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	<title>R73.net - Weblog über Videojournalismus</title>
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	<description>Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Apr 2012 16:04:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Externes Videomonitoring mit FCPX 10.0.4 und Blackmagic Desktop Video 9.2.1 weiterhin ohne Halbbilder in SD</title>
		<link>http://www.r73.net/2012/04/12/externes-videomonitoring-mit-fcpx-10-0-4-und-blackmagic-desktop-video-9-2-1-weiterhin-ohne-halbbilder-in-sd/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blackmagic Intensity Extreme]]></category>
		<category><![CDATA[Final Cut Pro X]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen hatte ich hier ein paar Zeilen dazu geschrieben, wie brauchbar die Breakout-Box Intensity Extreme von Blackmagic unter FCPX zurzeit ist. Da war noch deutlich Luft nach oben. Leider machen die beiden Updates von FCPX auf Version 10.0.4 und des Blackmagic Design Desktop Video-Treibers auf Version 9.2.1 immer noch kein reibungsloses externes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen hatte ich <a href="/2012/03/21/blackmagic-design-intensity-extreme-und-final-cut-pro-x/" title="Blackmagic Design Intensity Extreme und Final Cut Pro X">hier ein paar Zeilen dazu geschrieben</a>, wie brauchbar die Breakout-Box <a href="http://www.blackmagic-design.com/products/intensity/models/" title="Intensity Extreme auf der Website des Herstellers">Intensity Extreme</a> von Blackmagic unter FCPX zurzeit ist. Da war noch deutlich Luft nach oben.</p>
<p>Leider machen die beiden Updates von FCPX auf <a href="http://support.apple.com/kb/HT4589" title="Release-Notes zum FCPX-Update auf Version 10.0.4">Version 10.0.4</a> und des Blackmagic Design Desktop Video-Treibers auf <a href="http://www.blackmagic-design.com/support/" title="Update-Seite der Blackmagic Design Desktop Video-Treibersoftware">Version 9.2.1</a> immer noch kein reibungsloses externes Videomonitoring möglich &#8211; zumindest nicht in Bezug auf Halbbilder in SD. Das ist vor allem ärgerlich für User, die auch Broadcast-Kunden beliefern oder gelegentlich mal DVDs produzieren, die auf alten Röhrenfernsehern korrekt laufen sollen.</p>
<p>In den Systemeinstellungen gibt&#8217;s jetzt zwar ein wenig mehr Auswahl, und weil in der Liste &#8220;PAL&#8221; und &#8220;PAL progressive&#8221; auftauchen, könnte man ja meinen, dass das eine &#8220;interlaced&#8221; ist und das andere eben nicht.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/fcpx_blackmagic_monitoring_921.png" alt="Systemeinstellungen der Blackmagic Design Desktop Video 9.2.1 Treibersoftware" /></p>
<p>FCPX verlässt sich ziemlich genau auf die getroffene Voreinstellung, denn in der Software lässt sich dann unter &#8220;A/V-Ausgabe&#8221; nichts weiter auswählen als &#8220;Blackmagic 720&#215;576 @25&#8243;. Kein Hinweis darauf, ob das dann &#8220;p&#8221; oder &#8220;i&#8221; ist.</p>
<p>Um es herauszufinden, habe ich <a href="/2012/03/21/blackmagic-design-intensity-extreme-und-final-cut-pro-x/" title="Blackmagic Design Intensity Extreme und Final Cut Pro X">wie beim letzten Mal</a> DV- und DVCPRO50-Material mit Halbbildern in die Software importiert, darüber hinaus auch noch einen HD-Clip in 720p50, den ich vor einiger Zeit mit meiner DSLR gedreht hatte.</p>
<p>Beim Abspielen auf meinem via Komponentenkabel angeschlossenen Röhrenmonitor ist das mit der vorigen Treiberversion auftauchende Stottern zwar verschwunden, aber nach wie vor werden keine Halbbilder angezeigt. Vor der Ausgabe wird das Material offenbar in progressive Bilder umgerechnet. Die Folge: Schnellere Bewegungen (Schwenks, bewegte Objekte im Bild) ruckeln leicht.</p>
<p>Unter Final Cut Pro 7 lässt sich hingegen die gesamte Palette aller denkbaren Output-Formate direkt in der Software einstellen. Halbbilder werden ohne Probleme dargestellt, das heißt man sieht sofort, wenn die Abfolge einmal versehentlich falsch herum ist (also bspw. zugeliefertes Material mit &#8220;top field first&#8221; kodiert wurde, obwohl &#8220;bottom field first&#8221; richtig gewesen wäre).</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/fcp7_blackmagic_monitoring.png" alt="Videowiedergabe mit Blackmagic Desktop 9.2.1 in Final Cut Pro 7" /></p>
<p>Also immer noch: FCPX + externes Videomonitoring = weiter warten und hoffen.</p>
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		<title>Zwei Tokina-Zoom-Objektive für die Panasonic AG-AF101</title>
		<link>http://www.r73.net/2012/03/23/zwei-tokina-zoom-objektive-fuer-die-panasonic-ag-af101/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 14:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AF101]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Objektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Tokina]]></category>

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		<description><![CDATA[Um mit der Panasonic AG-AF101 zügig und in reportageähnlichen Situationen arbeiten zu können, habe ich mich für zwei lichtstarke Zoom-Objektive von Tokina entschieden: Das AT-X 165 PRO DX mit einer Brennweite von 16-50mm und das AT-X 535 PRO DX, das den Bereich von 50-135mm abdeckt. Bei beiden beträgt die größtmögliche Blendenöffnung f/2.8 über den gesamten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um mit der Panasonic AG-AF101 zügig und in reportageähnlichen Situationen arbeiten zu können, habe ich mich für zwei lichtstarke Zoom-Objektive von Tokina entschieden: Das <a href="http://www.tokinalens.com/products/tokina/atx165prodx-a.html" title="Tokina AT-X 165 PRO DX">AT-X 165 PRO DX</a> mit einer Brennweite von 16-50mm und das <a href="http://www.tokinalens.com/products/tokina/atx535prodx-a.html" title="Tokina AT-X 535 PRO DX">AT-X 535 PRO DX</a>, das den Bereich von 50-135mm abdeckt. Bei beiden beträgt die größtmögliche Blendenöffnung f/2.8 über den gesamten Brennweitenbereich. Ausführliche Testberichte zu diesen Objektiven (<a href="http://www.photozone.de/nikon--nikkor-aps-c-lens-tests/274-tokina-af-16-50mm-f28-at-x-pro-dx-nikon-lens-test-report--review" title="Review des Tokina AT-X 165 PRO DX">1</a>, <a href="http://www.photozone.de/nikon--nikkor-aps-c-lens-tests/278-tokina-af-50-135mm-f28-at-x-pro-dx-nikon-lab-test-report--review" title="Review des Tokina AT-X 535 PRO DX">2</a>) gibt&#8217;s auf photozone.de.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/panasonic_af101_tokina_atx165_tokina_atx535.jpg" alt="Panasonic AG-AF101 mit Tokina AT-X 165 PRO DX und Tokina AT-X 535 PRO DX" /></p>
<p>Ich habe mich übrigens für die Nikon-Version dieser Objektive entschieden, denn neuere Canon-Objektive an die AF101 anzuschließen ist nach wie vor komplizierter, da sich die Blende ausschließlich elektronisch steuern lässt.</p>
<p>Zwar gibt es Adapter für solche Canon-Objektive ohne eigenen Blendenring (<a href="http://store.redrockmicro.com/livelensmft" title="Produktseite des LiveLens MFT Mount auf der Website des Herstellers">Redrock LiveLens MFT Active Lens Mount</a>: <a href="http://vimeo.com/31067362" title="Kurzes Video zeigt, wie man den Adapter anschließt">1</a>, <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?275726-Red-Rock-LiveLens-MFT-Active-Lens-Mount-Questions" title="Diskussion auf DVXuser.com zum LiveLens-Adapter">2</a>; <a href="http://www.dslrnewsshooter.com/2012/01/02/new-mtf-services-lens-adapters-electronic-eos-to-sony-f3fs100panasonic-and-b4-to-eossony-f3fs100/" title="Artikel auf DSLR News Shooter über den MTF Services EOS Adapter">MTF Services EOS Adapter</a>: <a href="http://www.macvideo.tv/camera-technology/interviews/?articleid=3324945" title="Video-Interview mit Mike Tapa, dem Entwickler des Adapters">1</a>, <a href="http://www.macvideo.tv/camera-technology/interviews/?articleid=3304416" title="Video von der NAB 2011, wo Mike Tapa einen Prototypen des Adapters zeigt">2</a>), aber die sind recht teuer und lohnen sich wohl erst, wenn man bereits mehrere Objektive hat. Wegen der Batterie, die diese Adapter benötigen, sind sie obendrein auch etwas klobig.</p>
<p>Der lang angekündigte und <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?275701-Spoke-To-Birger-Today-%282-21%29-Good-News-Ahead" title="Diskussion zum Birger-Adapter auf DVXuser.com">vielleicht</a> nach der NAB-Show 2012 erhältliche <a href="http://www.birger.com/" title="Website des Herstellers">Birger-Adapter</a> könnte zwar eine vielversprechende Lösung werden, aber eben auch eine sehr teure. Und mit etwas Glück wird vielleicht der <a href="http://conurus.com/product/sony-nex/ef-e-bm1-detail" title="Metabones-Adapter auf der Website des Herstellers">Metabones-Adapter</a> (<a href="http://www.eoshd.com/content/7141/metabones-ef-to-e-mount-adapter-for-sony-nex-review" title="Review des Metabones-Adapters auf EOSHD.com">1</a>, <a href="http://www.freshdv.com/2012/02/metabones-eos-emount-review.html" title="Review des Metabones-Adapters auf FreshDV.com">2</a>), den es für die Sony FS100 bereits gibt, auch für die AF101 umgesetzt. Aber wer weiß?</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/novoflex_adapter.jpg" alt="Der Novoflex-Adapter NIK/MFT mit Blendensteuerung" />Zum Glück wird die Blende neuerer Nikon-Objektive komplett mechanisch gesteuert, wenn auch ohne außen liegenden Ring. Adaptierungen sind also um einiges leichter zu realisieren als bei EOS-Objektiven. Unter der Vielzahl von Adaptern habe ich mich für den <a href="http://vimeo.com/13614959" title="Video-Review des Novoflex-Adapters">Novoflex MFT/NIK</a> entschieden, der über einen eigenen Ring verfügt, mit dem die Blende des Objektivs stufenlos verstellt werden kann. Gerade weil die Steuerung mechanisch erfolgt, werden keinerlei Daten an die Kamera übertragen. Ob man nun mit Blende f/5.6 oder f/11 arbeitet, lässt sich allenfalls schätzen.</p>
<p>Viele Nutzer heben immer wieder die Verarbeitungsqualität des Novoflex-Adapters hervor. Ich kann mich nur anschließen. Allerdings haben beide Objektive minimal Spiel und sitzen nicht bombenfest auf dem Adapter, was in der Praxis aber bisher unproblematisch war. Meine Vintage-Nikkore (<a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/2420.htm" title="Review des Nikon 24mm f/2.0 AI-s von Ken Rockwell">24mm f/2.0 AI-s</a>, <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/50f14ai.htm" title="Review des Nikon 50mm f/1.4 AI von Ken Rockwell">50mm f/1.4 AI</a>, <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/85f2ais.htm" title="Review des Nikon 85mm f/2.0 AI-s von Ken Rockwell">85mm f/2.0 AI-s</a>) sitzen hingegen absolut fest.</p>
<p>Übrigens: Beim Anbringen eines Objektivs an den Adapter sollte die Blende soweit wie möglich geschlossen sein, erst dann lässt sie sich mit dem Novoflex-Adapter steuern. Die Blenden der Tokina-Objektive sind ohnehin auf die kleinste Öffnung eingestellt, wenn man sie vom Adapter bzw. einer x-beliebigen Kamera löst.</p>
<p>Was ich bei beiden Tokinas schätze, ist die tolle Haptik. Sowohl Zoom- als auch Schärfering laufen satt und gedämpft. Die Verarbeitung macht insgesamt einen sehr wertigen Eindruck. Beim Zoomen verändert das AT-X 535 PRO DX seine Größe übrigens nicht, es eignet sich also ideal für den Einsatz mit einer Mattebox. Das AT-X 165 PRO DX wird allerdings deutlich länger, wie der Vergleich der beiden folgenden Bilder zeigt.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/tokina_atx165_vergleich_16mm_50mm.jpg" alt="Länge des Tokina AT-X 165 PRO DX bei 16mm und bei 50mm" /></p>
<p>Wie gut die Abbildungsqualität beider Linsen gerade im Zusammenspiel mit der AF101 ist, kann ich nach der kurzen Zeit noch nicht abschließend beurteilen. Ich finde aber, dass die Bilder bei 16mm und Offenblende mit dem AT-X 165 PRO DX sehr weich aussehen, am Ende der Brennweite wiederum recht scharf. Dass die typischen Schwächen in den Randbereichen der Objektive am 4/3&#8243;-Sensor der AF101 nicht so sehr ins Gewicht fallen wie beim größeren APS-C-Sensor, für den sie konzipiert wurden, kann ich nur vermuten.</p>
<p>Das AT-X 165 PRO DX lässt sich auf ca. 30 cm vor der Linse scharfstellen, und zwar über den gesamten Brennweitenbereich. Beim AT-X 535 PRO DX beträgt die minimale Distanz etwa einen Meter. Beides sind parfokale Linsen, das heißt: Ranzoomen, Schärfe ziehen und wieder aufziehen ist ohne Einschränkungen möglich. Die Schärfe bleibt also auch nach einem erneuten Zoom an der Stelle erhalten, wo man sie geholt hat. Und für Freunde der Schärfenverlagerung: Die Größe des dargestellten Objekts verändert sich dabei <del datetime="2012-03-26T13:40:45+00:00">kaum bis gar nicht</del> moderat, im kürzeren Brennweitenbereich jeweils deutlich sichtbarer als im langen (das sog. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bIrJUFtYxiQ" title="Beispielvideo für Lens Breathing auf YouTube">Lens Breathing</a>).</p>
<p>Hier ein kurzes Testvideo mit beiden Objektiven (Zoom, Aufzieher, Schärfenverlagerung). Zum Zoomen ist das AT-X 535 PRO DX etwas besser geeignet als sein kleiner Bruder, wie man an den leichten Rucklern zu Beginn des Zooms im Video deutlich sieht.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39049837" width="640" height="360" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Beide Objektive werden leider nicht mehr hergestellt. Es gibt aber noch einige Händler, die Restbestände verkaufen. Ansonsten muss man sich auf dem Gebrauchtmarkt umschauen (was ich ebenfalls getan habe).</p>
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		<title>Blackmagic Design Intensity Extreme und Final Cut Pro X</title>
		<link>http://www.r73.net/2012/03/21/blackmagic-design-intensity-extreme-und-final-cut-pro-x/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blackmagic Intensity Extreme]]></category>
		<category><![CDATA[Final Cut Pro X]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich arbeite inzwischen recht gern mit Final Cut Pro X. Alles läuft wunderbar schnell und intuitiv, der Skimmer und die magnetische Timeline sind wirklich tolle Erfindungen. Ich habe noch nie so zügig Material gesichtet und auf die Schnelle mal einen Rohschnitt angefertigt. Schmerzlich vermisst habe ich während der vergangenen Monate (neben Kleinigkeiten) eigentlich nur die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite inzwischen recht gern mit Final Cut Pro X. Alles läuft wunderbar schnell und intuitiv, der Skimmer und die magnetische Timeline sind wirklich tolle Erfindungen. Ich habe noch nie so zügig Material gesichtet und auf die Schnelle mal einen Rohschnitt angefertigt.</p>
<p>Schmerzlich vermisst habe ich während der vergangenen Monate (neben Kleinigkeiten) eigentlich nur die Sache mit dem Broadcast-Monitoring, das es in der Version 10.0.3 zwar schon gibt, aber laut Apple noch eine Weile im Beta-Stadium sein wird. Im Laufe der Zeit soll dieses Feature mit Hilfe von Hardware-Anbietern verbessert werden.</p>
<p>Einer dieser Hardware-Anbieter ist Blackmagic Design. Seit ein paar Wochen liegt bei mir eine kleine Breakout-Box dieses Herstellers mit dem Namen <a href="http://provideocoalition.com/index.php/atepper/story/blackmagic_breaks_thunderbolt_price_budget_with_us299_intensity_extreme/" title="Blackmagic Intensity Extreme Review auf ProVideoCoalition.com">Intensity Extreme</a> herum, die ich bereits im Oktober 2011 bestellt hatte und auf die ich dann lange geduldig warten musste.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/blackmagic_intensity_extreme.jpg" alt="Blackmagic Design Intensity Extreme" /></p>
<p>Im Augenblick ist mit der Intensity Extreme unter FCPX allerdings noch nicht viel anzufangen. Mit der <a href="http://www.blackmagic-design.com/support/" title="Download-Seite der verschiedenen Blackmagic Design-Treiber">Treiber-Version 9.2</a> kann man zwar schon einiges in der Systemsteuerung unter OSX einstellen, als Video-Output zum Beispiel PAL oder NTSC, PAL progressive, NTSC progressive, außerdem verschiedene HD-Auflösungen bei allen üblichen Bildraten (23.98, 24, 25, 29.97, 50, 59.94, 60).</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/blackmagic_desktop_video_92.png" alt="Systemeinstellungen des Blackmagic Video Desktop Version 9.2" /></p>
<p>In den FCPX-Wiedergabe-Einstellungen gibt&#8217;s unter AV-Ausgabe nur eine einzige Auswahlmöglichkeit, nämlich die zuvor gewählte Voreinstellung, in meinem Fall also PAL SD, sprich 720 x 576 mit 25 Bildern.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/fcpx_av_ausgabe_pal.png" alt="AV-Ausgabe in FCPX" /></p>
<p>Komisch ist nur, dass jegliches Material auf meinem Video-Röhrenmonitor so aussieht, als würde es progressiv abgespielt, das heißt Bewegungen sehen etwas &#8220;stotternd&#8221; aus. Ob es wirklich progressiv oder tatsächlich nur ein bisschen weichgezeichnet ist, kann ich nicht so recht beurteilen. Manchmal ruckelt&#8217;s auch merkwürdig. Ton wird leider auch nicht auf den Monitor übertragen, zumindest nicht bei den hier gewählten Einstellungen (Anschluss der Box per Component Video, Audio via Cinch; wie gut die HD-Wiedergabe inkl. Ton via HDMI läuft, habe ich nicht probiert).</p>
<p>Zum Halbbildfolgen kontrollieren eignet sich das ganze jedenfalls noch nicht. Ich hab&#8217;s getestet mit DVCPRO50-Material, das ich definitiv in 50i gedreht hatte. Trotzdem sah es nicht flüssig aus, zumindest nicht so wie unter Final Cut Pro 7, wo die Box eine gute Figur macht. Dort kann man dann auch, wie gewohnt, direkt aus dem Videowiedergabe-Menue alle möglichen Modi auswählen.</p>
<p>Also: FCPX + externes Videomonitoring = weiter warten und hoffen.</p>
<p><em>Update (12.04.2012): Auch mit FCPX 10.0.4 und Blackmagic Desktop Video 9.2.1 läuft&#8217;s <a href="/2012/04/12/externes-videomonitoring-mit-fcpx-10-0-4-und-blackmagic-desktop-video-9-2-1-weiterhin-ohne-halbbilder-in-sd/" title="Externes Videomonitoring mit FCPX 10.0.4 und Blackmagic Desktop Video 9.2.1 weiterhin ohne Halbbilder in SD">noch nicht richtig rund</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der J-Cube von Jeff Rhode</title>
		<link>http://www.r73.net/2012/03/20/der-j-cube-von-jeff-rhode/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 12:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[J-Cube]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt kleine Dinge, die man erst zu schätzen weiß, wenn man mal damit gearbeitet hat. Zum Beispiel den J-Cube, den ich hier uneingeschränkt weiterempfehlen möchte. Der kleine Aluminium-Baustein vom Indie-Tüftler Jeff Rhode aus den USA macht aus einem Zubehör-Steckplatz drei: links einen, rechts einen und oben einen. So ist endlich mal genug Platz für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt kleine Dinge, die man erst zu schätzen weiß, wenn man mal damit gearbeitet hat. Zum Beispiel den <a href="http://www.thejrodstore.com/" title="Der J-Cube im J-Rod-Store">J-Cube</a>, den ich hier uneingeschränkt weiterempfehlen möchte.</p>
<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/j-cube.jpg" alt="Der J-Cube von Jeff Rhode" /></p>
<p>Der kleine Aluminium-Baustein vom Indie-Tüftler Jeff Rhode aus den USA macht aus einem Zubehör-Steckplatz drei: links einen, rechts einen und oben einen.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/j-cube_ac160.jpg" alt="Der J-Cube an der Panasonic AC160 mit Sennheiser ME64 in Azden-Spinne, Micropanels-Videolicht und Sennheiser-Funkempfänger" />So ist endlich mal genug Platz für das wesentliche Zubehör, zum Beispiel rechts das Mikrofon, oben die Kopfleuchte und links der Funkempfänger.</p>
<p>Wer ein externes Mikro am J-Cube befestigen möchte, braucht allerdings zusätzlich eine Halterung (Spinne). Ich setze beispielsweise den <a href="http://www.azdencorp.com/new/product.php?productid=93275" title="Azden Shockmount SMH-1">Azden-Shockmount SMH-1</a> ein, der sich ideal für schlankere Mikrofone wie etwa das Sennheiser ME64/66 mit K6 oder das Rode NTG1/NTG2 eignet. Die Spinne sorgt sowohl für ein wenig Dämpfung von Schritt- und Griffgeräuschen als auch für genug Abstand zum Kameraobjektiv. So besteht bei weitwinkligen Aufnahmen nicht die Gefahr, dass das Mikrofon ins Bild ragt.</p>
<p>Was mich am J-Cube überzeugt, ist die stabile Bauweise und das geringe Gewicht von vielleicht knapp über 100 Gramm. Er ist universell einsetzbar, passt also an jeden Camcorder mit Standard-Zubehörschuh als auch an DSLR-Kameras, bei denen das Platzproblem ja noch viel gravierender ist.</p>
<p>Auf <a href="http://www.thejrodstore.com/" title="The J-Rod-Store">Jeffs Website</a> sind einige Händler gelistet, darunter auch ein deutscher Vertrieb. Allerdings ist das Teil weder in den USA noch hier ganz billig (zurzeit 80,- Dollar/69,- Euro plus Versand).</p>
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		</item>
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		<title>Die Panasonic AG-AF101 für den Videojournalismus?</title>
		<link>http://www.r73.net/2012/02/10/die-panasonic-ag-af101-fuer-den-videojournalismus/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 17:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AF101]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen freunde ich mich mehr und mehr mit der Panasonic AG-AF101 an, der ersten großsensorigen Videokamera mit Wechselobjektiven nach dem DSLR-Video-Hype. Dazu ein paar Gedanken, die mich nach langem Abwägen zum Kauf dieser und eben keiner anderen Kamera bewogen haben. Wer weniger als 5000,- Euro netto für eine Kamera mit dem 35mm-Look ausgeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/panasonic_ag_af101.jpg" alt="Panasonic AG-AF101 mit Tamron 17-50mm f/2.8" /></p>
<p>Seit einigen Wochen freunde ich mich mehr und mehr mit der Panasonic AG-AF101 an, der ersten großsensorigen Videokamera mit Wechselobjektiven nach dem DSLR-Video-Hype. Dazu ein paar Gedanken, die mich nach langem Abwägen zum Kauf dieser und eben keiner anderen Kamera bewogen haben.</p>
<p>Wer weniger als 5000,- Euro netto für eine Kamera mit dem 35mm-Look ausgeben und nicht zu einer HDSLR greifen möchte, landet zwangsläufig bei drei Modellen: Der <a href="http://pro-av.panasonic.net/en/af100/">Panasonic AG-AF101</a> (<a href="http://provideocoalition.com/index.php/aadams/story/panasonic_af-100_the_good_the_bad_and_the_ugly/">1</a>, <a href="http://www.dvuser.co.uk/content.php?CID=246">2</a>, <a href="http://www.writerdirector.com/2011/01/panasonic-af100-review-good-but-not-freakin-awesome/">3</a>, <a href="http://www.studiodaily.com/studiomonthly/reviews/12990.html">4</a>, <a href="http://library.creativecow.net/kobler_helmut/AF100-review/1">5</a>, <a href="http://www.slashcam.de/artikel/Test/Panasonic-AG-AF101--alles-.html">6</a>, <a href="http://www.hdwarrior.co.uk/2011/01/31/panasonic-ag-af101-user-review-20mins/">7</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mWmgrRdfX6Y">8</a>, <a href="http://www.film-tv-video.de/index.php?id=newsdetail&#038;tx_ttnews[tt_news]=42075&#038;cHash=1">9</a>), der <a href="http://pro.sony.com/bbsc/ssr/cat-broadcastcameras/cat-nxcam/product-NEXFS100UK/">Sony NEX-FS100</a> (<a href="http://www.film-tv-video.de/newsdetail+M5ec17ab3b45.html">1</a>, <a href="http://www.dvuser.co.uk/content.php?CID=268">2</a>, <a href="http://www.engadget.com/2011/08/26/sony-nex-fs100-review/">3</a>, <a href="http://provideocoalition.com/index.php/freshdv/story/fs100_first_footage/">4</a>, <a href="http://www.hdwarrior.co.uk/2011/06/29/reviewing-the-sony-nex-fs100/">5</a>) und der <a href="http://www.sony.de/product/cam-high-definition-on-memory-stick/nex-vg20eh">Sony NEX-VG20</a> (<a href="http://www.slashcam.de/artikel/Test/Sony-NEX-VG20---Zweiter-Anlauf--alles-.html">1</a>, <a href="http://www.eoshd.com/content/3898/sony-nex-5n-versus-fs100-and-nex-vg20-hands-on-comparison">2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3c5iqsjcYlg">3</a>). Mehr gibt der Markt zurzeit nicht her.</p>
<p><em>Update (03.03.2012): Adam Wilt hat den wohl bisher <a href="http://provideocoalition.com/index.php/awilt/story/review_sony_nex-fs100_super35_lss_avchd_camcorder/">umfassendsten Testbericht über die Sony FS100</a> auf ProVideo Coalition.com veröffentlicht. Teil seines Fazits: &#8220;Best large-single-sensor image quality available under $13,000.&#8221; Interessant ist auch sein Vergleich zur AF101.</em></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/panasonic_ag_af101_seitenansicht.jpg" alt="Panasonic AG-AF101 mit Tamron 17-50mm f/2.8" />Beim Kauf einer neuen Videokamera &#8211; so war es zumindest in den vergangenen Jahren &#8211; schaue ich zunächst immer, was Panasonic zu bieten hat. Ganz einfach weil mich die <a href="/2006/06/28/was-ich-an-der-dvx-100-schaetze/">DVX100</a> damals schwer überzeugte: Das Schalter-Layout, der logische Aufbau, das einfache Handling. Wer die DVX kennt oder mit den nachfolgenden Modellen <a href="http://digitalcontentproducer.com/cameras/revfeat/panasonic_aghmc_1108/">HMC151</a>, <a href="http://www.dvxuser.com/articles/HVX200/">HVX200</a> oder <a href="http://provideocoalition.com/index.php/awilt/story/review_panasonic_ag_hpx170p_1_3_3ccd_p2_camcorder/">HPX171</a> gearbeitet hat, wird die AF101 sofort wiedererkennen. Alle Schalter sind dort, wo man sie vermutet. (Naja, fast alle: Der Start-/Stop-Knopf für die Aufnahme befindet sich weder am abschraubbaren Henkelgriff noch an der Daumenposition der rechten Hand, wenn man die Kamera mit der Schlaufe hält. Das fühlt sich schon etwas ungewöhnlich an.)</p>
<p>Die deutlich günstigere NEX-VG20, über die ich <a href="/2011/09/06/die-sony-nex-vg20-als-ersatz-fuer-die-canon-eos-550d-rebel-t2i/">hier</a> im September 2011 noch nachgedacht hatte, war für mich schnell aus dem Rennen. Die Kamera bringt leider immer noch die Schwächen vieler HDSLRs mit (<a href="http://prolost.com/blog/2009/12/3/you-didnt-believe-me.html">Moiré</a>) und verfügt weder über veränderbare Bildprofile noch über integrierte ND-Filter, die ich für ein absolutes Muss halte. Wer beim Drehen Zeit hat und szenisch arbeitet, wird das nicht wichtig finden. Wer andauernd mit sich ändernden Lichtbedingungen zu kämpfen hat oder viel zwischen drinnen und draußen wechselt, wird das vierstufige Filterrädchen der AF101 schätzen (ND Clear, 1/4, 1/16, 1/64). An meiner EOS 550D musste ich in solchen Situationen ständig den variablen ND-Filter vor dem Objektiv ab- bzw. wieder aufschrauben. Nicht ideal.</p>
<p>Ein großer Teil meiner Arbeit sind Interviews. Dabei lege ich Wert auf absolute Kontrolle aller technischen Parameter, natürlich auch beim Ton. Da die NEX-VG20 nur einen Miniklinken-Anschluss für das Mikrofon bietet, der unter Idealbedingungen zwar ebenfalls gute Tonqualität liefert, aber eben nicht so zuverlässig ist wie XLR-Anschlüsse, waren auch hier die Würfel schnell gefallen. Klar kann man wie bei einer HDSLR den Ton extern aufnehmen (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=b4N5C8M0iGI">1</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZZT9UU0GrIA">2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AgQnIT9f6_Q">3</a>). Das ist aber ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der vor allem bei langen Interviews Nerven kosten kann (z.B. <a href="http://brucesharpe.blogspot.com/2010/02/dslr-sync-drift-in-final-cut-pro.html">Auseinanderdriften</a> von Bild- und Tonspur nach geraumer Zeit).</p>
<p>Im Rennen blieben also noch die AF101 und die FS100. Wer sich zwischen diesen beiden Geräten nicht entscheiden kann, sollte zunächst einen Blick auf <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?260461-FS100-and-AF100-compared">diesen Vergleich</a> inkl. einer Liste der wesentlichen Features beider Kameras werfen. Eindeutiges Kriterium gegen die FS100: Sie hat keine ND-Filter.</p>
<p>Ansonsten füllen sich die Fachforen mit allerlei Meinungen, und es gibt zahlreiche Pixel-Peep-Tests, bei denen die AF101 grundsätzlich schlechter abschneidet als die FS100. Informativ in diesem Zusammenhang sind u.a. folgende Videos:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zacuto.com/the-great-camera-shootout-2011">Zacuto&#8217;s Great Camera Shootout 2011</a> (<a href="http://www.zacuto.com/the-great-camera-shootout-2011/episode-one">Teil 1</a>, <a href="http://www.zacuto.com/the-great-camera-shootout-2011/episode-two">Teil 2</a>, <a href="http://www.zacuto.com/the-great-camera-shootout-2011/episode-three">Teil 3</a>); zwar ohne die FS100, aber mit der Sony F3, die über denselben S35-Sensor verfügt.</li>
<li>Der <a href="http://philipbloom.net/2012/01/06/christmas-shootout/">Christmas Shootout von Philip Bloom</a>, der der FS100 unglaubliche Low-Light-Eigenschaften bescheinigt, gegen die die AF101 alt aussieht.</li>
<li>Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rCVi1I3Cwsw">Vergleichs-Video</a> von Hochschulstudenten, die die FS100, die AF101, die 5D MK II und die Arri Alexa miteinander vergleichen. Die AF101 schneidet am schlechtesten ab.</li>
</ul>
<p>Weit verbreitete Meinung ist, dass die FS100 auch deshalb den besseren Aufnahmesensor hat, weil er ziemlich genau den Abmessungen von Super 35 Film entspricht. Der 4/3&#8243;-Sensor der AF101 ist wenige Millimeter kleiner, der Crop-Faktor also höher, das Sichtfeld bei Verwendung eines identischen Objektivs enger, die Schärfentiefe bei gleicher Blende höher. Zwei Quellen finde ich in diesem Zusammenhang ganz hilfreich:</p>
<ul>
<li>Den <a href="http://www.abelcine.com/fov/">Field of View-Comparator</a> von AbelCine, mit dem man wunderbar die verschiedenen Sichtfelder unterschiedlicher Sensorgrößen bei beliebig einstellbaren Brennweiten miteinander vergleichen kann.</li>
<li>Ein <a href="http://vimeo.com/27646989">Schärfentiefe-Vergleichsvideo</a> zwischen der AF101, der FS100 und der Canon 5D MK II.</li>
</ul>
<p>Auch wenn die FS100 in der Summe das bessere Bild liefert, habe ich mich trotzdem für die AF101 entschieden. Einerseits bin ich auf die Lowlight-Eigenschaften nicht angewiesen. Ich habe nicht vor, die meiste Zeit im Dunkeln zu drehen oder kein zusätzliches Licht zu setzen. Was die Schärfentiefe betrifft: Ich sehe es als Vorteil, wenn der Sensor nicht ganz so groß ist, weil es das journalistische bzw. dokumentarische Arbeiten erleichtert. Wenn die Bilder filmisch aussehen sollen, ist das spielend einfach mit der AF101 machbar. Wenn ich hingegen große Schärfentiefe brauche (und das ist sehr oft der Fall), kriege ich auch das mit einer entsprechend kurzen Brennweite und kleiner Blendenöffnung schnell hin.</p>
<p>Den Einsatz der AF101 im Journalismus bzw. Dokumentarfilm behandeln folgende beiden Artikel:</p>
<ul>
<li>Der <a href="http://www.dslrnewsshooter.com/2011/12/14/size-matters-sky-news-beijing-bureau-cameraman-andy-portch-reports-on-a-year-with-the-panasonic-af101-and-gh2-cameras/">Erfahrungsbericht</a> von Andy Portch auf DSLR News Shooter, der seine AF101 für den TV-Sender Sky News einsetzt.</li>
<li>Ein <a href="http://www.film-tv-video.de/newsdetail+M5592469e004.html">Report</a> des Magazins Film TV Video über den österreichischen Dokumentarfilmer Udo Maurer, der mit der AF101 arbeitet.</li>
</ul>
<p>In diversen Kamera-Shootouts werden zwar allerlei Pixel gezählt, aber im Endeffekt wird ein Punkt oft vergessen: Das Kamera-Handling. Mir ist wichtig, dass ich mit meiner Kamera in freier Wildbahn auch ohne Rig und ohne Stativ gute Bilder gewinne. Ich will kompakt arbeiten und auf keinen Fall irgendein Konstrukt schultern. Mit der AF101 habe ich &#8211; bisher zumindest &#8211; ein gutes Gefühl. Ruhige Aufnahmen frei aus der Hand (rechte Hand in der Schlaufe, linke Hand unter dem Objektiv, Arme vor der Brust verschränkt &#8211; klassische VJ-Haltung) sind mit meinem 17-50mm-Objektiv zumindest bis 35mm ohne Weiteres möglich, danach kann das typische CMOS-Zittern auftreten.</p>
<p>Ein paar Worte noch zu den Objektiven. Wegen des geringen Auflagemaßes des Micro Four Thirds-Systems der AF101 kann man zahlreiche Objektive von Fremdherstellern nutzen. Dazu braucht man jeweils einen Adapter. Meine alten AIS-Nikkore mit eigenem Blendenring sind gar kein Problem, Nikon-Objektive ohne Blendenring funktionieren ebenfalls.</p>
<p>Etwas dünner sieht es bei den EOS-Objektiven ohne eigenen Blendenring aus, da die Blende nur elektronisch gesteuert werden kann. Der lang angekündigte und bis heute nicht erschienene <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?226883-Birger-Mount">Birger-Adapter</a> hätte es möglich machen können. Ansonsten gibt es noch eine <a href="http://www.slashcam.de/news/single/Redrock-Micro-LiveLens-MFT-Adapter--Canon-EF-Objek-9363.html">Lösung</a> von Redrock Micro (mit eigener Batterie), eine weitere von <a href="http://www.macvideo.tv/camera-technology/interviews/?articleId=3331833">MTF Services</a> sowie jeweils ein Adapter von <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?235848-kipon-adapter-for-eos-glass-first-impressions">Kipon</a> und <a href="http://www.fotodiox.com/product_info.php?products_id=821">Fotodiox</a>, die über einen eigenen Blendenring verfügen und nur sehr eingeschränkt bzw. gar nicht mit EF-S-Objektiven funktionieren.</p>
<p>Wer allerdings Wert auf elektronische Blendensteuerung mittels Iris-Rädchen an der Kamera und Bildstabilisierung legt, ist auf Panasonics MFT-Objektive angewiesen. Die <a href="http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/LUMIX+Digitalkameras/Systemkameras/LUMIX+G+Systemkameras%3A+Objektive+%26+Zubeh%C3%B6r/3037724/index.html">Auswahl</a> lichtempfindlicher Objektive ist allerdings sehr überschaubar.</p>
<p>In den nächsten Monaten werde ich mal schauen, wie sich die AF101 im VJ-Bereich schlagen wird. Die ersten Kurzeinsätze liefen vielversprechend. Was mir bisher so aufgefallen ist:</p>
<ul>
<li>Die Schärfe lässt sich auf dem LCD-Display mit der Funktion EVF DTL und der Funktion &#8220;Focus in Red&#8221; super beurteilen. Bisher lag ich nicht falsch. Klasse wäre es, wenn man das Display auf S/W schalten könnte. Das geht aber leider nur beim Sucher.</li>
<li>Merkwürdig ist, dass es zum Fokussieren keine digitale Vergrößerung gibt &#8211; längst ein Standard der älteren Panasonic-Kameras. Warum bei der AF101 nicht daran gedacht wurde, ist mir ein Rätsel.</li>
<li>Wie eingangs erwähnt, ist die Position der beiden Schalter zum Starten und Stoppen der Aufnahme ziemlich gewöhnungsbedürftig.</li>
</ul>
<p>Übrigens, wer Informationen rund um die AF101 anderer Anwender sucht, wird früher oder später ohnehin im entsprechenden Forenbereich auf <a href="http://www.dvxuser.com/V6/forumdisplay.php?213-AF100">DVXuser.com</a> landen. Sehr hilfreich finde ich aber auch das Blog von <a href="http://www.theeditman.com/">theeditman.com</a>.</p>
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		<title>Neues Jahr, neue Technik</title>
		<link>http://www.r73.net/2012/02/06/neues-jahr-neue-technik/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AC160]]></category>
		<category><![CDATA[AF101]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen bin ich umgestiegen von der Panasonic HPX171 auf zwei neue Kameras: Die Panasonic AC160 und die Panasonic AF101. Ein nettes Paar, das sich wunderbar ergänzen wird, hoffe ich. Warum das ganze? Weil ich nie spürbar vom P2-Workflow der HPX171 profitiert habe. Zwar bietet die Kamera mit DVCPRO bzw. DVCPRO HD einen Video-Codec, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen bin ich umgestiegen von der <a href="/2008/12/08/warum-ich-mich-fuer-die-panasonic-hpx171-entschieden-habe/" title="Warum ich mich für die Panasonic HPX171 entschieden habe">Panasonic HPX171</a> auf zwei neue Kameras: Die <a href="http://provideocoalition.com/index.php/Awilt/story/review_panasonic_ag-ac160_and_ag-hpx250_1_3_3-mos_camcorders/" title="Panasonic AC160-Review von Adam Wilt auf ProVideoCoalition.com">Panasonic AC160</a> und die <a href="http://www.dvuser.co.uk/content.php?CID=246" title="Panasonic AG-AF101-Review von Nigel Cooper auf DVUser.co.uk">Panasonic AF101</a>. Ein nettes Paar, das sich wunderbar ergänzen wird, hoffe ich.</p>
<p>Warum das ganze?</p>
<p>Weil ich nie spürbar vom P2-Workflow der HPX171 profitiert habe. Zwar bietet die Kamera mit DVCPRO bzw. DVCPRO HD einen Video-Codec, der dank seiner hohen Bitrate und der 4:2:2-Farbauflösung wunderbar zu den technischen Mindestvoraussetzungen vieler TV-Sender passt. Die AC160 mit ihrem AVCHD-Codec bei 21 Mbps und 4:2:0-Farbauflösung ist da objektiv sicher deutlich unterlegen, vor allem wenn es um nachträgliche Farbkorrekturen geht. Aber rein subjektiv ist die Bildqualität wirklich gut. Und im Endeffekt ist es doch das, was zählt.</p>
<p>Dann die Frage, ob die CCD-Sensoren der HPX171 besser sind als die 3MOS-Sensoren der AC160. Was Lichtempfindlichkeit und Auflösung betrifft, sicher nicht. Wenn es um unerwünschte Rolling Shutter-Effekte geht, eben doch.</p>
<p>Ausschlaggebendes Argument für den Umstieg war für mich am Ende die Kombination der AC160 mit der AF101, einer Kamera mit großem Aufnahmesensor und Wechselobjektiven, die ebenfalls in AVCHD aufzeichnet. Die AF101 für die Interviews, für die ruhigen Bilder, für die geringe Schärfentiefe. Und die AC160 immer dann, wenn&#8217;s zügig zugeht, wenn das Gestalten mit geringer Schärfentiefe nur hinderlich ist.</p>
<p>In den vergangenen zwei Jahren hatte ich immer wieder versucht, die Bilder der HPX171 mit denen der Canon EOS 550D zu mischen. Mit den Ergebnissen war ich eigentlich nie so richtig zufrieden. Die AC160 und die AF101 passen auch da viel besser zusammen. Im Grunde ist die AC160 nichts anderes als eine AF101, nur eben mit kleinen Aufnahmesensoren und einem fest verbauten Objektiv. Software und Handling sind nahezu identisch.</p>
<p>Der nächste Schritt wird sein, das Bild beider Kameras anhand der Scenefile-Einstellungen bestmöglich aufeinander abzustimmen, so dass ich das Material in Videobeiträgen mischen kann. Mehr dazu demnächst hier im Blog.</p>
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		<title>Die Sony NEX-VG20 als Ersatz für die EOS 550D?</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/09/06/die-sony-nex-vg20-als-ersatz-fuer-die-canon-eos-550d-rebel-t2i/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 08:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[NEX-VG20]]></category>

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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr brachte Sony die NEX-VG10 auf den Markt, eine Videokamera mit APS-C-Sensor, Wechselobjektiven usw. Kurz: Eine DSLR (mit all ihren negativen Eigenschaften wie Aliasing, Moire) in einem Video-Body. Obwohl es auch von Profis durchaus positive Kritik gab, hatte mich die VG10 wenig elektrisiert, weil sie mir für eine „echte“ Videokamera einfach viel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr brachte Sony die <a href="http://www.techtilt.com/2010/07/15/sony-nex-vg10-overview/">NEX-VG10</a> auf den Markt, eine Videokamera mit APS-C-Sensor, Wechselobjektiven usw. Kurz: Eine DSLR (mit all ihren negativen Eigenschaften wie <a href="http://www.dvxuser.com/articles/article.php/20">Aliasing</a>, <a href="http://www.moviecollege.de/filmschule/kamera/moire.htm">Moire</a>) in einem Video-Body.</p>
<p>Obwohl es auch von Profis durchaus <a href="http://www.hackermovies.com/503701/mit-der-sony-nex-vg-10-in-neuseeland-ein-praxis-kamera-testbericht">positive Kritik</a> gab, hatte mich die VG10 wenig elektrisiert, weil sie mir für eine „echte“ Videokamera einfach viel zu wenig zu bieten hat. Wesentliche Funktionen wie Zebra, pegelbarer Ton oder eine Fokussierhilfe fehlen einfach. Einziger und wirklich überzeugender Vorteil: Die Bauform. Aber meine <a href="/tag/550d-rebel-t2i/">EOS 550D</a> halte ich vor allem mit <a href="/tag/magic-lantern/">Magic Lantern</a> nach wie für so gut, dass ich den Kauf einer VG10 vor mir nicht hätte rechtfertigen können.</p>
<p>Im Herbst soll nun der Nachfolger, die <a href="http://www.sony.de/product/cam-high-definition-on-memory-stick/nex-vg20eh">NEX-VG20</a>, auf den Markt kommen. Bei allem, was über diese Kamera bereits bekannt ist (<a href="http://www.videoaktiv.de/201108246251/News/Camcorder/IFA-2011-Sony-NEX-VG20-runderneuerter-Nachfolger-zur-VG10.html">1</a>, <a href="http://www.videoaktiv.de/201108256268/News/Camcorder/Sony-NEX-VG-20-Testvideo-und-Szenen-mit-der-Vorserie.html">2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?&#038;v=vTy0sTCvl6g">3</a>), habe ich das Gefühl, sie könnte genau das Richtige für meine Zwecke sein, also: Interviews mit angenehmen Look dank geringer Schärfentiefe aufzeichnen, authentische Situationen dokumentieren und zügig in verschiedene Einstellungsgrößen auflösen, handgeführte Fahrten beim Folgen von Protagonisten sowie statische Einstellungen vom Stativ drehen.</p>
<p>Zunächst einmal ist da der Preis. Für rund 1850,- Euro netto UVP inkl. Kit-Objektiv (Straßenpreis wird sich sicher deutlich darunter einpendeln) ist sie derzeit die günstigste großsensorige Videokamera mit Wechselobjektiv. Etwa doppelt soviel kosten die <a href="http://provideocoalition.com/index.php/awilt/story/quick_look_panasonic_ag-af100_mft_cine-style_camcorder/">Panasonic AG-AF101</a> oder die <a href="http://www.dvuser.co.uk/content.php?CID=268">Sony NEX-FS100</a>. Ein Objektiv ist dann aber noch nicht dabei.</p>
<p>Klar hinkt der Vergleich zu diesen großen Kameras, einfach weil sie deutlich besser ausgestattet sind und einen ganz anderen Anwendertypen ansprechen. Für klassischen Videojournalismus, der eben immer wieder Run and Gun-Situationen mit sich bringt, sind mir diese Kameras aber einfach zu klobig.</p>
<p>Die NEX-VG20 hingegen könnte eine richtig kleine Guerilla-Cam sein, die &#8211; heruntergeschrumpft auf das Wesentliche &#8211; gerade für das journalistische Arbeiten in schwer berechenbaren Situationen deutlich besser geeignet ist als eine DSLR mit all ihren Anbauten und weit weniger klobig als die nach dem Stativ oder dem <a href="http://theeditman.com/blogg/2011/06/29/PuttingTogetherAShoulderRigWithBerkeySystemParts.aspx">Schulter-Rig schreiende AF101</a> bzw. <a href="http://bewegtbildarbeiter.blogspot.com/2011/08/sony-nex-fs100-rig.html">FS100</a>.</p>
<p>Neben der Bauform sind es vor allem die technischen Details der VG20, die durchaus professionelle Züge haben: Die Zebra-Funktion, pegelbarer Ton (ich hoffe, beide Kanäle getrennt voneinander) samt Anzeige der Pegelmesser sowie Schärfe-Assistenten (Peaking und Ausschnittsvergrößerung).</p>
<p>Wünschenswert wäre natürlich noch ein XLR-Anschluss statt einer Klinkenbuchse für das externe Mikro gewesen, aber vielleicht würde Sony dann seiner FS100 zu sehr das Wasser abgraben. Und was offenbar ebenso fehlt: Ein integrierter ND-Filter. Wer also maximale Freiheit bei der Blendenwahl bei fest eingestelltem Shutter haben will, wird weiterhin einen variablen ND-Filter vor die Linse schrauben müssen. Dasselbe Problem hat Sonys deutlich teurere FS100 ja leider auch.</p>
<p>Sobald die NEX-VG20 auf dem Markt ist, werde ich sie mir sicher mal näher ansehen. Vielleicht wird sie meine Canon EOS 550D ersetzen – vorausgesetzt es gibt einen zuverlässigen Adapter, mit dem ich meine <a href="/2011/07/26/die-guten-alten-nikkore-an-der-eos-550d-rebel-t2i/">guten, alten Nikkore</a> weiter einsetzen kann.</p>
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		<item>
		<title>Wie Final Cut Pro X HD-Material (720p50) in SD-Material mit Halbbildern (576i50) wandelt</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/08/04/wie-final-cut-pro-x-hd-material-720p50-in-sd-material-mit-halbbildern-576i50-wandelt/</link>
		<comments>http://www.r73.net/2011/08/04/wie-final-cut-pro-x-hd-material-720p50-in-sd-material-mit-halbbildern-576i50-wandelt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 13:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Final Cut Pro X]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Videojournalisten, die ausschließlich für das Web drehen, produzieren von vornherein vermutlich eh alles in HD mit Vollbildern und quadratischen Pixeln. Gut so, weil der Workflow zumindest technisch weitgehend stressfrei ist. Wer als Videojournalist auch das TV bedient und schlüsselfertiges Material liefert, muss sich oft mit SD-Auflösung (Standard Definition, also 720&#215;576), Halbbildern und anamorphen Pixeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Videojournalisten, die ausschließlich für das Web drehen, produzieren von vornherein vermutlich eh alles in HD mit Vollbildern und quadratischen Pixeln. Gut so, weil der Workflow zumindest technisch weitgehend stressfrei ist.</p>
<p>Wer als Videojournalist auch das TV bedient und schlüsselfertiges Material liefert, muss sich oft mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Standard_Definition_Television">SD-Auflösung</a> (Standard Definition, also 720&#215;576), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Halbbild">Halbbildern</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pixelseitenverh%C3%A4ltnis">anamorphen Pixeln</a> herumschlagen. Einen großen Teil meines Materials drehe ich daher von vornherein in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/DV#DVCPRO50">DVCPRO50</a> (also dem bestmöglichen SD-Codec meiner <a href="/2008/12/08/warum-ich-mich-fuer-die-panasonic-hpx171-entschieden-habe/">Panasonic HPX171</a>).</p>
<p>Hin und wieder mische ich SD-Aufnahmen mit dem Material meiner DSLR, das ich in 720p50 gedreht habe. Wie man aus den 50 Vollbildern 50 Halbbilder für den SD-Workflow mit Hilfe des Compressors generiert, habe ich seinerzeit <a href="/2010/03/29/hd-material-der-canon-eos-550d-oder-eos-7d-in-sd-material-mit-halbbildern-wandeln-720p50-nach-576i50/">hier beschrieben</a>. Dieser Zwischenschritt über den Compressor war bisher nötig, weil Final Cut Pro (6 oder 7) das direkte Wandeln auf einer DVCPRO50-Timeline selbst einfach nicht sauber hinkriegt. Die Bilder ruckeln (was nicht an evtl. vertauschten Halbbildern liegt).</p>
<p>Final Cut Pro X hingegen macht da wirklich einen guten Job. Lege ich dort einen 720p50-Clip auf der Storyline eines DVCPRO50-Projekts ab, erscheint zunächst der gelbe Renderbalken. Der löst sich aber schnell auf und im Hintergrund ist das Material sauber umgerechnet worden.</p>
<p>Ich habe mir das Ergebnis mal auf meinen Röhren-Videomonitor mittels Matrox MXO2 Mini angesehen (*). Die Bilder laufen butterweich, ganz so als wären sie in SD mit Halbbildern gedreht worden. Allein in dieser Hinsicht bringt Final Cut Pro X im Vergleich zu Final Cut Pro 7 eine große Zeitersparnis mit sich &#8211; zumindest für mich, da ich sehr oft HD- und SD-Material mische.</p>
<p><small>(*) Anmerkung am Rande: Noch unterstützt FCPX das externe Monitoring via Matrox MXO2 nicht, aber ich hoffe, das <a href="http://www.slashcam.de/news/single/Matrox-aeussert-sich-zu-Final-Cut-Pro-X-Support-9167.html">wird irgendwann mal werden</a>. Daher musste ich für diesen Halbbild-Test den Videoclip aus Final Cut Pro X erst ausspielen (und zwar im gleichen Format, wie das Material auf der Timeline bearbeitet wurde, also in DVCPRO50). Anschließend habe ich die Quicktime-Datei in Final Cut Pro 7 importiert, dort auf eine korrekt voreingestellte DVCPRO50-Timeline gelegt und via Matrox MXO2 Mini auf dem Monitor angeschaut.</small></p>
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		<title>Final Cut Pro X kaufen und die Sache mit der Umsatzsteuer</title>
		<link>http://www.r73.net/2011/08/03/final-cut-pro-x-kaufen-und-die-sache-mit-der-umsatzsteuer/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 14:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Final Cut Pro X]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Apple eine professionelle Software, die wohl von dem ein oder anderen Gewerbetreibenden bzw. Freiberufler für den Geschäftsbetrieb gekauft wird, ausschließlich über den App Store vertreibt, ist nicht nur merkwürdig, sondern auch ärgerlich. Zumindest in der Art und Weise, wie dies zurzeit geschieht. Denn der App Store richtet sich ausweislich seiner Geschäftsbedingungen (Stand: 03.08.2011) ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Apple eine professionelle Software, die wohl von dem ein oder anderen Gewerbetreibenden bzw. Freiberufler für den Geschäftsbetrieb gekauft wird, ausschließlich über den App Store vertreibt, ist nicht nur merkwürdig, sondern auch ärgerlich. Zumindest in der Art und Weise, wie dies zurzeit geschieht. Denn der App Store richtet sich ausweislich seiner <a href="http://www.apple.com/legal/itunes/de/terms.html#APPS">Geschäftsbedingungen</a> (Stand: 03.08.2011) ja offenbar eher an Privatanwender.</p>
<p>Unter dem Punkt &#8220;Nutzungsregeln für Mac App Store Produkte&#8221; steht in Absatz (i):</p>
<blockquote><p>Sie können eine Anwendung vom Mac App Store („Mac App Store Produkt“) herunterladen, um diese für private, nicht-gewerbliche Zwecke auf einem Gerät von Apple, das mit Mac OS X betrieben wird („Mac Computer“) und das Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist, zu nutzen.</p></blockquote>
<p>Unter (ii) steht weiter:</p>
<blockquote><p>(ii) Wenn Sie ein Unternehmen oder eine Bildungseinrichtung sind, können Sie ein Mac App Store Produkt herunterladen, damit es entweder von (a) einer einzelnen Person auf jedem von dieser Person genutztem Mac Computer, der Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist, oder (b) mehreren Personen auf einem einzelnen, geteilten Mac Computer, der Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist, benutzt wird.</p></blockquote>
<p>Als freiberuflicher Videojournalist ist mein Einsatzgebiet ziemlich klar: Ich will die Software für berufliche Zwecke einsetzen, nicht für private. Insofern gelte ich wohl am ehesten als &#8220;Unternehmen&#8221; und falle unter den zweiten Absatz.</p>
<p>Als Unternehmer brauche ich natürlich eine Rechnung. Weil Einkäufe im App Store über die iTunes S.a.r.l mit Geschäftssitz in Luxemburg abgewickelt werden, wäre eine Rechnung ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer der Normalfall, da für Freiberufler bzw. Gewerbetreibende &#8220;der Download der Software grundsätzlich in Deutschland steuerbar und steuerpflichtig&#8221; ist. So teilte es mir zumindest die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen auf Nachfrage mit.</p>
<p>Das heißt also: Kaufe ich im innereuropäischen Ausland ein, zahle ich den Nettobetrag und schulde darauf dem hiesigen Finanzamt 19 Prozent Mehrwertsteuer. Diese kann ich als Vorsteuer anschließend wieder geltend machen.</p>
<p>Um eine solche mehrwertsteuerfreie Rechnung zu bekommen, müsste ich Apple meine USt.-IdNr. mitteilen. Das ist im App Store aber nicht vorgesehen. So erhält man am Ende zwar eine Rechnung, aber nur mit ausgewiesener Mehrwertsteuer von 15 Prozent, also dem luxemburgischen Satz.</p>
<p>Was soll ich damit jetzt anfangen?</p>
<p>Theoretisch ist es möglich, sich diese 15 Prozent zurückzuholen. Apple schrieb mir auf Nachfrage:</p>
<blockquote><p>&#8220;Anschließend muss der Kunde die Rückerstattung elektronisch bei der zuständigen deutschen Steuerbehörde geltend machen. Diese wird die Anfrage überprüfen und an das Luxemburger Finanzamt weiterleiten, das den Betrag direkt an den Kunden erstattet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ganze ist allerdings an Mindestsummen gebunden (meines Wissens 50,- Euro), der nicht unerhebliche Verwaltungsaufwand lohnt sich also nur bei größeren Beträgen. Insofern werde ich auf die Erstattung der luxemburgischen Mehrwertsteuer verzichten und mir die 15 Prozent selbst ans Bein binden.</p>
<p>Ich gehe jetzt wie folgt vor (und warne ausdrücklich davor, es ohne weitere Überprüfung nachzumachen, da ich nicht 100%ig weiß, ob das steuerrechtlich alles so seine Richtigkeit hat):</p>
<ul>
<li>Final Cut Pro X kaufen</li>
<li>Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer über 15 Prozent anfordern</li>
<li>Bei der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung die Steuerschuld von 19 Prozent auf den Bruttowert der luxemburgischen Rechnung (also Nettobetrag Final Cut Pro X plus 15 Prozent MwSt.) begleichen</li>
<li>In derselben Umsatzsteuervoranmeldung die gezahlten 19 Prozent als Vorsteuer geltend machen</li>
<li>Am Jahresende bei der Einkommensteuererklärung die Software zum luxemburgischen Bruttopreis (also 239,99 Euro) über die entsprechende Nutzungsdauer als Betriebsausgabe abschreiben</li>
<li>Mich darüber ärgern, dass Apple seine Profi-Software exklusiv über einen Shop für hauptsächlich Privatanwender vertreibt und dies steuerrechtlich auch so handhabt</li>
</ul>
<p>Der unnötige Verlust ist bei dieser Sache zwar überschaubar, nämlich exakt 31,30 Euro (15 Prozent luxemburgische Mehrwertsteuer). Aber so ganz verloren ist das Geld ja wiederum nicht, da man es immerhin als Betriebsausgabe geltend machen können müsste (ich bleibe auch hier mal lieber im Konjunktiv). Eine steuerkompetente Person hat mir erklärt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9b.html">§ 9b EStG</a> gehört ein Vorsteuerbetrag nach <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__15.html">§ 15 UStG</a> nicht zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten. Da die luxemburgische Mehrwertsteuer keine Umsatzsteuer i.S. des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__15.html">§ 15 UStG</a> ist, ist sie Teil der Anschaffungskosten der Software und daher grundsätzlich nach der Maßgabe der <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/estg/index.html#BJNR010050934BJNE004839140">§§ 6 ff. EStG</a> als Betriebsausgabe abzugsfähig.&#8221;</p></blockquote>
<p>Trotzdem: Ein Dauerzustand ist das alles nicht. Apple sollte da unbedingt nachbessern und diesen Widerspruch aufklären zwischen den offenbar nicht so sehr erwünschten gewerblichen Kunden seines App Store und dem exklusiven Vertrieb professioneller Software darüber. Mehrwertsteuerfreie Rechnungen für gewerbliche Kunden sind im innereuropäischen Geschäftsverkehr absolut üblich.</p>
<p>Dieses Bretto-Nutto-Thema beim Kauf von Software via App Store ist nicht erst seit Final Cut Pro X ein Thema. Carta hatte im Juni <a href="http://carta.info/28290/apple-finanzministerium-moniert-mehrwertsteuerpraxis-des-itunes-store/">darauf aufmerksam gemacht</a>, bei XING gab es schon im Januar eine <a href="https://www.xing.com/net/apple/software-3782/rechnungen-fur-den-mac-app-store-34633550/p0">Diskussion</a> dazu.</p>
<p>Dort tauchte unter anderem der Vorschlag auf, man könne ja einfach iTunes-Guthaben-Karten in Deutschland kaufen, hätte dann darüber eine Rechnung mit 19 Prozent MwSt. und könne diese ja als Steuerbeleg für den Einkauf nutzen. Das funktioniert aber nicht.</p>
<p>Erstens, weil auf den Rechnungen der Guthabenkarten sowieso keine MwSt. ausgewiesen wird, und zweitens: Mit dem Guthaben kann man alles mögliche anstellen, es ist aber kein Beweis für den Kauf der Software.</p>
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		<title>Die guten alten Nikkore an der EOS 550D / Rebel T2i</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Nikkor]]></category>
		<category><![CDATA[Objektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist alt, wurde irgendwann zwischen Oktober 1981 und Dezember 2005 produziert, hat Macken am Gehäuse, läuft aber einwandfrei und das Glas ist frei von irgendwelchen Schäden. Bei einem Gebrauchtwaren-Fotohändler habe ich vor kurzem diese alte Nikon-Festbrennweite (24mm, f/2.0) mit einem AiS-Bajonett gekauft und seitdem nicht mehr von der 550D geschraubt. Ich hatte nach einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/nikon_ais_24mmf2.jpg" alt="Nikon AI/s 24mm f/2.0" /></p>
<p>Es ist alt, wurde irgendwann <a href="http://www.photosynthesis.co.nz/nikon/serialno.html">zwischen Oktober 1981 und Dezember 2005</a> produziert, hat Macken am Gehäuse, läuft aber einwandfrei und das Glas ist frei von irgendwelchen Schäden. Bei einem Gebrauchtwaren-Fotohändler habe ich vor kurzem <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/2420.htm">diese alte Nikon-Festbrennweite (24mm, f/2.0)</a> mit einem AiS-Bajonett gekauft und seitdem nicht mehr von der 550D geschraubt.</p>
<p>Ich hatte nach einer lichtempfindlichen Festbrennweite gesucht, die am APSC-Sensor in etwa der Normalsicht entspricht. Das <a href="http://www.kenrockwell.com/tamron/17-50mm-f28-vc.htm">Tamron 17-50mm f/2.8</a>, mit dem ich sonst fast immer arbeite, war mir in manchen Situationen einfach nicht lichtstark genug. Kollegen hat mir das <a href="http://www.kenrockwell.com/sigma/30mm-f14.htm">Sigma 30mm f/1.4</a> empfohlen, sicher ein tolles Objektiv für den Preis, aber es ist &#8211; wie das Tamron &#8211; ausschließlich für Kameras mit APSC-Sensor geeignet.</p>
<p>Da die alte Regel gilt, dass man den Kamerabody alle paar Jahre austauscht, die Linsen aber fürs Leben kauft, versuche ich auf Aufwärtskompatibilität zu achten. Nicht ausgeschlossen, dass ich irgendwann mal auf das Vollformat umsteigen werde. Mit den alten Nikkoren ist das kein Problem.</p>
<p>Auch sonst kann ich nur empfehlen, nach den guten alten Gebrauchten zu schauen.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/nikon_ais_24mmf2_mit_adapterring.jpg" alt="Nikon AI/s 24mm f/2.0 mit Adapterring Nikon AI auf Canon AF" />Einerseits wegen des Preises. Für diese Festbrennweite habe ich gerade mal 160,- Euro bezahlt (da war sicher ein wenig Glück dabei, denn gehandelt wird das 24mm f/2.0 gern mal für 300,- bis 500,- Euro). Die übrigen Ai- und AiS-Objektive aus meiner Sammlung (28mm f/2.8; 50mm f/1.4; 85mm f/2.0) lagen ebenfalls alle (teils deutlich) unter 200,- Euro.</p>
<p>(Apropos Ai bzw. AiS: Die guten Stücke sehen sich täuschend ähnlich. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass AiS-Objektive einen kürzeren Fokusweg haben, was ich vorteilhaft finde. Man kurbelt halt nicht so lange, um die Schärfe zu ziehen. Woran man beim Kauf erkennt, ob es sich um ein Ai- oder AiS-Bajonett handelt, <a href="https://nikoneurope-de.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/1638">erklärt</a> Nikon auf seiner Website. Ein Merkmal: Die kleinste Blendenöffnung ist auf der Skala orange eingezeichnet.)</p>
<p>Andererseits sind die alten Nikkore einfach wunderbar verarbeitet. Kein Plastik, sondern Metall, ein satt laufender Fokusring und vor allem der mechanische Blendenring haben es mir angetan. Dazu die bereits erwähnte uneingeschränkte Aufwärtskompatibilität zum Vollformat.</p>
<p>Zum Fotografieren sind sie natürlich nicht so gut geeignet, weil die Schärfe ausschließlich manuell eingestellt werden muss.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/nikon_auf_canon_adapterring.jpg" alt="Adapterring Nikon AI auf Canon AF" />Solche alten Objektive an neuen Canon EOS-Kameras zu nutzen, ist kein Problem, da es jede Menge Adapterringe gibt. <a href="http://www.meinfoto.com/Adapter/Bajonett-Adapter/fuer_Canon/Objektivadapter_fuer_Nikon_F/AI/AF_auf_Canon_EOS_AF/EF_Kamera_i362_182.htm">Diesen Adapter</a> habe ich für unter 20,- Euro gekauft und bin damit zufrieden, stelle aber auch keine übertriebenen Ansprüche. Ob damit das Auflagemaß völlig korrekt ist, kann ich leider nicht genau beurteilen, spielt für mich in der Praxis aber auch keine große Rolle. Die Schärfe bewerte ich grundsätzlich mit dem <a href="http://philipbloom.net/2009/11/23/lcdvf-viewfinder-for-dslrs/">LCDVF</a> und der recht zuverlässigen Peaking-Funktion von <a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/550D">Magic Lantern</a>.</p>
<p>Übrigens: Wer mehrere Nikkore besitzt, sollte auch mehrere Adapter kaufen. Zwar ist es grundsätzlich möglich, den Adapter jederzeit wieder abzunehmen, aber er sitzt einfach so fest, dass das im Drehalltag eher nerven könnte.</p>
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