Optimale Einstellungen für die Sennheiser EW100-G2-Funkstrecke an der Panasonic GH3

24. März 2013 | Schlagworte: - - -

Der Mikrofon-Eingangspegel der Panasonic GH3 lässt sich manuell über 19 Stufen regulieren. Je höher man diese Stufe einstellt, desto mehr Rauschen überlagert das Tonsignal.

Grundsätzlich sollte man also möglichst mit einem vorverstärkten Signal in die Kamera reingehen, um den Eingangspegel so gering wie möglich einzustellen, ganz ähnlich wie beispielsweise bei den Canon-DSLRs mit Magic Lantern.

Stellt man den Eingangspegel der GH3 auf Level 1, also die niedrigste Stufe, dann liegt das Rauschen unter -60 dBFS, ganz so wie es bei einer professionellen Kamera im Broadcast-Bereich üblich ist.

Optimale Einstellungen für die Sennheiser EW100-G2-Funkstrecke an der Panasonic GH3

Wenn ich meine Sennheiser EW100-G2-Funkstrecke direkt an die GH3 anschließe und einen Interviewpartner bzw. Protagonisten mit dem MKE2-Ansteckmikrofon verkabele, wähle ich folgende Konfiguration:

Eingangspegel der GH3: Level 1
Sensitivität des Funkstreckensenders: -10 dB
AF-Out des Funkstreckenempfängers: -12 dB

Bei normal lauter Sprache und dem Mikrofon knapp oberhalb der Brust kommt dann ein Signal von -6 dBFS in den Spitzen an.

Wem das zu wenig Spielraum ist, der sollte den AF-Out des Empfängers auf -18 dB stellen. Dabei kam die Sprache in meinen Testaufnahmen bei -15 dBFS in den Spitzen an.

Spricht der Protagonist hingegen sehr leise, kann man es auch mit einem AF-Out von -6 dB probieren, wobei mir die Gefahr der Übersteuerung aber zu groß wäre (in meinem Test erreichte das Signal bei normal lauter Sprache manchmal -3 dBFS).

Faustregel also: Den Eingangspegel der GH3 so niedrig wie möglich halten, idealerweise bei Level 1. Sämtliches Finetuning nur über die Vorverstärkung vornehmen.

1 Kommentar

  1. Abdel Akhrif · 9. April 2017

    VIELEN DANK :::TOP ERKLÄRT :-)

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