Wenn es um Videojournalismus geht, dauert es meist nicht lang, bis der Name Michael Rosenblum fällt. Rosenblum, der auch selbst bloggt, hat sich den Ruf als “Guru” erarbeitet. Darüber kann man denken wie man will – mit seinen Trainings und “Boot-Camps” ist er offenbar gut im Geschäft. Unter anderem hat er Trainingsprogramme für die BBC und den Hessischen Rundfunk durchgeführt.
Mindy McAdams hat vor wenigen Tagen einen viertägigen Rosenblum-Kurs absolviert und gibt in ihrem Blog einen interessanten Einblick in sechs Teilen (1, 2, 3, 4, 5, 6), wie ein solches Training abläuft.
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5 Kommentare
Die Art dieses Trainings ist durchaus effektiv, aber ob diese Methoden sein müssen, um zum Erfolg zu führen, das ist wohl fraglich. “Guru des Videojournalismus” – wenn das mal nicht ein selbsternannter Titel ist…
P.S: Wobei 4 Tage mehr ein Schnupperkurs ist, als alles andere. Gerade das finde ich erschreckend, dass immer mehr Redaktionen ihre Leute mal schnell auf so einen Kurs schicken, eine Kamera in die Hand drücken, und die sollen dann Fernsehen machen.
Vermutlich sehe ich das ähnlich Besorgnis erregend, wie damals die EB-ler mit uns Videojournalisten.
Ich glaube in einer so kurzen Zeit lassen sich schon ein paar sehr wichtige Grundlagen vermitteln – so beschreibt es Mindy McAdams ja auch, die bisher kaum selbst Erfahrung mit Video hatte.
Ansonsten ist es aber wie mit allen anderen Dingen auch: Um den Job zu lernen, muss man ihn ausüben.
He Basti, keine voreiligen Schlüsse. Auch Crash-Kurse können erfolgreich sein, kommt halt drauf an, welche Erwartungen damit verbunden sind. Nicht jeder hat Zeit, Geld und Bock auf 12 Monate DVJS.
Klar, es kommt natürlich darauf an, was man mit so einem Kurs erreichen will. Um sich einmal umzuschauen, was es denn so an Berufen gibt und wie so ein Beruf in etwa aussieht, dafür eignet sich so ein Kurs bestimmt. Das möchte ich gar nicht anzweifeln.