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	<title>Kommentare zu: Sönke Wortmann und die WM-Kamera, Teil 2</title>
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	<description>Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist</description>
	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 04:18:47 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Bastian</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/12/06/soenke-wortmann-wm-2006-kamera-teil-2/#comment-395</link>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 08:59:13 +0000</pubDate>
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		<description>Daß die Panasonic ganz gute Bilder macht, das will ich ja gar nicht verneinen. Die Qualität ist durchaus besser, als die einer PD 170. Ich kenne ganze Reportagen, die mit der Panasonix gedreht wurden, und da habe ich die Bildqualität im Gegensatz zu "Ein Sommermärchen"gammliger in Erinnerung. 
Unter den DV-Cams macht die Panasonic schon ganz gute Bilder. Klar, im Gegensatz zu "echten" Kamras sind sie dennoch nicht so doll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Daß die Panasonic ganz gute Bilder macht, das will ich ja gar nicht verneinen. Die Qualität ist durchaus besser, als die einer PD 170. Ich kenne ganze Reportagen, die mit der Panasonix gedreht wurden, und da habe ich die Bildqualität im Gegensatz zu &#8220;Ein Sommermärchen&#8221;gammliger in Erinnerung.<br />
Unter den DV-Cams macht die Panasonic schon ganz gute Bilder. Klar, im Gegensatz zu &#8220;echten&#8221; Kamras sind sie dennoch nicht so doll.</p>
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		<title>Von: Roman Mischel</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/12/06/soenke-wortmann-wm-2006-kamera-teil-2/#comment-391</link>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2006 18:59:32 +0000</pubDate>
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		<description>Die Panasonic ist gerade wegen ihrer Bildqualität auch unter Dokumentarfilmern erste Wahl. Du bist wirklich der erste, von dem ich Gegenteiliges höre.

Zum Ton: Soweit ich weiß, hat Sönke Wortmann eigentlich stets ein Richtmikrofon an der Kamera installiert gehabt (zumindest deuten einige Fotos, die ich gesehen habe, darauf hin). Doch auch ein Richtmikro ist kein Wundermittel, wenn man in einem ohnehin halligen Raum sehr viel Abstand zur Tonquelle hat. Hätte er mit dem Japaner aufgezeichnet, hätte sich das wohl noch sehr viel schlechter angehört.

Wie oft er sich auf die Blendenautomatik und auf den Autofocus verlassen hat, lässt sich natürlich schwer sagen. Pumpende Bilder sind mir nicht aufgefallen. Und in einigen Situationen sieht man sehr genau, dass er eben nicht vollautomatisch gedreht hat. Als er zum Beispiel Oliver Kahn auf seinem Weg durch die Katakomben verfolgt, hat er definitiv mit fester Blende gearbeitet. Das sieht man daran, dass das Bild völlig überstrahlt, als er den langen Gang verlässt und die Treppe zum hell beleuchteten Stadion hochgeht. Das ist dann im Schnitt geschickt kaschiert worden, indem genau an der Stelle eine dramaturgisch passende Weißblende eingebaut wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Panasonic ist gerade wegen ihrer Bildqualität auch unter Dokumentarfilmern erste Wahl. Du bist wirklich der erste, von dem ich Gegenteiliges höre.</p>
<p>Zum Ton: Soweit ich weiß, hat Sönke Wortmann eigentlich stets ein Richtmikrofon an der Kamera installiert gehabt (zumindest deuten einige Fotos, die ich gesehen habe, darauf hin). Doch auch ein Richtmikro ist kein Wundermittel, wenn man in einem ohnehin halligen Raum sehr viel Abstand zur Tonquelle hat. Hätte er mit dem Japaner aufgezeichnet, hätte sich das wohl noch sehr viel schlechter angehört.</p>
<p>Wie oft er sich auf die Blendenautomatik und auf den Autofocus verlassen hat, lässt sich natürlich schwer sagen. Pumpende Bilder sind mir nicht aufgefallen. Und in einigen Situationen sieht man sehr genau, dass er eben nicht vollautomatisch gedreht hat. Als er zum Beispiel Oliver Kahn auf seinem Weg durch die Katakomben verfolgt, hat er definitiv mit fester Blende gearbeitet. Das sieht man daran, dass das Bild völlig überstrahlt, als er den langen Gang verlässt und die Treppe zum hell beleuchteten Stadion hochgeht. Das ist dann im Schnitt geschickt kaschiert worden, indem genau an der Stelle eine dramaturgisch passende Weißblende eingebaut wurde.</p>
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		<title>Von: Bastian</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/12/06/soenke-wortmann-wm-2006-kamera-teil-2/#comment-390</link>
		<dc:creator>Bastian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2006 14:51:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war erstaunt über die doch recht "gute" Bildqualität. Da bin ich von der Panasonic anderes gewohnt. Allerdings denke ich, daß in der Postproduktion noch ordentlich gewerkelt wurde. Mir sind die oft "schiefen" Bilder aufgefallen. Der Ton war auch oft schlecht. Mit Richtmikro und manueller Aussteuerung wäre da mehr drin gewesen. Allerdings denke ich, daß Sönke Wortmann fast ausschliesslich im Automatikmodus gearbeitet hat. Das würde zumindest so einige Bilder und Töne erklären.
Nichts desto trotz fand ich den Film super, und ich hätte ihn mir noch stundenlang anschauen können.
Das beweißt mal wieder: Wenn die Story gut ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war erstaunt über die doch recht &#8220;gute&#8221; Bildqualität. Da bin ich von der Panasonic anderes gewohnt. Allerdings denke ich, daß in der Postproduktion noch ordentlich gewerkelt wurde. Mir sind die oft &#8220;schiefen&#8221; Bilder aufgefallen. Der Ton war auch oft schlecht. Mit Richtmikro und manueller Aussteuerung wäre da mehr drin gewesen. Allerdings denke ich, daß Sönke Wortmann fast ausschliesslich im Automatikmodus gearbeitet hat. Das würde zumindest so einige Bilder und Töne erklären.<br />
Nichts desto trotz fand ich den Film super, und ich hätte ihn mir noch stundenlang anschauen können.<br />
Das beweißt mal wieder: Wenn die Story gut ist&#8230;</p>
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		<title>Von: Roman Mischel</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/12/06/soenke-wortmann-wm-2006-kamera-teil-2/#comment-380</link>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 13:22:25 +0000</pubDate>
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		<description>Das Klinsi-Interview ist wirklich ein Lehrbeispiel dafür, wie man es absolut nicht machen sollte.

Mit einem Monopod kann er sicher in hektischen Situationen kurz innehalten und von einem bestimmten Punkt aus eine wackelfreie, statische Einstellung aufnehmen. Aber Fahrten (also wenn man, wie er, mit der Kamera einen Protagonisten verfolgt) sind damit meiner Erfahrung nach kaum wackelfreier als die mit beiden Händen vorsichtig geführte Kamera. Für weniger Wackler hätte er entweder ein Schulterstativ (&lt;a href="/2006/07/09/dvrig-pro-erste-erfahrungen/"&gt;siehe hier&lt;/a&gt;) verwenden sollen oder aber ein Schwebestativ. Beides hätte nicht zu der Art und Weise seiner Arbeit gepasst, nämlich als unauffälliger Beobachter mit der kleinen, unscheinbaren Kamera dabei zu sein.

Die Sache mit dem Zettel: Könnte mir vorstellen, dass der "Arbeitszoom" und das Scharfstellen nie im Film verwendet werden sollten, sondern eben nur das am Ende scharfe Bild. Aber vermutlich hat sich in der Postproduktion keine Möglichkeit ergeben, es ohne Anschlussprobleme hart reinzuschneiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Klinsi-Interview ist wirklich ein Lehrbeispiel dafür, wie man es absolut nicht machen sollte.</p>
<p>Mit einem Monopod kann er sicher in hektischen Situationen kurz innehalten und von einem bestimmten Punkt aus eine wackelfreie, statische Einstellung aufnehmen. Aber Fahrten (also wenn man, wie er, mit der Kamera einen Protagonisten verfolgt) sind damit meiner Erfahrung nach kaum wackelfreier als die mit beiden Händen vorsichtig geführte Kamera. Für weniger Wackler hätte er entweder ein Schulterstativ (<a href="/2006/07/09/dvrig-pro-erste-erfahrungen/">siehe hier</a>) verwenden sollen oder aber ein Schwebestativ. Beides hätte nicht zu der Art und Weise seiner Arbeit gepasst, nämlich als unauffälliger Beobachter mit der kleinen, unscheinbaren Kamera dabei zu sein.</p>
<p>Die Sache mit dem Zettel: Könnte mir vorstellen, dass der &#8220;Arbeitszoom&#8221; und das Scharfstellen nie im Film verwendet werden sollten, sondern eben nur das am Ende scharfe Bild. Aber vermutlich hat sich in der Postproduktion keine Möglichkeit ergeben, es ohne Anschlussprobleme hart reinzuschneiden.</p>
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		<title>Von: tim</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/12/06/soenke-wortmann-wm-2006-kamera-teil-2/#comment-368</link>
		<dc:creator>tim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2006 15:36:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ein paar Gedanken von mir: 

-	er hat es wirklich geschafft, nah ran zu kommen. Es hat sich also ausgezahlt, dass er ein Jahr vorher das Team schon begleitet hat. Dadurch wurde er noch weniger wahrgenommen. 
-	Das Bildrauschen fand ich nicht so problematisch, bzw. nehme ich gerne in Kauf. Ist mir zumindest noch lieber als eine schlechte Ausleuchtung mit Schlagschatten. Was ich dagegen richtig nervig fand, war das Wortmann sich in den Interviews nach der WM nicht die nötige Zeit genommen hat um auszuleuchten. Dieses Klinsi-Interview in Amiland z.B. war ein grauenhaft. Das totale Gegenlicht vom Strand und Klinsis Gesicht im Dunklen. 
-	Wg. Kameraführung: hätte mir auch manchmal gewünscht, dass die ruhiger ist. Kann man bei so was nicht mit Monopad arbeiten? Das verschafft einem ja immer noch Mobilität. 
-	Das mit dem Zettel war einfach nur peinlich. Verstehe nicht, wieso der sich den Zetteln nicht noch mal hat zeigen lassen und dann geschnitten hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Gedanken von mir: </p>
<p>-	er hat es wirklich geschafft, nah ran zu kommen. Es hat sich also ausgezahlt, dass er ein Jahr vorher das Team schon begleitet hat. Dadurch wurde er noch weniger wahrgenommen.<br />
-	Das Bildrauschen fand ich nicht so problematisch, bzw. nehme ich gerne in Kauf. Ist mir zumindest noch lieber als eine schlechte Ausleuchtung mit Schlagschatten. Was ich dagegen richtig nervig fand, war das Wortmann sich in den Interviews nach der WM nicht die nötige Zeit genommen hat um auszuleuchten. Dieses Klinsi-Interview in Amiland z.B. war ein grauenhaft. Das totale Gegenlicht vom Strand und Klinsis Gesicht im Dunklen.<br />
-	Wg. Kameraführung: hätte mir auch manchmal gewünscht, dass die ruhiger ist. Kann man bei so was nicht mit Monopad arbeiten? Das verschafft einem ja immer noch Mobilität.<br />
-	Das mit dem Zettel war einfach nur peinlich. Verstehe nicht, wieso der sich den Zetteln nicht noch mal hat zeigen lassen und dann geschnitten hat.</p>
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