Die JVC HM100

30. Januar 2009

Wer als anspruchsvoller Online-Videoproduzent gerade über den Kauf einer kompakten Kamera nachdenkt, sollte sich mal die kleine JVC HM100 ansehen, die es ab April gibt.

Die JVC HM100 zeichnet – wie die Sony EX1 – verschiedene Auflösungen (1920 x 1080i/p, 1280 x 720p) in MPEG2 (Long GOP) mit Bitraten bis zu 35 Mbps auf, speichert dabei aber nicht auf teure SxS-Karten, sondern auf sehr günstige SDHC-Karten – und das alles fix und fertig in einem Quicktime-Container.

Für Final Cut Pro-User heißt das: Die Clips können direkt von der Karte in den FCP-Browser gezogen werden, müssen also nicht erst noch in einen anderen Dateicontainer überführt werden. Schneller geht’s kaum.

Auch sonst lesen sich die technischen Details der Kamera ganz gut: XLR-Anschlüsse mit Phantomspeisung, separat pegelbar, unkomprimierte Audioaufzeichnung, verschiedene Bildraten in den Progressiv-Modi. Lediglich die 3CCDs sind mit 1/4″ etwas klein geraten, ein Lowlight-Wunder wird sie wohl nicht sein.

Der Preis ist derzeit mit 4000 USD angegeben, dürfte sich aber nach Markteinführung nach unten einpendeln. Damit ist die HM100 unter den Solid State-Kameras eine direkte Alternative zur HMC151 von Panasonic – nur eben viel angenehmer in der Postproduktion.

Eine Antwort zu “Die JVC HM100”

  1. Markus Hündgen sagt:

    Sehe ich auch so – gerade die Postproduction ärgert mich an der Pana 151. Deswegen warte ich auf ein Testmodell von JVC, versprochen haben sie’s :)

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