Archiv für Juni 2007

“Online Visuals Producer”

6. Juni 2007 | Kommentieren Sie diesen Artikel »

Sun-Sentinel.com sucht einen “Online Visuals Producer”, siehe Stellenausschreibung.

The ideal candidate will be experienced in video newsgathering and storytelling, and be able to develop skills in photographers and reporters. He/she will be responsible for the execution and programming of video, photography and multimedia on our site, our relationship with our TV partners, and the oversight of our five-member multimedia staff. We’re looking for someone with at least five years of experience in visual production, including deadline experience. Experience in television news is highly valued. Previous management experience is preferred. Demonstrated experience with AVID, Final Cut Pro or equivalent system is required. Photoshop and Flash experience are a plus.

Ich hätte darüber nicht weiter nachgedacht, würde dort nach einem Techniker gesucht. Aber die Rede ist von einem Journalisten.

Ganz schön viel auf einmal, oder?

Zapp-Beitrag über BBC-Videojournalisten

4. Juni 2007 | Kommentieren Sie diesen Artikel »

Bereits im vergangenen Jahr hatte das NDR-Medienmagazin ZAPP über den Einsatz von Videojournalisten bei der BBC berichtet. Schade fand ich schon damals, dass auf der ZAPP-Website nur der Text des Beitrags, nicht aber der Beitrag selbst zu finden war.

Durch Zufall habe ich das Video aber eben auf der Seite von Sabine Streich, die selbst als Videojournalistin arbeitet, gefunden.

Wer sich bereits ausführlich mit Videojournalismus auseinandergesetzt hat, wird nicht viel Neues erfahren. Aber als Einstieg in das Thema kann man sich das Video ruhig mal ansehen.

Der ZAPP-Beitrag ist übrigens auch von einer Videojournalistin gedreht worden.

Schnelle Tonbearbeitung mit dem Levelator

2. Juni 2007 | Bisher 1 Kommentar »

Benutzeroberfläche des LevelatorEigentlich bin ich grundsätzlich skeptisch, wenn Software so einfach zu bedienen ist, dass man nur auf einen Knopf drücken muss und der Rest geschieht dann von selbst. Bei der Freeware The Levelator ist das genau so. Das Programm (erhältlich für Windows und Mac; kostenlos bei nicht-kommerzieller Nutzung) optimiert eine einfache Tonspur und versucht, den Pegel auf einen konstanten Level zu bringen.

Wer also beispielsweise einen Podcast veröffentlicht und darin O-Töne verwendet, die entscheidend lauter oder leiser sind als der eigene Kommentar, zieht die unbearbeitete Tondatei (im WAVE- oder AIFF-Format) auf die Benutzeroberfläche. Die Software speichert dann im selben Verzeichnis eine optimierte Version.

Mit einer kleinen Testdatei habe ich es mal ausprobiert.

So sah die Waveform vorher aus:

unbearbeitetes Tonsignal

Und so hinterher:

mit dem Levelator bearbeitetes Tonsignal

Klar, das Ergebnis hört sich besser an. Die Software zieht die lautesten Stellen aber generell auf 0 dB, was für die Veröffentlichung im Web ja auch okay ist. Wer allerdings Beiträge bspw. für ein Radio oder einen Fernsehsender liefert, wird in der Regel eine Aussteuerungsreserve von z.B. 9 dB einhalten müssen (es sei denn, der Sender gleicht das selbst nochmal an).

Die Software eignet sich also für Quick&Dirty-Lösungen, kann aber eine differenzierte Tonbearbeitung keinesfalls ersetzen. Auch wenn die Macher auf ihrer Website schreiben, dass das Tonsignal irgendwie komprimiert wird - an der Dynamik der Tonkurve lässt sich das jedenfalls nicht ablesen.

(gefunden beim MultimediaShooter)