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	<title>R73.net - Weblog über Videojournalismus</title>
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	<description>Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist</description>
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		<title>Die Sony NEX-VG20 als Ersatz für die EOS 550D?</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/09/06/die-sony-nex-vg20-als-ersatz-fuer-die-canon-eos-550d-rebel-t2i/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 08:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[NEX-VG20]]></category>

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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr brachte Sony die NEX-VG10 auf den Markt, eine Videokamera mit APS-C-Sensor, Wechselobjektiven usw. Kurz: Eine DSLR (mit all ihren negativen Eigenschaften wie Aliasing, Moire) in einem Video-Body. Obwohl es auch von Profis durchaus positive Kritik gab, hatte mich die VG10 wenig elektrisiert, weil sie mir für eine „echte“ Videokamera einfach viel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr brachte Sony die <a href="http://www.techtilt.com/2010/07/15/sony-nex-vg10-overview/">NEX-VG10</a> auf den Markt, eine Videokamera mit APS-C-Sensor, Wechselobjektiven usw. Kurz: Eine DSLR (mit all ihren negativen Eigenschaften wie <a href="http://www.dvxuser.com/articles/article.php/20">Aliasing</a>, <a href="http://www.moviecollege.de/filmschule/kamera/moire.htm">Moire</a>) in einem Video-Body.</p>
<p>Obwohl es auch von Profis durchaus <a href="http://www.hackermovies.com/503701/mit-der-sony-nex-vg-10-in-neuseeland-ein-praxis-kamera-testbericht">positive Kritik</a> gab, hatte mich die VG10 wenig elektrisiert, weil sie mir für eine „echte“ Videokamera einfach viel zu wenig zu bieten hat. Wesentliche Funktionen wie Zebra, pegelbarer Ton oder eine Fokussierhilfe fehlen einfach. Einziger und wirklich überzeugender Vorteil: Die Bauform. Aber meine <a href="/tag/550d-rebel-t2i/">EOS 550D</a> halte ich vor allem mit <a href="/tag/magic-lantern/">Magic Lantern</a> nach wie für so gut, dass ich den Kauf einer VG10 vor mir nicht hätte rechtfertigen können.</p>
<p>Im Herbst soll nun der Nachfolger, die <a href="http://www.sony.de/product/cam-high-definition-on-memory-stick/nex-vg20eh">NEX-VG20</a>, auf den Markt kommen. Bei allem, was über diese Kamera bereits bekannt ist (<a href="http://www.videoaktiv.de/201108246251/News/Camcorder/IFA-2011-Sony-NEX-VG20-runderneuerter-Nachfolger-zur-VG10.html">1</a>, <a href="http://www.videoaktiv.de/201108256268/News/Camcorder/Sony-NEX-VG-20-Testvideo-und-Szenen-mit-der-Vorserie.html">2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?&#038;v=vTy0sTCvl6g">3</a>), habe ich das Gefühl, sie könnte genau das Richtige für meine Zwecke sein, also: Interviews mit angenehmen Look dank geringer Schärfentiefe aufzeichnen, authentische Situationen dokumentieren und zügig in verschiedene Einstellungsgrößen auflösen, handgeführte Fahrten beim Folgen von Protagonisten sowie statische Einstellungen vom Stativ drehen.</p>
<p>Zunächst einmal ist da der Preis. Für rund 1850,- Euro netto UVP inkl. Kit-Objektiv (Straßenpreis wird sich sicher deutlich darunter einpendeln) ist sie derzeit die günstigste großsensorige Videokamera mit Wechselobjektiv. Etwa doppelt soviel kosten die <a href="http://provideocoalition.com/index.php/awilt/story/quick_look_panasonic_ag-af100_mft_cine-style_camcorder/">Panasonic AG-AF101</a> oder die <a href="http://www.dvuser.co.uk/content.php?CID=268">Sony NEX-FS100</a>. Ein Objektiv ist dann aber noch nicht dabei.</p>
<p>Klar hinkt der Vergleich zu diesen großen Kameras, einfach weil sie deutlich besser ausgestattet sind und einen ganz anderen Anwendertypen ansprechen. Für klassischen Videojournalismus, der eben immer wieder Run and Gun-Situationen mit sich bringt, sind mir diese Kameras aber einfach zu klobig.</p>
<p>Die NEX-VG20 hingegen könnte eine richtig kleine Guerilla-Cam sein, die &#8211; heruntergeschrumpft auf das Wesentliche &#8211; gerade für das journalistische Arbeiten in schwer berechenbaren Situationen deutlich besser geeignet ist als eine DSLR mit all ihren Anbauten und weit weniger klobig als die nach dem Stativ oder dem <a href="http://theeditman.com/blogg/2011/06/29/PuttingTogetherAShoulderRigWithBerkeySystemParts.aspx">Schulter-Rig schreiende AF101</a> bzw. <a href="http://bewegtbildarbeiter.blogspot.com/2011/08/sony-nex-fs100-rig.html">FS100</a>.</p>
<p>Neben der Bauform sind es vor allem die technischen Details der VG20, die durchaus professionelle Züge haben: Die Zebra-Funktion, pegelbarer Ton (ich hoffe, beide Kanäle getrennt voneinander) samt Anzeige der Pegelmesser sowie Schärfe-Assistenten (Peaking und Ausschnittsvergrößerung).</p>
<p>Wünschenswert wäre natürlich noch ein XLR-Anschluss statt einer Klinkenbuchse für das externe Mikro gewesen, aber vielleicht würde Sony dann seiner FS100 zu sehr das Wasser abgraben. Und was offenbar ebenso fehlt: Ein integrierter ND-Filter. Wer also maximale Freiheit bei der Blendenwahl bei fest eingestelltem Shutter haben will, wird weiterhin einen variablen ND-Filter vor die Linse schrauben müssen. Dasselbe Problem hat Sonys deutlich teurere FS100 ja leider auch.</p>
<p>Sobald die NEX-VG20 auf dem Markt ist, werde ich sie mir sicher mal näher ansehen. Vielleicht wird sie meine Canon EOS 550D ersetzen – vorausgesetzt es gibt einen zuverlässigen Adapter, mit dem ich meine <a href="/2011/07/26/die-guten-alten-nikkore-an-der-eos-550d-rebel-t2i/">guten, alten Nikkore</a> weiter einsetzen kann.</p>
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		<title>Wie Final Cut Pro X HD-Material (720p50) in SD-Material mit Halbbildern (576i50) wandelt</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/08/04/wie-final-cut-pro-x-hd-material-720p50-in-sd-material-mit-halbbildern-576i50-wandelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 13:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Final Cut Pro X]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Videojournalisten, die ausschließlich für das Web drehen, produzieren von vornherein vermutlich eh alles in HD mit Vollbildern und quadratischen Pixeln. Gut so, weil der Workflow zumindest technisch weitgehend stressfrei ist. Wer als Videojournalist auch das TV bedient und schlüsselfertiges Material liefert, muss sich oft mit SD-Auflösung (Standard Definition, also 720&#215;576), Halbbildern und anamorphen Pixeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Videojournalisten, die ausschließlich für das Web drehen, produzieren von vornherein vermutlich eh alles in HD mit Vollbildern und quadratischen Pixeln. Gut so, weil der Workflow zumindest technisch weitgehend stressfrei ist.</p>
<p>Wer als Videojournalist auch das TV bedient und schlüsselfertiges Material liefert, muss sich oft mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Standard_Definition_Television">SD-Auflösung</a> (Standard Definition, also 720&#215;576), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Halbbild">Halbbildern</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pixelseitenverh%C3%A4ltnis">anamorphen Pixeln</a> herumschlagen. Einen großen Teil meines Materials drehe ich daher von vornherein in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/DV#DVCPRO50">DVCPRO50</a> (also dem bestmöglichen SD-Codec meiner <a href="/2008/12/08/warum-ich-mich-fuer-die-panasonic-hpx171-entschieden-habe/">Panasonic HPX171</a>).</p>
<p>Hin und wieder mische ich SD-Aufnahmen mit dem Material meiner DSLR, das ich in 720p50 gedreht habe. Wie man aus den 50 Vollbildern 50 Halbbilder für den SD-Workflow mit Hilfe des Compressors generiert, habe ich seinerzeit <a href="/2010/03/29/hd-material-der-canon-eos-550d-oder-eos-7d-in-sd-material-mit-halbbildern-wandeln-720p50-nach-576i50/">hier beschrieben</a>. Dieser Zwischenschritt über den Compressor war bisher nötig, weil Final Cut Pro (6 oder 7) das direkte Wandeln auf einer DVCPRO50-Timeline selbst einfach nicht sauber hinkriegt. Die Bilder ruckeln (was nicht an evtl. vertauschten Halbbildern liegt).</p>
<p>Final Cut Pro X hingegen macht da wirklich einen guten Job. Lege ich dort einen 720p50-Clip auf der Storyline eines DVCPRO50-Projekts ab, erscheint zunächst der gelbe Renderbalken. Der löst sich aber schnell auf und im Hintergrund ist das Material sauber umgerechnet worden.</p>
<p>Ich habe mir das Ergebnis mal auf meinen Röhren-Videomonitor mittels Matrox MXO2 Mini angesehen (*). Die Bilder laufen butterweich, ganz so als wären sie in SD mit Halbbildern gedreht worden. Allein in dieser Hinsicht bringt Final Cut Pro X im Vergleich zu Final Cut Pro 7 eine große Zeitersparnis mit sich &#8211; zumindest für mich, da ich sehr oft HD- und SD-Material mische.</p>
<p><small>(*) Anmerkung am Rande: Noch unterstützt FCPX das externe Monitoring via Matrox MXO2 nicht, aber ich hoffe, das <a href="http://www.slashcam.de/news/single/Matrox-aeussert-sich-zu-Final-Cut-Pro-X-Support-9167.html">wird irgendwann mal werden</a>. Daher musste ich für diesen Halbbild-Test den Videoclip aus Final Cut Pro X erst ausspielen (und zwar im gleichen Format, wie das Material auf der Timeline bearbeitet wurde, also in DVCPRO50). Anschließend habe ich die Quicktime-Datei in Final Cut Pro 7 importiert, dort auf eine korrekt voreingestellte DVCPRO50-Timeline gelegt und via Matrox MXO2 Mini auf dem Monitor angeschaut.</small></p>
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		<title>Final Cut Pro X kaufen und die Sache mit der Umsatzsteuer</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/08/03/final-cut-pro-x-kaufen-und-die-sache-mit-der-umsatzsteuer/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 14:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Final Cut Pro X]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Apple eine professionelle Software, die wohl von dem ein oder anderen Gewerbetreibenden bzw. Freiberufler für den Geschäftsbetrieb gekauft wird, ausschließlich über den App Store vertreibt, ist nicht nur merkwürdig, sondern auch ärgerlich. Zumindest in der Art und Weise, wie dies zurzeit geschieht. Denn der App Store richtet sich ausweislich seiner Geschäftsbedingungen (Stand: 03.08.2011) ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Apple eine professionelle Software, die wohl von dem ein oder anderen Gewerbetreibenden bzw. Freiberufler für den Geschäftsbetrieb gekauft wird, ausschließlich über den App Store vertreibt, ist nicht nur merkwürdig, sondern auch ärgerlich. Zumindest in der Art und Weise, wie dies zurzeit geschieht. Denn der App Store richtet sich ausweislich seiner <a href="http://www.apple.com/legal/itunes/de/terms.html#APPS">Geschäftsbedingungen</a> (Stand: 03.08.2011) ja offenbar eher an Privatanwender.</p>
<p>Unter dem Punkt &#8220;Nutzungsregeln für Mac App Store Produkte&#8221; steht in Absatz (i):</p>
<blockquote><p>Sie können eine Anwendung vom Mac App Store („Mac App Store Produkt“) herunterladen, um diese für private, nicht-gewerbliche Zwecke auf einem Gerät von Apple, das mit Mac OS X betrieben wird („Mac Computer“) und das Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist, zu nutzen.</p></blockquote>
<p>Unter (ii) steht weiter:</p>
<blockquote><p>(ii) Wenn Sie ein Unternehmen oder eine Bildungseinrichtung sind, können Sie ein Mac App Store Produkt herunterladen, damit es entweder von (a) einer einzelnen Person auf jedem von dieser Person genutztem Mac Computer, der Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist, oder (b) mehreren Personen auf einem einzelnen, geteilten Mac Computer, der Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist, benutzt wird.</p></blockquote>
<p>Als freiberuflicher Videojournalist ist mein Einsatzgebiet ziemlich klar: Ich will die Software für berufliche Zwecke einsetzen, nicht für private. Insofern gelte ich wohl am ehesten als &#8220;Unternehmen&#8221; und falle unter den zweiten Absatz.</p>
<p>Als Unternehmer brauche ich natürlich eine Rechnung. Weil Einkäufe im App Store über die iTunes S.a.r.l mit Geschäftssitz in Luxemburg abgewickelt werden, wäre eine Rechnung ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer der Normalfall, da für Freiberufler bzw. Gewerbetreibende &#8220;der Download der Software grundsätzlich in Deutschland steuerbar und steuerpflichtig&#8221; ist. So teilte es mir zumindest die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen auf Nachfrage mit.</p>
<p>Das heißt also: Kaufe ich im innereuropäischen Ausland ein, zahle ich den Nettobetrag und schulde darauf dem hiesigen Finanzamt 19 Prozent Mehrwertsteuer. Diese kann ich als Vorsteuer anschließend wieder geltend machen.</p>
<p>Um eine solche mehrwertsteuerfreie Rechnung zu bekommen, müsste ich Apple meine USt.-IdNr. mitteilen. Das ist im App Store aber nicht vorgesehen. So erhält man am Ende zwar eine Rechnung, aber nur mit ausgewiesener Mehrwertsteuer von 15 Prozent, also dem luxemburgischen Satz.</p>
<p>Was soll ich damit jetzt anfangen?</p>
<p>Theoretisch ist es möglich, sich diese 15 Prozent zurückzuholen. Apple schrieb mir auf Nachfrage:</p>
<blockquote><p>&#8220;Anschließend muss der Kunde die Rückerstattung elektronisch bei der zuständigen deutschen Steuerbehörde geltend machen. Diese wird die Anfrage überprüfen und an das Luxemburger Finanzamt weiterleiten, das den Betrag direkt an den Kunden erstattet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ganze ist allerdings an Mindestsummen gebunden (meines Wissens 50,- Euro), der nicht unerhebliche Verwaltungsaufwand lohnt sich also nur bei größeren Beträgen. Insofern werde ich auf die Erstattung der luxemburgischen Mehrwertsteuer verzichten und mir die 15 Prozent selbst ans Bein binden.</p>
<p>Ich gehe jetzt wie folgt vor (und warne ausdrücklich davor, es ohne weitere Überprüfung nachzumachen, da ich nicht 100%ig weiß, ob das steuerrechtlich alles so seine Richtigkeit hat):</p>
<ul>
<li>Final Cut Pro X kaufen</li>
<li>Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer über 15 Prozent anfordern</li>
<li>Bei der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung die Steuerschuld von 19 Prozent auf den Bruttowert der luxemburgischen Rechnung (also Nettobetrag Final Cut Pro X plus 15 Prozent MwSt.) begleichen</li>
<li>In derselben Umsatzsteuervoranmeldung die gezahlten 19 Prozent als Vorsteuer geltend machen</li>
<li>Am Jahresende bei der Einkommensteuererklärung die Software zum luxemburgischen Bruttopreis (also 239,99 Euro) über die entsprechende Nutzungsdauer als Betriebsausgabe abschreiben</li>
<li>Mich darüber ärgern, dass Apple seine Profi-Software exklusiv über einen Shop für hauptsächlich Privatanwender vertreibt und dies steuerrechtlich auch so handhabt</li>
</ul>
<p>Der unnötige Verlust ist bei dieser Sache zwar überschaubar, nämlich exakt 31,30 Euro (15 Prozent luxemburgische Mehrwertsteuer). Aber so ganz verloren ist das Geld ja wiederum nicht, da man es immerhin als Betriebsausgabe geltend machen können müsste (ich bleibe auch hier mal lieber im Konjunktiv). Eine steuerkompetente Person hat mir erklärt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9b.html">§ 9b EStG</a> gehört ein Vorsteuerbetrag nach <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__15.html">§ 15 UStG</a> nicht zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten. Da die luxemburgische Mehrwertsteuer keine Umsatzsteuer i.S. des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__15.html">§ 15 UStG</a> ist, ist sie Teil der Anschaffungskosten der Software und daher grundsätzlich nach der Maßgabe der <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/estg/index.html#BJNR010050934BJNE004839140">§§ 6 ff. EStG</a> als Betriebsausgabe abzugsfähig.&#8221;</p></blockquote>
<p>Trotzdem: Ein Dauerzustand ist das alles nicht. Apple sollte da unbedingt nachbessern und diesen Widerspruch aufklären zwischen den offenbar nicht so sehr erwünschten gewerblichen Kunden seines App Store und dem exklusiven Vertrieb professioneller Software darüber. Mehrwertsteuerfreie Rechnungen für gewerbliche Kunden sind im innereuropäischen Geschäftsverkehr absolut üblich.</p>
<p>Dieses Bretto-Nutto-Thema beim Kauf von Software via App Store ist nicht erst seit Final Cut Pro X ein Thema. Carta hatte im Juni <a href="http://carta.info/28290/apple-finanzministerium-moniert-mehrwertsteuerpraxis-des-itunes-store/">darauf aufmerksam gemacht</a>, bei XING gab es schon im Januar eine <a href="https://www.xing.com/net/apple/software-3782/rechnungen-fur-den-mac-app-store-34633550/p0">Diskussion</a> dazu.</p>
<p>Dort tauchte unter anderem der Vorschlag auf, man könne ja einfach iTunes-Guthaben-Karten in Deutschland kaufen, hätte dann darüber eine Rechnung mit 19 Prozent MwSt. und könne diese ja als Steuerbeleg für den Einkauf nutzen. Das funktioniert aber nicht.</p>
<p>Erstens, weil auf den Rechnungen der Guthabenkarten sowieso keine MwSt. ausgewiesen wird, und zweitens: Mit dem Guthaben kann man alles mögliche anstellen, es ist aber kein Beweis für den Kauf der Software.</p>
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		<title>Die guten alten Nikkore an der EOS 550D / Rebel T2i</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist alt, wurde irgendwann zwischen Oktober 1981 und Dezember 2005 produziert, hat Macken am Gehäuse, läuft aber einwandfrei und das Glas ist frei von irgendwelchen Schäden. Bei einem Gebrauchtwaren-Fotohändler habe ich vor kurzem diese alte Nikon-Festbrennweite (24mm, f/2.0) mit einem AiS-Bajonett gekauft und seitdem nicht mehr von der 550D geschraubt. Ich hatte nach einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/nikon_ais_24mmf2.jpg" alt="Nikon AI/s 24mm f/2.0" /></p>
<p>Es ist alt, wurde irgendwann <a href="http://www.photosynthesis.co.nz/nikon/serialno.html">zwischen Oktober 1981 und Dezember 2005</a> produziert, hat Macken am Gehäuse, läuft aber einwandfrei und das Glas ist frei von irgendwelchen Schäden. Bei einem Gebrauchtwaren-Fotohändler habe ich vor kurzem <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/2420.htm">diese alte Nikon-Festbrennweite (24mm, f/2.0)</a> mit einem AiS-Bajonett gekauft und seitdem nicht mehr von der 550D geschraubt.</p>
<p>Ich hatte nach einer lichtempfindlichen Festbrennweite gesucht, die am APSC-Sensor in etwa der Normalsicht entspricht. Das <a href="http://www.kenrockwell.com/tamron/17-50mm-f28-vc.htm">Tamron 17-50mm f/2.8</a>, mit dem ich sonst fast immer arbeite, war mir in manchen Situationen einfach nicht lichtstark genug. Kollegen hat mir das <a href="http://www.kenrockwell.com/sigma/30mm-f14.htm">Sigma 30mm f/1.4</a> empfohlen, sicher ein tolles Objektiv für den Preis, aber es ist &#8211; wie das Tamron &#8211; ausschließlich für Kameras mit APSC-Sensor geeignet.</p>
<p>Da die alte Regel gilt, dass man den Kamerabody alle paar Jahre austauscht, die Linsen aber fürs Leben kauft, versuche ich auf Aufwärtskompatibilität zu achten. Nicht ausgeschlossen, dass ich irgendwann mal auf das Vollformat umsteigen werde. Mit den alten Nikkoren ist das kein Problem.</p>
<p>Auch sonst kann ich nur empfehlen, nach den guten alten Gebrauchten zu schauen.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/nikon_ais_24mmf2_mit_adapterring.jpg" alt="Nikon AI/s 24mm f/2.0 mit Adapterring Nikon AI auf Canon AF" />Einerseits wegen des Preises. Für diese Festbrennweite habe ich gerade mal 160,- Euro bezahlt (da war sicher ein wenig Glück dabei, denn gehandelt wird das 24mm f/2.0 gern mal für 300,- bis 500,- Euro). Die übrigen Ai- und AiS-Objektive aus meiner Sammlung (28mm f/2.8; 50mm f/1.4; 85mm f/2.0) lagen ebenfalls alle (teils deutlich) unter 200,- Euro.</p>
<p>(Apropos Ai bzw. AiS: Die guten Stücke sehen sich täuschend ähnlich. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass AiS-Objektive einen kürzeren Fokusweg haben, was ich vorteilhaft finde. Man kurbelt halt nicht so lange, um die Schärfe zu ziehen. Woran man beim Kauf erkennt, ob es sich um ein Ai- oder AiS-Bajonett handelt, <a href="https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/1638">erklärt</a> Nikon auf seiner Website. Ein Merkmal: Die kleinste Blendenöffnung ist auf der Skala orange eingezeichnet.)</p>
<p>Andererseits sind die alten Nikkore einfach wunderbar verarbeitet. Kein Plastik, sondern Metall, ein satt laufender Fokusring und vor allem der mechanische Blendenring haben es mir angetan. Dazu die bereits erwähnte uneingeschränkte Aufwärtskompatibilität zum Vollformat.</p>
<p>Zum Fotografieren sind sie natürlich nicht so gut geeignet, weil die Schärfe ausschließlich manuell eingestellt werden muss.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/nikon_auf_canon_adapterring.jpg" alt="Adapterring Nikon AI auf Canon AF" />Solche alten Objektive an neuen Canon EOS-Kameras zu nutzen, ist kein Problem, da es jede Menge Adapterringe gibt. <a href="http://www.meinfoto.com/Adapter/Bajonett-Adapter/fuer_Canon/Objektivadapter_fuer_Nikon_F/AI/AF_auf_Canon_EOS_AF/EF_Kamera_i362_182.htm">Diesen Adapter</a> habe ich für unter 20,- Euro gekauft und bin damit zufrieden, stelle aber auch keine übertriebenen Ansprüche. Ob damit das Auflagemaß völlig korrekt ist, kann ich leider nicht genau beurteilen, spielt für mich in der Praxis aber auch keine große Rolle. Die Schärfe bewerte ich grundsätzlich mit dem <a href="http://philipbloom.net/2009/11/23/lcdvf-viewfinder-for-dslrs/">LCDVF</a> und der recht zuverlässigen Peaking-Funktion von <a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/550D">Magic Lantern</a>.</p>
<p>Übrigens: Wer mehrere Nikkore besitzt, sollte auch mehrere Adapter kaufen. Zwar ist es grundsätzlich möglich, den Adapter jederzeit wieder abzunehmen, aber er sitzt einfach so fest, dass das im Drehalltag eher nerven könnte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>sys64738</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/07/21/sys64738/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 09:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interna]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz in eigener Sache: Nachdem meine Website fünf Jahre optisch nahezu unverändert online war, fand ich die Zeit reif, hier mal die Reset-Taste zu drücken. Das alte Design gefiel mir nicht mehr, es war zu unleserlich, die Schriften zu gedrungen, der Bildschirm zu vollgestopft. In den vergangenen Tagen habe ich auf Basis des &#8211; wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz in eigener Sache: Nachdem meine Website fünf Jahre optisch nahezu unverändert online war, fand ich die Zeit reif, hier mal die Reset-Taste zu drücken. Das alte Design gefiel mir nicht mehr, es war zu unleserlich, die Schriften zu gedrungen, der Bildschirm zu vollgestopft.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/screenshot_r73_2006-2011.jpg" alt="Screenshot der Startseite von R73.net im Design von 2006 bis 2011" /></p>
<p>In den vergangenen Tagen habe ich auf Basis des &#8211; wie ich finde &#8211; sehr geschmackvollen WordPress-Themes <a href="http://www.yukei.net/proyectos/satorii/">Satorii</a> von <a href="http://www.yukei.net/">Felipe Lavín</a> hier mal alles überarbeitet. Wem Fehler oder Merkwürdigkeiten auffallen: E-Mail an mischel // onlinejournalismus // de wäre nett.</p>
<p>Nur-Feed-Lesern werden die Änderungen nicht auffallen, allen anderen gefällt&#8217;s hoffentlich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einen Kopfhörer direkt an die EOS 550D / Rebel T2i anschließen</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/04/20/einen-kopfhoerer-direkt-an-die-eos-550d-rebel-t2i-anschliessen/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 21:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Magic Lantern]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofon]]></category>
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		<description><![CDATA[Die 550D / Rebel T2i hat ja leider keinen Kopfhörer-Anschluss, der aber dringend nötig ist, wenn man ohne separaten Rekorder Interviews aufzeichnen möchte. Dank Magic Lantern und mit Hilfe eines kleinen Adapters geht es aber, wenn auch nicht in Top-Qualität. In den vergangenen Wochen habe ich ausschließlich mit dem experimentellen Magic Lantern-Build vom 13. März [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 550D / Rebel T2i hat ja leider keinen Kopfhörer-Anschluss, der aber dringend nötig ist, wenn man ohne separaten Rekorder Interviews aufzeichnen möchte. Dank Magic Lantern und mit Hilfe eines kleinen Adapters geht es aber, wenn auch nicht in Top-Qualität.</p>
<p>In den vergangenen Wochen habe ich ausschließlich mit dem experimentellen <a href="http://groups.google.com/group/ml-devel/browse_thread/thread/850ec268bc883ceb/1ac81718a47328e7?show_docid=1ac81718a47328e7">Magic Lantern-Build vom 13. März</a> gearbeitet, der recht stabil läuft. Aktuell wäre die Version vom 31. März, mit der ich aber keine Erfahrungen gesammelt habe (<a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/Unified/DE">Übersicht aller Builds</a>).</p>
<p>Außerdem wird ein Audio-Adapter mit einer 3,5mm-Klinkenbuchse Stereo auf 2 x Cinch-Buchse benötigt. <a href="http://www.inline-info.de/index.php?six_do=cms&#038;six_art=42283&#038;lang=de">Diesen hier</a> habe ich für weniger als zwei Euro (inkl. Versand!) beim Online-Händler meines Vertrauens gefunden.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/audio_adapter_klinke_buchse_2x_cinch_buchse.jpg" alt="Audio-Adapter f&uuml;r den Anschluss eines Kopfh&ouml;rers an die EOS 550D / Rebel T2i" /></p>
<p>Der Rest ist prinzipiell einfach, wenn auch nicht optimal. Der Adapter wird mit dem Kopfhörer und den beiden Audio-Cinch-Steckern des AV-Kabels (gehört zum Lieferumfang der 550D) verbunden.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/audio_adapter_kopfhoerer_avkabel.jpg" alt="Audio-Adapter samt Kopfh&ouml;rer und AV-Kabel der EOS 550D / Rebel T2i" /></p>
<p>Anschließend Kamera starten und im Magic Lantern-Audiomenue &#8220;Loopback&#8221; sowie &#8220;Monitoring-USB&#8221; einschalten und &#8220;Output-Volume&#8221; auf 6 dB setzen.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/magic_lantern_audio_monitoring_kopfhoerer.gif" alt="Einstellungen im Magic Lantern-Audiomenue f&uuml;r das Monitoring &uuml;ber Kopfh&ouml;rer" /></p>
<p>Wichtig: Erst jetzt das AV-Kabel in die Kamera stecken. Denn wenn man die Kamera mit eingestecktem AV-Kabel startet, gibt&#8217;s kein Bild auf dem internen Display (dafür aber auf einem via AV-Kabel angeschlossenen externen Monitor).</p>
<p><em>Update (24.04.2011): Mit dem <a href="http://groups.google.com/group/ml-devel/browse_thread/thread/850ec268bc883ceb/c6ac13142a2be64a?show_docid=c6ac13142a2be64a">Magic Lantern-Build vom 23. April 2011</a> ist das Problem mit dem AV-Kabel behoben. Die Kamera kann direkt mit eingestecktem Kabel gestartet werden, das Bild erscheint dann auf dem internen Display. Wer allerdings einen externen Monitor über das AV-Kabel angeschlossen hat, sieht nur für einen kurzen Moment &#8220;Magic Lantern &#8230;loading&#8230;&#8221;, danach gibt&#8217;s dort kein Bild mehr.</em></p>
<p><em>Update (26.04.2011): Und schon wieder gibt es eine <a href="http://groups.google.com/group/ml-devel/browse_thread/thread/850ec268bc883ceb/b03b648f9f8479cf?show_docid=b03b648f9f8479cf">neue Version</a>, in der einige Fehler behoben wurden.</em></p>
<p>Noch ein paar Worte zum Kopfhörer: In der <a href="http://vimeo.com/groups/magiclantern/forumthread:237296">Magic Lantern User Group auf Vimeo</a> empfehlen einige User, einen Kopfhörer mit möglichst geringer Impedanz anzuschließen. Das kann ich aber nicht bestätigen.</p>
<p>Der simple <a href="http://www.sennheiser.com/sennheiser/home_de.nsf/root/classic-line-kopfhoerer-private-audio-mx160">Sennheiser MX 160</a> (32 Ohm) lieferte kein gutes Ergebnis, ebenso enttäuschte der <a href="http://www.p4c.philips.com/cgi-bin/dcbint/cpindex.pl?slg=de&#038;scy=at&#038;ctn=SHP1900/10">Philips SHP 1900</a> (ebenfalls 32 Ohm). Am besten klang es immer noch auf dem Sennheiser HD 280 PRO mit einer Impedanz von 64 Ohm. Vielleicht liegt es daran, dass es ein wirklich komplett geschlossener Kopfhörer ist, der über die Ohrmuscheln nichts hereinlässt.</p>
<p>Ganz allgemein ist die Qualität aber sowieso nicht so gut. Der Sound klingt etwas blechern und trotz 6 dB Verstärkung (maximaler Wert für Output-Volume im Magic Lantern-Menue) nicht besonders kräftig. Aber besser als nichts. Um Störgeräusche zu orten, reicht es allemal.</p>
<p>Was am meisten stört, ist der ganze Kabelsalat (AV-Kabel plus Adapter plus Kopfhörer-Kabel), den man irgendwie am Rig festtapen sollte.</p>
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		<title>Magic Lanterns Audiopegel, optimale Einstellungen für das Sennheiser ME64 und die Sennheiser EW 100 G2-Funkstrecke mit MKE2</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/02/26/magic-lanterns-audiopegel-und-optimale-einstellungen-fuer-das-sennheiser-me64-und-die-sennheiser-ew-100-g2-funkstrecke-mit-mke2/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Feb 2011 07:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Magic Lantern]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofon]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Magic Lantern-Firmware macht aus der Canon 550D eine ziemlich komplette Videokamera. Vor allem die Audiofunktionen sind wirklich großartig, ich möchte sie nicht mehr missen. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, Tonaufnahmen möglichst nicht mehr nachträglich zu synchronisieren (also mit dem Zoom H1 aufzunehmen und später im Schnitt an die Videospur anzupassen), sondern das jeweils benötigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/550D">Magic Lantern-Firmware</a> macht aus der Canon 550D eine ziemlich komplette Videokamera. Vor allem die Audiofunktionen sind wirklich großartig, ich möchte sie nicht mehr missen.</p>
<p>Inzwischen bin ich dazu übergegangen, Tonaufnahmen möglichst nicht mehr nachträglich zu synchronisieren (also mit dem <a href="/2010/09/20/der-zoom-h1/">Zoom H1</a> aufzunehmen und später im Schnitt an die Videospur anzupassen), sondern das jeweils benötigte Mikrofon direkt anzuschließen. Entgegen vieler Meinungen im Netz finde ich die internen Audio-Wandler der Kamera gar nicht mal so schlecht. Für meine Zwecke jedenfalls reichen sie.</p>
<p>Um das Optimum rauszuholen, muss man die Audio-Einstellungen von Magic Lantern erstmal verstehen.</p>
<p>Wenn ich das Sennheiser ME64 direkt an die Kamera anschließe, um damit beispielsweise Atmo oder auch situative O-Ton-Statements (z.B. bei Umfragen) aufzuzeichnen, stelle ich den Analog Gain auf den Maximalwert 32 dB. Ziel ist, den Digital Gain für den linken und rechten Kanal möglichst gering zu halten, denn die digitale Verstärkung sorgt für deutlich stärkeres Rauschen als die analoge.</p>
<p>Faustregel: Erst die analoge Verstärkung ausreizen, dann mit dem digitalen Gain Finetuning betreiben.</p>
<p>Für L-DigitalGain wähle ich 12 dB, für R-DigitalGain 6 dB. AGC, also die automatische Aussteuerung, schalte ich selbstverständlich ab.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/magic_lantern_audioeinstellungen_sennheiser_me64.gif" alt="Magic Lantern-Audioeinstellungen f&uuml;r das Sennheiser ME64" /></p>
<p>Diese Einstellungen eignen sich eigentlich wunderbar, um normale Atmo (also etwa die Geräuschkulisse einer Fußgängerzone in der Mittagszeit) oder O-Ton-Statements aus kurzer Distanz (mit etwa einem halben Meter Abstand zum Interviewpartner) aufzunehmen. Wohlgemerkt: Bei meinem ME64. Bei anderen Mikrofonen kann und wird das vermutlich ganz anders aussehen.</p>
<p>Die Pegel kommen jetzt in relativ gesunden Bereichen zwischen -18 und -9 dB unter der Vollaussteuerung an (es sei denn, der Interviewpartner flüstert). Das leichte Rauschen der Kanäle geht ohnehin in der Atmo bzw. in der Sprache unter.</p>
<p>Die unterschiedlich starke Aussteuerung der beiden Kanäle hat den Vorteil, dass ich mich später im Schnitt für den besseren Kanal entscheiden kann. Vom schlechteren trenne ich mich. Da die Kanäle in Stereo aufgezeichnet werden, muss die Balance natürlich nachträglich zentriert werden (sonst kommt der Ton nur links oder rechts aus dem Lautsprecher).</p>
<p>Als ich erste Tests mit der Funkstrecke (Sennheiser EW 100 G2) und dem Ansteckmikrofon MKE2 gemacht habe, hat es ein bisschen länger gedauert, die optimalen Einstellungen zu finden. Denn neben Magic Lantern müssen auch diverse Werte am Sender und am Empfänger der Funkstrecke justiert werden.</p>
<p>Meine Optimaleinstellungen, die ich für Interviews verwende (das Mikro ist dabei etwa auf Brusthöhe angebracht), sehen im Magic Lantern-Audiomenue wie folgt aus:</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/magic_lantern_audioeinstellungen_sennheiser_ew100g2_mke2.gif" alt="Magic Lantern-Audioeinstellungen f&uuml;r die Sennheiser EW 100 G2-Funkstrecke mit MKE2" /></p>
<p>Sämtliche Gains stehen also auf Null, was bedeutet, dass keinerlei Rauschen durch irgendeine Verstärkung hinzugefügt wird.</p>
<p>Die Sensitivität des Funkstrecken-Senders stelle ich auf 0 dB, den AF-Out des Empfängers auf +6. So kommt in der Kamera ein Signal an, das &#8211; je nachdem, wie laut der Interviewpartner spricht &#8211; in den Spitzen bei etwa -12 bis -9 dB unter der Vollaussteuerung landet. Das Rauschen ist vertretbar (wie gesagt: für meine Zwecke).</p>
<p>Ein paar Worte noch zum Pegelmesser von Magic Lantern: Die Pegel können die Farben Grün, Gelb und Rot haben. Ich habe es mal ausgemessen (mittels eines 1kHz-Tones): Grün wird der Balken angezeigt, wenn das Signal unter -18 dB liegt. Zwischen -18 und -12 dB ist der Balken gelb, danach dann rot. Ein roter Balken heißt also nicht, dass das Signal übersteuert ist, sondern sich lediglich im Headroom bewegt. Übersteuerung tritt eben tatsächlich erst am Ende der Skala ein.</p>
<p>Aber Vorsicht: Die kleinen Zahlenwerte links neben dem Pegelmesser sind nur ungefähr richtig (sie weichen nach meinen Erfahrungen etwa um 2 bis 3 dB ab). Kommt ein Pegel wirklich am Ende an, ist das Signal höchstwahrscheinlich schon übersteuert, auch wenn die kleine Zahl daneben -2 anzeigt.</p>
<p><em>Update (27.02.2011): Ich sehe gerade, dass die Sache mit den Pegelmessern in der <a href="http://vimeo.com/groups/magiclantern/forums">Magic Lantern User Group auf Vimeo</a> ebenfalls <a href="http://vimeo.com/groups/magiclantern/forumthread:237858">diskutiert</a> wird. Tenor: Die Pegelmesser sind schwer zu beurteilen und relativ ungenau. Die von mir gemessenen Dezibelwerte für den grünen, gelben und roten Balken weichen leicht von den in der User Group gemessenen Werten ab.</em></p>
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		<title>Freddy</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/01/06/freddy/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 13:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich Freddy im Dezember vergangenen Jahres das erste Mal traf, fiel mir gleich sein fester Händedruck auf. Ich wusste nicht viel über die Glasknochenkrankheit. Meine anfängliche Unsicherheit hat er mir schnell genommen. Freddy ist 30, Biochemiker am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum, und arbeitet gerade an seiner Doktorarbeit. Für die Caritas-Kampagne Kein Mensch ist perfekt durfte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/18475579?portrait=0" width="640" height="360" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Als ich Freddy im Dezember vergangenen Jahres das erste Mal traf, fiel mir gleich sein fester Händedruck auf. Ich wusste nicht viel über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osteogenesis_imperfecta">Glasknochenkrankheit</a>. Meine anfängliche Unsicherheit hat er mir schnell genommen.</p>
<p>Freddy ist 30, Biochemiker am <a href="http://www.drfz.de/">Deutschen Rheuma-Forschungszentrum</a>, und arbeitet gerade an seiner Doktorarbeit. Für die Caritas-Kampagne <a href="http://blog.kein-mensch-ist-perfekt.de/ich-bin-manisch-positiv/">Kein Mensch ist perfekt</a> durfte ich dieses Portrait produzieren.</p>
<p>Gedreht habe ich das ganze mit der Canon 550D / Rebel T2i, die ich samt <a href="/2010/09/20/der-zoom-h1/">Zoom H1</a> und <a href="/2010/04/04/sennheiser-ew100g2-funkstrecke-auf-canon-eos-550d-rebel-t2i-abstimmen/">Sennheiser EW100 G2-Funkstrecke</a> sowie dem externen <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">Marshall-Monitor</a> auf dem <a href="/2010/05/26/canon-550d-rebel-t2i-beispielvideo-einzelteile-meines-schulterrigs/">Schulter-Rig</a> befestigt habe. Bis auf das Interview sind sämtliche Bilder frei aus der Hand gedreht.</p>
<p>Weil ich die Kamera oft unter Hüfthöhe gehalten habe, war der externe Monitor unverzichtbar. Viel lieber fokussiere ich aber über die Liveview-Anzeige mit dem <a href="http://foursandyfeet.com/reviews/review-lcdvf-32/">LCDVF</a>. Insofern war der ständige Wechsel zwischen beiden Displays etwas nervig, denn sobald der Monitor angeschlossen ist, bleibt die Anzeige der Kamera schwarz. Ständiges Steckerziehen und wieder reinstöpseln war die Folge. Keine Ahnung, wie oft die Buchse der Kamera sowas mitmacht.</p>
<p>Als Objektiv habe ich ausschließlich das<a href="http://www.dpreview.com/news/0909/09090107tamron17mm50mm.asp"> Tamron 17-50mm</a> verwendet, weil es beim APSC-Sensor der 550D einen guten Kompromiss zwischen der nötigen Weitwinkligkeit für Raumaufnahmen und mittlerer Brennweite für Nahaufnahmen aus kurzer Distanz bietet. Und das alles mit einer offenen Blende von f/2.8 über die gesamte Brennweite.</p>
<p>Leider war die <a href="/2010/12/17/magic-lantern-firmware-mit-gui-fur-die-eos-550d-rebel-t2i-audioaufnahme-mit-zoom-h1-und-sennheiser-ew100-g2-ohne-zu-synchronisieren/">Magic Lantern-Firmware</a> zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch nicht verfügbar. Sie hätte sicher das ein oder andere vereinfacht, beispielsweise die Tonaufnahme (um später nicht synchronisieren zu müssen) oder die korrekte Belichtung dank der jetzt verfügbaren ISO-Zwischenwerte wie bei der 7D.</p>
<p>Auch wenn die Dreharbeiten insgesamt recht reibungslos verliefen (allein schon dank Freddys Geduld), traten natürlich die üblichen Probleme der Arbeit mit DSLR-Kameras auf.</p>
<ul>
<li>Wegen ständig wechselnder Drehorte und Lichtverhältnisse war der <a href="http://vimeo.com/9742411">deutlich zu zeitraubende manuelle Weißabgleich</a> nicht immer möglich. Also habe ich hier und dort mit Presets gearbeitet, was ein <a href="http://www.wonderhowto.com/how-to-color-grade-with-magic-bullet-looks-final-cut-pro-334935/view/">nachträgliches Color Grading</a> (mit Magic Bullet Looks) erforderte. Auch aus diesem Grund habe ich von vornherein mit einem <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?202853-picture-style-framegrabs-%28superflat-marvelcine-neutral%29">Superflat-Picturestyle</a> gedreht, um möglichst viele Reserven dafür zu haben.</li>
<li>Einige wenige Aufnahmen waren allein schon deshalb unbrauchbar, weil <a href="http://www.dvxuser.com/articles/article.php/20">Aliasing- und Moir&eacute;-Muster</a> auf Strukturen im Bildhintergrund einfach zu heftig waren.</li>
<li>Während des etwa 45 Minuten langen Interviews musste ich einige Male unterbrechen, u.a. wegen des 12 Minuten-Aufnahmelimits und <a href="http://nofilmschool.com/dslr/overheating/">Überhitzung</a> der Kamera.</li>
</ul>
<p>Ausgeleuchtet habe ich das Interview mit recht kompakter Technik. Als Führungslicht diente die Akku-betriebene <a href="http://www.kenstone.net/fcp_homepage/lightpanels_micro_pro_douglas.html">MicroPro-Leuchte</a> von Litepanels mit 96 LEDs, gedämpft durch ein wenig Frost-Folie. Als Haarlicht habe ich mit der Schreibtischlampe im Hintergrund improvisiert.</p>
<p><em>Update (01.03.2011): Am 20. Februar sind Freddy und ich mit dem <a href="http://www.webvideotage.de/">Deutschen Webvideopreis</a> in der Kategorie &#8220;Dokumentation&#8221; ausgezeichnet worden. Große Freude! Vor allem weil&#8217;s ein Publikumspreis war, mit dem wir nun wirklich nicht gerechnet hatten. Vielen Dank von uns beiden!</em></p>
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		<title>Die neue Flip UltraHD der dritten Generation und PAL-konforme SD-TV-Halbbilder</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/01/05/die-neue-flip-ultra-hd-der-dritten-generation-und-pal-konforme-sd-tv-halbbilder/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 15:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flip]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Modell, also die dritte Auflage der Flip Ultra-Kamera, ist bereits seit einigen Monaten auf dem Markt. Ich habe hier ein Testmodell liegen, über das ich gar nicht viele Worte verlieren möchte. Denn weder am Konzept noch am Design der Kamera hat sich etwas geändert. Interessant ist für mich lediglich ein technisches Detail, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Modell, also die dritte Auflage der Flip Ultra-Kamera, ist bereits seit einigen Monaten auf dem Markt. Ich habe hier ein Testmodell liegen, über das ich gar nicht viele Worte verlieren möchte. Denn weder am Konzept noch am Design der Kamera hat sich etwas geändert.</p>
<p>Interessant ist für mich lediglich ein technisches Detail, das das Gerät für mich momentan zur ersten Wahl im Bereich der Pocketkameras macht.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/flip_ultrahd_alt_vs_neu.jpg" alt="Die Flip Ultra der ersten Generation direkt neben der neuen Flip UltraHD" /></p>
<p>Und zwar zeichnet die Flip UltraHD der dritten Generation (genauso wie die schlankere Flip MinoHD) 50 Bilder pro Sekunde auf &#8211; und steht damit ziemlich allein da, denn alle anderen Pocketkameras zeichnen, soweit ich das überblicke, lediglich mit NTSC-typischen Raten von 30 oder 60 Bildern auf.</p>
<p>Interessant ist dieser kleine Unterschied für alle, die Bildmaterial der Flip mit dem Material anderer PAL-Camcorder mischen wollen. Bisher war das immer ein Problem, da sich die PAL-Bildrate von 25 Bildern (bzw. 50 Halbbildern) nur mit Abstrichen (erkennbar am deutlich sichtbarem Ruckeln) mit den 30 bzw. 60 Bildern in Einklang bringen ließ.</p>
<p>So ist die neue Flip selbst für SD-TV-Aufnahmen geeignet (also 720 x 576 Pixel mit 50 Halbbildern in 16:9), die man bei Gelegenheit vielleicht mal einfängt, weil man gerade keine &#8220;richtige&#8221; Kamera dabei hat. Umrechnen lässt sich das Material problemlos mit<a href="http://www.apple.com/de/finalcutstudio/compressor/"> Apples Compressor</a>, genauso wie ich es <a href="/2010/03/29/hd-material-der-canon-eos-550d-oder-eos-7d-in-sd-material-mit-halbbildern-wandeln-720p50-nach-576i50/">in diesem Artikel</a> für Rohmaterial der Canon 550D bzw. 7D oder 60D beschrieben habe. Das Material einfach auf eine SD-Timeline in Final Cut Pro zu ziehen ist nicht empfehlenswert, da der Algorithmus in Bezug auf die Halbbilder dort nicht sauber arbeitet.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/flip_ultrahd_akkufach.jpg" alt="Wahlweise propriet&auml;rer Akku oder drei AAA-Akkus" />Im Vergleich zu meiner allerersten Flip ist die der dritten Generation etwas wertiger verarbeitet. Vor allem funktionieren die Knöpfe auf der Rückseite deutlich zuverlässiger. Bei meiner alten Flip hatte ich immer das Problem, dass der rote Knopf schnell ausgeleiert war und sich Aufnahmen nicht mehr ohne weiteres stoppen ließen. Gut ist, dass die UltraHD nach wie vor über einen auswechselbaren Akku verfügt. Ein spezieller Akku wird mitgeliefert und kann via USB aufgeladen werden. Wahlweise passen aber auch drei kleine AAA-Akkus ins Batteriefach.</p>
<p>Die Problematik mit dem Unschärfe-Bereich direkt vor dem Objektiv bleibt, das heißt für Groß- oder gar Makroaufnahmen ist die Flip nicht geeignet. Für das Aufzeichnen von O-Ton-Statements beispielsweise im Bereich der Online-Videoberichterstattung reicht es aber nach wie vor allemal, wenn man ein paar Regeln beachtet.</p>
<p>Zum neuen Bildstabilisator kann ich mir bisher noch kein aussagekräftiges Urteil erlauben, ebenso zur Bildqualität, die natürlich von den jeweiligen Lichtverhältnissen am Drehort abhängt. Flip und Co sind nach wie vor Schönwetter-Camcorder, denn es ist und bleibt eben ein ambitioniertes Unterfangen, aus einem dermaßen kleinen Aufnahmesensor HD-Bilder zu zaubern.</p>
<p>Der Vergleich mit teuren HD-Camcordern hinkt also von vornherein und das Mischen von Bildmaterial semiprofessioneller Kameras fällt ohnehin sofort auf, zumindest dem geübten Auge. Aber wenigstens lässt sich das Ruckeln durch die unterschiedlichen Bildraten nun endlich vermeiden.</p>
<p>Ausführliche Testberichte der dritten Flip gibt es zum Beispiel <a href="http://www.electronista.com/reviews/flip-ultra-hd-2010.html">hier</a>, <a href="http://www.hexus.net/content/item.php?item=27476">hier</a> und <a href="http://www.digitaltrends.com/camcorder-reviews/flip-ultrahd-third-generation-review/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.r73.net/2011/01/05/die-neue-flip-ultra-hd-der-dritten-generation-und-pal-konforme-sd-tv-halbbilder/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Magic Lantern Firmware mit GUI für die EOS 550D/Rebel T2i: Audioaufnahme mit Zoom H1 und Sennheiser EW100 G2 ohne zu synchronisieren</title>
		<link>http://www.r73.net/2010/12/17/magic-lantern-firmware-mit-gui-fur-die-eos-550d-rebel-t2i-audioaufnahme-mit-zoom-h1-und-sennheiser-ew100-g2-ohne-zu-synchronisieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 17:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Magic Lantern]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen ist die Magic Lantern Firmware für die 550D/Rebel T2i in einer Version mit Menueführung zu haben. Wie schon bei der 5D Mark II verfügt jetzt auch die kleine 550D über Features, die deutlich professionelleres Arbeiten ermöglichen. Ich habe testweise mal die Firmware vom 12. Dezember installiert (550D/1.0.8), in der es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Tagen ist die <a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/550D">Magic Lantern Firmware für die 550D/Rebel T2i</a> in einer Version mit Menueführung zu haben. Wie schon bei der 5D Mark II verfügt jetzt auch die kleine 550D über Features, die deutlich professionelleres Arbeiten ermöglichen.</p>
<p>Ich habe testweise mal die Firmware vom 12. Dezember installiert (<a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/550D#550D_firmware_version_1.0.8">550D/1.0.8</a>), in der es auch einen Spotmesser gibt, um punktuell die Belichtung zu messen.</p>
<p>Insgesamt hat diese Version von Magic Lantern noch ein paar <a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/550D/UserGuide#Known_issues">Fehler</a>, ist für mich aber trotzdem eine riesengroße Bereicherung &#8211; allein schon wegen des Audio-Teils, um den es im folgenden geht.</p>
<p>Endlich ist es also möglich, die Tonautomatik (AGC) abzuschalten und beide Kanäle unabhängig voneinander zu pegeln. Schade nur, dass es den Entwicklern noch nicht gelungen ist, eine Tonkontrolle über den AV-Out zu programmieren.</p>
<p>Meine (<a href="http://cinesmarts.wordpress.com/2010/04/07/recording-with-zoom-h4n/">hier</a> abgekupferte) Idee war daher, den <a href="/2010/09/20/der-zoom-h1/">Zoom H1</a>, die Funkstrecke <a href="/2010/04/04/sennheiser-ew100g2-funkstrecke-auf-canon-eos-550d-rebel-t2i-abstimmen/">EW100 G2 (mit Ansteckmikro MKE2)</a> und die 550D so zu verbinden, dass ich einerseits ein sauberes Tonsignal aufzeichnen kann, andererseits das Tonsignal mit Kopfhörern über den Zoom H1 abhören kann &#8211; und das alles natürlich ohne später im Schnitt synchronisieren zu müssen. Der Zoom H1 dient also nur als Vorverstärker und gibt das Tonsignal direkt an die 550D weiter, die &#8211; dank abgeschaltetem AGC &#8211; möglichst rauschfrei aufzeichnen soll.</p>
<p>Das funktioniert auch gar nicht mal so schlecht. Die Verbindung zwischen Zoom H1 und 550D habe ich bisher zwar nur über ein ganz normales Stereoklinkenkabel hergestellt und konnte deshalb noch keinen Kopfhörer anschließen.</p>
<p>Ideal wäre ein Y-Kabel: Auf Zoom-Seite müsste es mit einem 3,5mm-Stereoklinkenstecker enden, auf der anderen Seite jeweils mit einem 3,5mm-Stereoklinkenstecker (zum Anschluss an die 550D) sowie einer 3,5mm-Stereoklinkenbuchse (für den Kopfhörer). Ob man so ein Kabel kaufen kann? Vermutlich ist das eher ein Fall zum selber Löten.</p>
<p>Ziel ist es, das über den Zoom H1 aufgezeichnete Tonsignal an die Kamera so weiterzuleiten, dass die Pegelanzeigen 1:1 übereinstimmen. Zeigt also der Zoom beispielsweise einen Pegel von 12 dB unter der Vollaussteuerung an, sollte das die 550D auch tun.</p>
<p>Da ich weder die Pegelanzeige des Zoom noch die von Magic Lantern besonders genau finde, bin ich auf folgende Ungefähr-Einstellungen gekommen (falls jemand bessere Einstellungen gefunden hat, bin ich um jeden Hinweis in den Kommentaren dankbar).</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/eos550d_magiclantern_audio_zoomh1_ew100g2.jpg" alt="Audio-Konfiguration der Magic Lantern Firmware" /></p>
<p>Im Magic Lantern-Menue:</p>
<ul>
<li>AudioMeter: ON (zeigt die beiden Pegelmesser)</li>
<li>Output vol: 6 dB (dieser Wert ist völlig egal, da die Audiokontrolle über Kopfhörer direkt an der 550D noch nicht einwandfrei funktioniert)</li>
<li>Anlg Gain: 0 dB (die analoge Mikrofonvorverstärkung)</li>
<li>L-Gain: 6 dB (Verstärkung des linken Kanals)</li>
<li>R-Gain: 12 dB (Verstärkung des rechten Kanals)</li>
<li>AGC: OFF</li>
<li>Filters: OFF</li>
<li>Inp: ext stereo (Eingangsquelle ist also linker und rechter Kanal des externen Mikrofonanschlusses)</li>
</ul>
<p>Die Sennheiser-Funkstrecke habe ich wie folgt eingestellt:</p>
<ul>
<li>Sensitivität des Senders: -10 dB</li>
<li>AF-Out des Senders: -24 dB</li>
</ul>
<p>Und den Zoom H1 so:</p>
<ul>
<li>Mikro/Line In: 70</li>
<li>Kopfhörer/Line Out: 90</li>
</ul>
<p>Mit diesen Einstellungen kommt normal laute Sprache, aufgezeichnet über ein auf Brusthöhe angebrachtes Sennheiser MKE2, etwa so in der 550D an:</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/eos550d_magiclantern_audio_kanaele_zoomh1_ew100g2.gif" alt="Audio-H&uuml;kurve einer Sprachaufnahme mit der beschriebenen Konfiguration" /></p>
<p>Da ich den ersten Kanal nur mit +6 dB verstärkt habe, dient er zu Sicherheit, denn die Wahrscheinlichkeit zu übersteuern ist sehr gering. Den zweiten Kanal habe ich mit +12 dB verstärkt, weswegen das Signal in den Spitzen an zwei Stellen verzerrte.</p>
<p>Rauschfrei läuft die Aufnahme mit Magic Lantern natürlich auch nicht, dazu ist der Tonteil der Kamera vermutlich einfach zu schwach und meine Verkabelung zu störanfällig. Während bei meinen Einstellungen das Grundrauschen des ersten Kanals bei -44 dB unter der Vollaussteuerung liegt, ist&#8217;s beim zweiten Kanal deutlich höher. Zum Vergleich: Das Grundrauschen liegt beim direkt mit dem Zoom aufgezeichneten Signal bei etwa -50 dbFS.</p>
<p>Mein zwischenzeitliches Fazit: In Zukunft werde ich den Ton so wie beschrieben aufzeichnen. Den Zoom werde ich bei Interviews natürlich auch auf Aufnahme schalten, um im Zweifelsfall einfach noch eine alternative Tonspur zu haben, die rauschfreier ist und eben auf altbewährte Art später synchronisiert werden kann.</p>
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