Washington Post, HD-Video-Podcast

Die Zeiten, in denen Videos im Internet Briefmarkengröße hatten, sind endgültig vorbei. Die Washington Post veröffentlicht von jetzt an ihre besten Dokumentationen als Podcast im HD-Format, sprich in einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln.

Tom Kennedy, managing editor of multimedia bei der Washington Post:

“The demand for high quality video via the web is surpassing that of the supply. Consumers are eager to adopt HD content to move away from the drab experience of watching it within a small box on their computer screens.”

(Quelle)

Die Videos sind MPEG4 (H.264)-kodiert. In einem Beispiel-Clip (5:48 Minuten, 209 MB), den ich mir gerade eben heruntergeladen habe, wurde der Videostream mit einer durchschnittlichen Datenrate von etwa 5000 Kbps kodiert, für den Audiostream (ausschließlich Sprache) reichten 64 Kbps, mono. Die Qualität ist beeindruckend.

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3 Kommentare

  1. Ich bin weiterhin gespannt, in wie weit sich der Videojournalismus bei den Zeitungen in Deutschland durchsetzt. Sooooo viele sind es ja noch nicht.

    Bastian

    Veröffentlicht am 13. April 2007 um 13:56 | Permalink
  2. Ich glaube, dass der Bedarf größer ist als gedacht. Von der ein oder anderen Lokalzeitung weiß ich, dass sie in naher Zukunft mit Videoformaten starten will – zunächst mit klassisch moderierten Nachrichtensendungen, später auch mit Nachrichtenfilmen. Die Chancen für VJs, die nicht nur in Richtung klassisches Fernsehen denken, sind im Augenblick recht gut.

    Bin sehr gespannt, wie sich in Zukunft die Honorare entwickeln. Als TV-VJ wurde man bisher ja immer daran gemessen, wieviel kostengünstiger man im Vergleich zur konventionellen Teamarbeit bei vergleichbarer Qualität sein kann. Aber online? Was sind da die Maßstäbe?

    Veröffentlicht am 13. April 2007 um 14:17 | Permalink
  3. Das sehe ich ähnlich. Okay, als TV-VJ muss man aufpassen, dass man sich nicht unter Preis verkauft (wäre daher nicht schlecht, wenn sich die VJs da einig wären). Ich könnte mir vorstellen, dass die Honorare für “Zeitungs-VJs” sehr tief angesetzt werden. Andererseits: Als VJ im TV-Bereich wird man auch recht heftig ausgenommen. Vielleicht unterscheiden sich die Zeitungen da noch.
    Und deshalb ist es vielleicht gerade jetzt, wo sich VJs im Zeitungsbereich etablieren könnten, notwendig, die Honorare nicht von Anfang an unter Wert zu verscherbeln.
    Maßstäbe gibt es da ja nun nicht, aber das muss ja nicht unbedingt ein Nachteil sein.

    Veröffentlicht am 13. April 2007 um 20:18 | Permalink

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