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	<title>r73.net - Weblog über Videojournalismus &#187; Arbeitsweisen</title>
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	<description>Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Jun 2010 22:33:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Sennheiser EW100G2-Funkstrecke auf Canon EOS 550D / Rebel T2i abstimmen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 18:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mal versucht, meine Sennheiser-Funkstrecke mit dem ME2-Ansteckmikrofon möglichst gut auf die EOS 550D abzustimmen. Denn irgendwie kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, für jedes Projekt ein externes Tonaufnahme-Gerät dabei zu haben und später Video- und Audiospur zu synchronisieren. Die automatische Tonaussteuerung macht die ganze Sache kompliziert, egal welches Mikrofon man anschließt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal versucht, meine Sennheiser-Funkstrecke mit dem ME2-Ansteckmikrofon möglichst gut auf die EOS 550D abzustimmen. Denn irgendwie kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, für jedes Projekt ein externes Tonaufnahme-Gerät dabei zu haben und später Video- und Audiospur zu <a href="http://vimeo.com/5574689">synchronisieren</a>.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/sennheiser_ew100g2.jpg" alt="Sennheiser EW100G2-Funkstrecke" /></p>
<p>Die automatische Tonaussteuerung macht die ganze Sache kompliziert, egal welches Mikrofon man anschließt. Ist es still, zieht die Automatik leise Geräusche hoch, das Rauschen nimmt zu. Das hört man vor allem bei Sprechpausen im Interview.</p>
<p>Setzt der Interviewpartner dann plötzlich wieder recht laut an, ist die Automatik zu träge sich schnell darauf einzustellen und übersteuert. Die ersten Worte klingen verzerrt.</p>
<p>Die Funkstrecke ändert daran natürlich nichts, solange man nicht wie bei der EOS 5Dmk2 die Möglichkeit hat, die Automatik abzuschalten. Hoffentlich ist das mit einem Firmware-Update bald möglich.</p>
<p>Am Sender der Funkstrecke gibt es den Menüpunkt &#8220;Sensit&#8221;, mit dem man die Eingangsempfindlichkeit ändert. Diesen Wert habe ich auf -10 dB gestellt. Am Empfänger wiederum gibt es den Menüpunkt &#8220;AF-Out&#8221;, mit dem der Pegel des Audio-Ausgangs festgelegt wird. Hier habe ich -30 dB eingestellt.</p>
<p>Als Interviewmikrofon nehme ich das ME2, das ich auf ca. 20 cm Entfernung zum Mund anbringe, also etwa auf Brusthöhe. Spricht der Interviewpartner normal laut, dann kommt eine Waveform dabei heraus, die etwa wie folgt aussehen kann:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/waveform_550d_sennheiser_ew100g2.gif" alt="Waveform der Aufnahme mit einer Sennheiser EW100G2-Funkstrecke an der Canon EOS 550D" /></p>
<p>In meinem Beispiel liegt das Tonsignal in der Spitze etwa 2 dB unter der Vollaussteuerung, was natürlich relativ riskant ist. Bei anderen &#8220;Sensit/AF-Out&#8221;-Kombinationen (ich habe so ziemlich alle ausprobiert) war der Ton aber entweder übersteuert oder unterpegelig.</p>
<p>Bei diesen Einstellungen ist es so, dass das Rauschen konstant bei 25 dB unter der Vollaussteuerung liegt und interessanterweise auch nicht anzieht, wenn es ganz still im Raum ist. Warum auch immer.</p>
<p>Trotzdem ist das Rauschen natürlich noch viel zu laut. Zum Vergleich: Bei Tonaufnahmen mit professionellen Geräten liegt es etwa im Bereich zwischen -45 und -50 dB.</p>
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		<title>Erste Dreherfahrungen mit der EOS 550D/Rebel T2i und einem Schulter-Rig</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 18:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit rund zwei Wochen liegt sie nun hier herum, die Canon EOS 550D. Erst gestern bin ich spontan dazu gekommen, sie mal auf Praxistauglichkeit zu testen. Für das Videoblog meines geschätzten Fußballclubs habe ich einen kleinen Beitrag produziert, eine Art Stimmungsumfrage unter den Spielern zu Beginn der bevorstehenden Rückserie. Nichts Großes, wegen pünktlichen Trainingsbeginns in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit rund zwei Wochen liegt sie nun hier herum, die Canon EOS 550D. Erst gestern bin ich spontan dazu gekommen, sie mal auf Praxistauglichkeit zu testen.</p>
<p>Für das Videoblog meines geschätzten Fußballclubs habe ich einen kleinen <a href="http://reelkirchen.tv/2010/03/31/stimmungsbild-vor-dem-rueckrundenstart/">Beitrag</a> produziert, eine Art Stimmungsumfrage unter den Spielern zu Beginn der bevorstehenden Rückserie. Nichts Großes, wegen pünktlichen Trainingsbeginns in wenigen Minuten unter Zeitdruck entstanden &#8211; also fast wie im Berufsalltag.</p>
<p>Zuvor habe ich mir provisorisch ein Schulter-Rig aus Redrock Micro- und Zacuto-Komponenten zusammengebaut. Es ist zwar noch nicht ganz ausgereift, weil es eigentlich für den 35mm-Adapter und die HPX 171 gedacht ist. Doch das Drehen macht damit richtig Spaß, vor allem weil das Rig im Vergleich zum Adapter unglaublich leicht ist.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/eos550d_schulterrig.jpg" alt="Canon EOS 550D / Rebel T2i mit Schulterstativ aus Redrock Micro- und Zacuto-Komponenten" /></p>
<p>Da der Monitor dank des Kugelgelenks in alle Richtungen drehbar ist, kann ich das Rig sowohl links als auch rechts schultern &#8211; und somit für die nötige Abwechslung bei Umfragen sorgen (also das Gesicht mal links, mal rechts positionieren).</p>
<p>Mit dem über Composite angeschlossenen Marshall-Monitor (<a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">Modell V-LCD70P-HDA</a>), der eine Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten hat, kann ich die Schärfe der Bilder prima beurteilen (zumindest bei 720p-Aufnahmen; in 1080p habe ich bisher noch nichts aufgenommen).</p>
<p>Vor allem interessierte mich aber die Frage, wie gut wohl die O-Töne klingen werden, wenn ich mein Sennheiser ME64 (mit Windschutz) anschließe. Fast alle Statements in dem Video habe ich über eine Distanz von etwa anderthalb Metern aufgezeichnet, links und rechts gab&#8217;s ordentlich Nebengeräusche.</p>
<p>Dank der Nierencharakteristik des Mikrofons sind die O-Töne recht deutlich verständlich. Der Limiter hat immer kurz vor 0 dBFS abgeriegelt. Zu Übersteuerungen kam es bei diesem Test nicht.</p>
<p>Ansonsten das übliche Problem: Immer wenn kurze Sprechpausen auftreten, zieht die automatische Tonaussteuerung (AGC = Automatic Gain Control) die Stille deutlich hoch, was sich mit Rauschen bemerkbar macht. Klingt nicht so gut, ist für viele Online-Video-Produktionen aber vermutlich zu verschmerzen.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/nikon_linsen2.jpg" alt="Nikon AI-S-Linsen mit Blendenring" />Die alte <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/50f14ai.htm">Nikon AI 50mm f1.4-Linse</a>, die ich für den Dreh eingesetzt habe, ist wegen des APS-C-Sensors der 550D fast ein kleines Teleobjektiv (Faktor 1,6 = 80mm). Natürlich hat es keinen Bildstabilisator. Aber ich habe den Eindruck, dass man mit einem Schulterstativ trotzdem recht ruhige Aufnahmen hinbekommt. Das bisschen Gewackel bei den O-Tönen in meinem Video stört mich nicht, da es nicht dieses merkwürdige Rolling-Shutter-Gezittere ist.</p>
<p>Apropos alte Nikon-Linsen: Ich kann sie für die Arbeit mit Video-DSLRs nur wärmstens empfehlen. Ich hatte mir ein Set speziell für den 35mm-Adapter zusammengekauft, bin aber heilfroh, dass ich sie dank eines gerade mal 20,- Euro teuren Adapterrings ohne Einschränkungen auch an der 550D nutzen kann. Der Vorteil für die Videoarbeit ist der direkt am Objektiv angebrachte Blendenring sowie der angenehm gedämpft laufende Fokusring.</p>
<p>Obwohl das Drehen mit der 550D unglaublich Lust auf mehr macht, fehlt mir an der Kamera vor allem eins: Ein 70%-Zebra, um die korrekte Belichtung von Gesichtern besser feststellen zu können (wie im Video deutlich zu sehen ist). Der sehr hilfreiche Belichtungsmesser bezieht sich immer auf das gesamte Bild, ist also nur eine begrenzte Hilfe.</p>
<p>Der Marshall-Monitor hat übrigens eine zebra-ähnliche Funktion (&#8220;False Color&#8221;, siehe <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">hier</a>). Da ich ihn aber bisher immer nur mit der HPX 171 benutzt hatte, habe ich mich noch nicht damit auseinander gesetzt.</p>
<p>Erstes Fazit für mich: Die 550D macht soviel Spaß, dass ich gestern das erste Mal das Gefühl hatte, den 35mm-Adapter vermutlich nicht mehr einzusetzen. Mal schauen, wie sich&#8217;s beim ersten ernsthaften Beitragsdreh anfühlt.</p>
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		<title>HD-Material der Canon 550D/7D in SD-Material mit Halbbildern wandeln (720p50 nach 576i50)</title>
		<link>http://www.r73.net/2010/03/29/hd-material-der-canon-eos-550d-oder-eos-7d-in-sd-material-mit-halbbildern-wandeln-720p50-nach-576i50/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 11:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen großen Teil meiner Videos produziere ich nach wie vor in der PAL-Fernsehnorm mit Zeilensprungverfahren, also in 720 x 576 Bildpunkten mit 25 Bildern pro Sekunde, die sich aus 50 Halbbildern zusammensetzen. In Zukunft werde ich wohl häufiger HD-Material der Canon EOS 550D mit SD-Material der Panasonic HPX171 mischen. Ideal eignet sich dazu der Aufnahmemodus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen großen Teil meiner Videos produziere ich nach wie vor in der PAL-Fernsehnorm mit Zeilensprungverfahren, also in 720 x 576 Bildpunkten mit 25 Bildern pro Sekunde, die sich aus 50 Halbbildern zusammensetzen. In Zukunft werde ich wohl häufiger HD-Material der Canon EOS 550D mit SD-Material der Panasonic HPX171 mischen.</p>
<p>Ideal eignet sich dazu der Aufnahmemodus 1280 x 720p50 der 550D. Die 50 Vollbilder der HD-Aufnahme lassen sich recht einfach in die 50 Halbbilder des SD-Formats wandeln. Dann sehen sämtliche Bewegungen auch auf einem Röhrenfernseher völlig flüssig aus.</p>
<p>Apples Compressor, der zum Final Cut Studio gehört, macht da einen guten Job &#8211; auch was die Umrechnung der quadratischen HD-Pixel in die anamorphen SD-Pixel betrifft.</p>
<p>Wenn ich mit der HPX171 also PAL SD in DVCPRO50 aufnehme, wandle ich das 550D-Material in Compressor später mit folgenden Einstellungen:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/720p_nach_576i_compressor1.gif" alt="Einstellungen zur Wandlung von 720p50-Material in 576i50" /></p>
<p>Bei den Video-Einstellungen wähle ich folgendes:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/720p_nach_576i_compressor2.gif" alt="Einstellungen zur Wandlung von 720p50-Material in 576i50" /></p>
<p>Bei den Ton-Einstellungen wähle ich &#8220;Linear PCM&#8221; als Format, Stereo-Kanäle und eine Abtastrate von 48 kHz.</p>
<p>Übrigens: Eine &#8220;beliebte&#8221; Fehlerquelle ist die Halbbildreihenfolge. Wenn Sie hier etwas Falsches eintragen, zappeln die Bilder sehr stark, was vor allem bei starker innerer Bewegung im Bild oder bei Kamerabewegungen (Schwenk, Fahrt) zu sehen ist.</p>
<p>Ob die Halbbildreihenfolge stimmt, können Sie aber nur auf einem Videomonitor oder Fernseher mit Bildröhre kontrollieren. Denn Flachbildschirme stellen keine Halbbilder dar.</p>
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		<title>Porträt einer starken Frau</title>
		<link>http://www.r73.net/2010/02/16/portraet-einer-starken-frau/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 07:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[35mm-Adapter]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Letus Extreme]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Begegnung mit Sigrid hat mich wirklich schwer beeindruckt. Ob ich ihr und allem, was sie erlebt hat und was sie bewegt, mit diesem zehnminütigen Porträt auch nur ansatzweise gerecht werde, bezweifle ich. Für mich bleibt nach dieser Arbeit nur das Gefühl einen Menschen kennen gelernt zu haben, über den ich immer wieder nachdenke. Immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="640" height="360"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12295756&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12295756&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="360"></embed></object></p>
<p>Die Begegnung mit Sigrid hat mich wirklich schwer beeindruckt. Ob ich ihr und allem, was sie erlebt hat und was sie bewegt, mit diesem zehnminütigen Porträt auch nur ansatzweise gerecht werde, bezweifle ich. Für mich bleibt nach dieser Arbeit nur das Gefühl einen Menschen kennen gelernt zu haben, über den ich immer wieder nachdenke. Immer wieder mit großem Respekt.</p>
<p>Sigrid <a href="http://blog.zeropoverty.de/author/hund/">bloggt</a> übrigens.</p>
<p>Gedreht habe ich das Porträt mit meiner HPX 171 und dem Letus Extreme. Die meisten Bilder sind, wie man unschwer erkennen kann, handheld entstanden. Um das einigermaßen hinzubekommen, habe ich das komplette Rig soweit wie möglich abgespeckt: Also kein zusätzlicher Monitor, keine Mattebox, kein Follow Focus.</p>
<p>Aufgezeichnet habe ich das Porträt nur in SD-Auflösung, ganz einfach deshalb, weil ich für HD-Aufnahmen den externen Monitor gebraucht hätte, um vernünftig zu fokussieren.</p>
<p>Die meiste Zeit habe ich mit einer 50mm Nikon-Festbrennweite gearbeitet, für einige totalere Aufnahmen auch mal die 28mm-Linse aufgeschraubt. Die richtige Schärfe gerade in bewegten Situationen zu treffen und zu halten, ist bei frei aus der Hand geführter Kamera eine wirkliche Herausforderung. Ich habe eine Menge Ausschuss produziert.</p>
<p>Die Musik für dieses Porträt stammt von Thomas Peters, auch bekannt unter dem Namen <a href="http://www.myspace.com/cantaloup">Cantaloup</a>. Aufmerksam geworden bin ich auf ihn über das Netlabel <a href="http://www.aerotone.net/">Aerotone</a>. Herzlichen Dank für die unkomplizierte Lizenzierung der beiden Songs!</p>
<p>Das Porträt habe ich übrigens im Auftrag des<a href="http://www.caritas.de/"> Deutschen Caritasverbandes</a> produziert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Video-DSLR oder 35mm-Adapter?</title>
		<link>http://www.r73.net/2010/02/15/video-dslr-oder-35mm-adapter/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 16:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[35mm-Adapter]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich mir vor ziemlich genau einem Jahr den Letus Extreme 35mm-Adapter für meine HPX 171 gekauft habe, gab es Video-DSLRs wie die Canon EOS 5D Mark II schon längst. Kurze Zeit später kam auch die Canon EOS 7D auf den Markt. In letzter Zeit habe ich mich einige Male gefragt, ob die Investition in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich mir vor ziemlich genau einem Jahr den Letus Extreme 35mm-Adapter für meine HPX 171 gekauft habe, gab es Video-DSLRs wie die Canon EOS 5D Mark II schon längst. Kurze Zeit später kam auch die Canon EOS 7D auf den Markt. In letzter Zeit habe ich mich einige Male gefragt, ob die Investition in eine solche DSLR-Kamera statt in einen 35mm-Adapter nicht klüger gewesen wäre.</p>
<p>Zunächst einmal: Warum überhaupt ein 35mm-Adapter(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/35-Millimeter-Adapter">1</a>, <a href="http://videopia.org/content/view/189/231/">2</a>) oder eine Video-DSLR?</p>
<p>Weil die Bilder gewöhnlicher Videokameras mit ihren oft 1/3 Zoll kleinen Chips vor allem unter einer Eigenschaft leiden: Der extrem großen Schärfentiefe. Jedes abgebildete Objekt wird messerscharf dargestellt, egal ob es sich im Vordergrund oder im Hintergrund befindet.</p>
<p>Das ist nicht unbedingt schlimm, manchmal sogar sehr nützlich, etwa bei Reportagedrehs bzw. sämtlichen Run-and-Gun-Situationen, wo schnelles und fehlerfreies Fokussieren kaum möglich ist. In vielen anderen Situationen bleibt der gestalterische Spielraum aber enorm eingeschränkt.</p>
<p>Wer gezielt mit selektiver Schärfe arbeitet, also beispielsweise den Hintergrund verschwimmen lassen möchte, um die Aufmerksamkeit auf den bildwichtigeren Vordergrund zu lenken, hat mit gewöhnlichen Videokameras nur eine Chance: Möglichst mit langer Brennweite und offener Blende zu drehen.</p>
<p>Das heißt: Die Kamera braucht Abstand zum Objekt, das Objekt wiederum zum Hintergrund. Weil diese Konstellation selten auftritt, sehen Videobilder eben oft hart, unaufgeräumt, selten schmeichelhaft und manchmal schlicht billig aus. Der typische Videolook eben.</p>
<p>35mm-Adapter für Videokameras gibt es inzwischen seit einigen Jahren von <a href="http://www.35mm-adapter.de/index.php?page=links&#038;title=Links%20zu%2035mm-Adaptern">verschiedenen Herstellern</a> in unterschiedlichen Preisklassen. Sie sind ständig weiterentwickelt worden und dürften inzwischen als ausgereift gelten.</p>
<p>Auch wenn der angenehme Look durch die geringe Schärfentiefe in den Bildern für vieles entschädigt, ist die Arbeit mit einem solchen Adapter weit vom klassischen Videojournalismus entfernt. Die Liste der Nachteile ist wirklich lang:</p>
<ul>
<li>Normalerweise wiegt meine HPX 171 mit den wichtigsten Zusätzen wie Mikrofon, Funkempfänger sowie Kopfleuchte etwa zweieinhalb Kilo und ist dabei wunderbar ausbalanciert. Das komplette 35mm-Kamera-Rig wiegt hingegen etwa acht Kilo, was vor allem am schweren Adapter samt Linse, den Rohren zum Stabilisieren sowie dem Monitor liegt. Insofern musste ich alles umbauen, um die Kamera schultern zu können. Aber Schulterkamera und Videojournalismus? Wohl eine ungewöhnliche (weil unflexible) Kombination.</li>
<li>Der Adapter schluckt Licht, wenn auch angeblich nur eine halbe Blende. Ihren Anteil dazu bei trägt die Linse, die so lichtempflindlich wie möglich sein sollte. Daher läuft&#8217;s zwangsläufig auf Festbrennweiten hinaus. Um einen anderen Bildausschnitt zu wählen, muss ich näher ran oder weiter weg. Oder die Linse wechseln. Gerade in Innenräumen ohne zusätzliches Licht wird&#8217;s schnell kritisch. Gedreht wird daher zwangsläufig mit möglichst offener Blende (f1.4), was dazu führt, dass die Schärfe oft im Zentimeter-Bereich liegt. Fokussieren nach Augenmaß, vor allem bei HD-Aufnahmen, wird zum Abenteuer.</li>
<li>Mein Letus Extreme ermöglicht allenfalls das Abblenden bis f5.6 &#8211; danach wird leider die Struktur der vibrierenden Mattscheibe sichtbar. Doch f5.6 sorgt beispielsweise bei einer 50mm-Festbrennweite immer noch für eine recht geringe Schärfentiefe. Das heißt: Mit Adapter habe ich keine Wahl mehr. Was aber, wenn ich für eine Einstellung mittendrin möglichst hohe Schärfentiefe brauche? Ich müsste den Adapter abschrauben. Und das geht nicht mal eben so. (Es gibt teurere Adapter wie etwa den Letus Ultimate, bei dem auch bei fast geschlossener Blende die Mattscheibenstruktur nicht zu sehen ist).</li>
<li>Dasselbe beim Shutter. Wähle ich eine zu kurze Verschlusszeit, wird die Mattscheibe sichtbar (nicht so beim Letus Ultimate).</li>
<li>Dann die Sache mit dem Ton. Der kleine Motor, der die Mattscheibe in Vibration versetzt, brummt konstant &#8211; entweder tiefer oder höher, je nachdem, ob ich ihn mit 1.2V-Akkus oder 1.5V-Batterien versorge. Dieses Brummen ist aber so laut, dass das direkt daneben angebrachte Mikrofon (wahlweise mit Nieren- oder Supernierencharakteristik) alles aufnimmt. Der Atmo-Ton leidet also deutlich. Zwar lässt sich dieses Brummen in der Postproduktion herausfiltern und so einiges retten. Ideal ist diese Lösung aber nicht.</li>
</ul>
<p>Mein zwischenzeitliches Fazit: Geringe Schärfentiefe hat ihren Preis, den ich durch die körperlich wesentlich anstrengendere und zudem deutlich komplexere Arbeit mit dem 35mm-Adapter teuer bezahlen muss. Oft arbeite ich daher nach wie vor mit der DVX 100 als Backup-Kamera, zumindest dann, wenn kein HD erforderlich ist. In schnellen und kaum berechenbaren Situationen hat der 35mm-Adapter nichts verloren.</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen nun die DSLR-Kameras mit Videofunktion, allen voran die Canon EOS 7D. All die Nachteile, die der 35mm-Adapter mit sich bringt, hat sie nicht. Sie ist leicht, hat einen großen Sensor (ist dementsprechend lichtempfindlich) und kostet gerade mal so viel wie ein etwas besserer 35mm-Adapter samt Support-Rohren.</p>
<p>Eigentlich könnte sie die ideale Ergänzung sein, wenn man schon eine VJ-typische Kamera hat und nun zusätzlich eine Möglichkeit braucht, um in speziellen Situationen Bilder mit geringer Schärfentiefe aufzuzeichnen.</p>
<p>Doch auch bei den Video-DSLRs finde ich die Liste der Nachteile immer noch sehr abschreckend. Wer die Arbeit mit einer Prosumer-Videokamera gewohnt ist, wird vieles vermissen:</p>
<ul>
<li>Zunächst einmal ist da die unergonomische Form. So wie man eine Fotokamera hält, würde man nie eine Videokamera halten. Erstaunlich, wie schnell verschiedene Anbieter darauf reagiert und entsprechende <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?t=181787">Kamera-Rigs</a> entwickelt haben, die eine ganze andere Haltung ermöglichen. Und erstaunlich, wie teuer diese Sachen zuweilen sind.</li>
<li>Dann gibt es keine Zebra-Funktion, um überbelichtete (100%-Zebra) oder korrekt belichtete Bildanteile (70%-Zebra bei Interview-Aufnahmen) zu messen.</li>
<li>ND-Filter fehlen komplett.</li>
<li>Kurze Aufnahmezeiten. Bei der 7D sind maximal 12 Minuten am Stück möglich. Zudem kann dauerhafte Videoaufnahme zu Hitzeproblemen führen.</li>
<li>Es gibt keinerlei Fokussierhilfen. Ein zusätzlicher Monitor oder eine Lupe für das interne Display zur Kontrolle der Schärfe ist empfehlenswert. Verschiedene User empfehlen in einigen Foren u.a. den <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hdmi.html">Marshall V-LCD70XP-HDMI</a>, u.a. weil er über eine Fokussierhilfe (Kantenhervorhebung) verfügt und farblich anzeigt, welche Bildanteile überbelichtet sind. Da ich diesen Monitor (in der HDA-Version, also mit Komponenten- statt HDMI-Anschluss) mit meiner HPX 171 selbst einsetze, kann ich ihn nur bedingt weiterempfehlen. In einigen Situationen fand ich den Focus Assist etwas ungenau.</li>
<li>Der CMOS-Sensor hat eine Größe, von der Videokamera-Besitzer nur träumen können. Er ermöglicht die gewünschte geringe Schärfentiefe und ist dementsprechend lichtempfindlich, aber eben nicht für Bewegtbildaufnahmen optimiert. Der sog. &#8220;Rolling Shutter&#8221;-Effekt (auch &#8220;Jello-Cam&#8221;) erschwert die frei aus der Hand geführte Kamera ungemein und bestraft selbst kleine Bewegungen mit zitternden Bildern. Beispiele? Das in <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?t=194631">diesem Thread</a> verlinkte Video zeigt sehr deutlich, wie sich leichte Wackler der Hand auswirken. Und diese <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Qp_65IQ9U-Q">beiden</a> <a href="http://www.vimeo.com/7175303">Videos</a> zeigen, wie schnelle Schwenks dafür sorgen, dass dargestellte Objekte regelrecht verbiegen. Doch letzteres Problem lässt sich inzwischen mit einem <a href="http://www.thefoundry.co.uk/pkg_overview.aspx?ui=47C4AB50-4636-4326-87D1-FB380B2119EF">After Effects-Plugin</a> beheben.</li>
<li>Der Video-Codec der 7D (H.264) ist effizient, aber für professionelle Nachbearbeitung ungeeignet. Vor dem Schnitt muss das Material gewandelt werden, auf Macs zum Beispiel in ProRes. Erst dann lässt es sich ohne Verzögerung schneiden. Dazu eignet sich das kostenlose <a href="http://www.squared5.com/">MPEG Streamclip</a> (für PC und Mac). Canon wird Anfang März ein kostenloses Plugin bereitstellen, das sich nahtlos in das &#8220;Log and Transfer&#8221;-Tool von Final Cut integriert und das Transkodieren vereinfacht. Siehe dazu die <a href="http://www.usa.canon.com/dlc/controller?act=GetArticleAct&#038;articleID=3249">Pressemitteilung</a> von Canon sowie <a href="http://www.macvideo.tv/camera-technology/features/index.cfm?articleId=3212208">dieses Video</a>, wo der Workflow vorgestellt wird.</li>
</ul>
<p>Die größte Baustelle ist sicher der völlig unprofessionelle Audio-Teil der DSLRs. Wie bei den ersten digitalen Video-Camcordern, die VJs für ihre Arbeit einsetzten (Sony VX1000, Canon XM1), fehlen auch an der 7D vernünftige Anschlüsse sowie die Möglichkeit, selbst zu pegeln. Wer ein Mikrofon direkt anschließt, muss vor allem mit einem leben: Rauschen. Denn die Kamera versucht selbst, den optimalen Tonpegel zu finden (Automatic Gain Control = AGC). Und eine Kopfhörer-Buchse ist übrigens auch nicht vorhanden.</p>
<p>Viele User schwören daher auf separate Audio-Aufnahme (zum Beispiel mit dem <a href="http://www.audiotranskription.de/aufnahmegeraete/weitere-testberichte/zoom-h4n/zoom-h4n-handheld-recorder.html">Zoom H4N</a>) und synchronisieren später in der Postproduktion. Das ist natürlich recht aufwendig, doch auch hier gibt&#8217;s inzwischen ein Plugin für Final Cut-User (<a href="http://www.singularsoftware.com/pluraleyes.html">Plural Eyes</a>), mit dem der Prozess enorm vereinfacht wird.</p>
<p>Wer Bild und Ton direkt und in akzeptabler Qualität mit der Kamera aufnehmen will, muss sich entsprechende Zusatzhardware kaufen, die die automatische Aussteuerung der Kamera austrickst, z.B. den <a href="http://www.beachtek.com/dxa5da.html">Beachtek DXA-5Da</a> oder den <a href="http://www.juicedlink.com/index_files/CX_camcorder_XLR_microphone_adapter_audio_mixers.htm">juicedLink DN101</a> mit einem zusätzlichen Mixer des selben Herstellers. Erst dann können professionelle Mikrofone mit XLR-Anschlüssen sowie ein Kopfhörer angeschlossen, der Ton manuell gepegelt und der Pegel visuell kontrolliert werden. Etwas viel Aufwand für meinen Geschmack.</p>
<p>Wer die Tonaufnahme rund um die Canon EOS 7D / 5D Mark II in den Griff bekommen will, sollte sich zum Beispiel <a href="http://www.abelcine.com/articles/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=403:hdslr-audio-round-up&#038;catid=17&#038;Itemid=35url">diesen zusammenfassenden Artikel</a> durchlesen oder, besser noch, diese <a href="http://vimeo.com/5370880">ausführliche Testserie</a> (mit einem klaren <a href="http://vimeo.com/5903379">Sieger</a>) auf Vimeo anschauen. Dass man beim Testsieger geteilter Meinung sein kann, zeigt dann wiederum <a href="http://theeditman.com/blogg/2010/01/25/JuicedlinkDN101.aspx">dieser Beitrag</a>.</p>
<p>Wer sich überhaupt erstmal einen gut sortierten Gesamtüberblick über die Video-DSLR-Thematik verschaffen möchte, dem sei dieser <a href="http://www.slashcam.de/artikel/Grundlagen/Video-DSLRs-Pro---Contra---die-Uebersicht.html">Grundlagen-Artikel auf Slashcam</a> empfohlen.</p>
<p>Erwähnenswert ist ganz sicher noch ein Punkt: Für die Canon EOS 5D Mark II gibt es einen Firmware-Hack (<a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/Magic_Lantern_Firmware_Wiki">Magic Lantern</a>), der einige der Probleme löst (z.B. Zebras, abschaltbarer AGC, Audio-Pegel). Nur eine Frage der Zeit, bis diese inoffizielle Firmware auch für die 7D veröffentlicht wird.</p>
<p>Fazit für mich: Sicher wäre es eine interessante Alternative, speziell für ruhige Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe eine günstige und kompakte Kamera wie die 7D immer dabei zu haben. Die HPX wäre dann die Hauptkamera, die 7D würde als Backup zum Beispiel beim Interview mitlaufen und einen wesentlich schöneren Look kreieren. In der Summe wäre das die wesentlich günstigere und vor allem flexibler einsetzbare Lösung als ein unhandlicher 35mm-Adapter.</p>
<p>Wenn es aber darum geht, mit nur einer Kamera zu drehen, dann möchte ich all die Vorteile der HPX 171 nicht missen: Ein vernünftiger Video-Codec, ein extrem eleganter Workflow dank P2, der professionelle Audio-Teil der Kamera, kein Rolling-Shutter und die logische Bedienbarkeit samt aller wichtigen Features einer Videokamera.</p>
<p>Wird höchste Zeit, dass <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?t=180711">sowas wie das hier</a> auf den Markt kommt.</p>
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		<title>HPX 171-Kamera-Rig deconstructed</title>
		<link>http://www.r73.net/2010/01/17/hpx-171-kamerarig-deconstructed/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[35mm-Adapter]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Mikrofon]]></category>
		<category><![CDATA[Stativ]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa ein Jahr mit zahlreichen 35mm-Adapter-Drehs und jede Menge Kopfzerbrechen habe ich gebraucht, um mein Kamera-Rig endlich so zu optimieren, dass damit effizientes Arbeiten möglich ist. Vor ein paar Wochen hatte ich hier bereits beschrieben, dass die Arbeit mit einem Adapter logischerweise viel statischer läuft. Für schnellen, tagesaktuellen Videojournalismus also völlig ungeeignet. Interessant aber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa ein Jahr mit zahlreichen 35mm-Adapter-Drehs und jede Menge Kopfzerbrechen habe ich gebraucht, um mein Kamera-Rig endlich so zu optimieren, dass damit effizientes Arbeiten möglich ist.</p>
<p>Vor ein paar Wochen hatte ich <a href="/2009/11/12/panasonic-hpx171-mit-letus-extreme-35mm-adapter/">hier bereits beschrieben</a>, dass die Arbeit mit einem Adapter logischerweise viel statischer läuft. Für schnellen, tagesaktuellen Videojournalismus also völlig ungeeignet. Interessant aber für aufwendigere Produktionen, vor allem Interviews, Magazinstücke, Imagefilme, Dokumentarfilme, Portraits etc.</p>
<p>Wegen des Gewichts der ganzen Konstruktion habe ich häufig nur noch vom Stativ gedreht. Schultern ließ sich die gesamte Konstruktion bisher noch nicht, so dass ich die Kamera maximal auf Brusthöhe halten konnte, und das auch immer nur für relativ kurze Zeit.</p>
<p>Die Idee, mein altes und durchaus bewährtes <a href="/2006/07/09/dvrig-pro-erste-erfahrungen/">DV Rig Pro</a> wieder einzusetzen, war schnell gegessen. Zwar funktionierte das mit Hilfe einer kleinen Adapterplatte gar nicht schlecht, doch zwei Aspekte hatten mich sofort gestört: Einerseits die nicht ganz ausgereifte Balance, andererseits die viele Herumschrauberei, wenn ich schnell mal wieder auf das Stativ wechseln wollte.</p>
<p>Die jetzige Konstruktion ist da wesentlich besser und durchdachter.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig.jpg" alt="Panasonic HPX 171 auf einem Stabilisierungssystem mit Zacuto- und Redrock Micro-Komponenten" /></p>
<p>Das bereits bestehende Zacuto-Rod-System habe ich mit dem <a href="http://www.redrockmicro.com/microShoulderMount/index.html">microShoulderMount-System</a> von Redrock Micro erweitert. Im Detail sind das zwei Griffe vorn, die durch ein querliegendes 15mm-Rohr verbunden sind, sowie eine Schulterstütze hinten.</p>
<p>Der Vorteil: In Sekundenschnelle kann ich zwischen Stativ und Schulter wechseln, ohne auch nur an irgendeiner Schraube zu drehen.</p>
<p>Nachfolgend die einzelnen Bausteine mal kurz vorgestellt:</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_followfocus.jpg" alt="MicroFollowFocus V2 von Redrock Micro" /></p>
<p>Obwohl ich anfangs fest davon überzeugt war, ausschließlich über die dafür vorgesehenen Ringe an den Nikon-Objektiven zu fokussieren, wurde mir später recht schnell klar, dass es ohne einen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Follow_focus">Follow Focus</a> wohl nicht geht. Naheliegend war für mich der <a href="http://www.redrockmicro.com/mff_product.htm">microFollowFocus V2</a> von Redrock Micro (einen kurzen Bericht <a href="http://philipbloom.co.uk/2009/06/06/redrock-micro-follow-focus-v2/">Bericht</a> dazu hat Philip Bloom verfasst). Weil der zusätzliche Kontrollmonitor vorn sehr viel Platz beansprucht, wäre es einerseits sehr schwierig gewesen, die Hand zum Fokussieren irgendwie noch ans Objektiv zu kriegen. Den Follow Focus habe ich so nah am linken Griff angebracht, dass ich kleinere Fokus-Korrekturen direkt mit dem Zeigefinger vornehmen kann, ohne dafür den Griff loszulassen (denn das ist immer mit leichten Wacklern verbunden).</p>
<p><img class="alignright" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_lcd_kontrollmonitor.jpg" alt="LCD der Panasonic HPX 171 mit Marshall-Kontrollmonitor" /></p>
<p>Der Marshall-Kontrollmonitor, den ich gerade bei HD-Aufnahmen und in Interview-Situationen immer mehr schätzen gelernt habe, hat seinen festen Platz vorn auf dem Rig. Wenn ich die Kamera auf der Schulter habe, ist zusätzlich das kleine LCD-Display ausgeklappt und ich habe die wesentlichen Infos wie Zebra und Focus-Assists genau im Blick. Gerade bei HD-Aufnahmen bin ich ein großer Freund der Kantenscharfzeichnung, die das interne Display der Kamera bietet. Bei SD-Aufnahmen funktioniert das Fokussieren damit absolut narrensicher, bei HD-Aufnahmen allein reicht es aber oft nicht. Dann sollte zusätzlich einer der Focus-Assists, z.B. die Frequenzverteilungskurve oder die Vergrößerung (oder beides) zugeschaltet sein. Doch diese Hilfen belegen wertvollen Platz auf dem Display, so dass der zusätzliche Blick auf das komplette und unverdeckte Bild auf dem externen Monitor wirklich hilfreich ist. Zudem bietet er eine zweite Sichtkontrolle, ob die wesentlichen Bildelemente wirklich scharf erscheinen. Und bei Bedarf lassen sich auch dort jederzeit diverse Fokussierhilfen zuschalten (die ich persönlich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig finde). Mehr Informationen zu dem Marshall-Monitor, den ich einsetze, gibt es <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">hier</a>.</p>
<p>Beim Verbindungskabel zwischen Kamera und Kontrollmonitor habe ich bewusst etwas Spiel gelassen, denn so ist es jederzeit möglich, schnell mal umzubauen. Wer als VJ oft allein Interviews führt, kennt das Dilemma: Meist steht die Kamera rechts, weil sich dort auch das Display befindet. Daher kann ich den Kontrollmonitor (der an einem <a href="http://www.bogenimaging.de/code/bide/482LCD">Manfrotto 482LCD-Kugelkopf</a> befestigt ist) jederzeit auf den Lichtschuh montieren und bleibe so beim Interview wesentlich flexibler.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_jrod.jpg" alt="Der J-Rod Twin Mount mit Sennheiser-Funkstrecke und externem Mikrofon ME44" /></p>
<p>Um den Lichtschuh jederzeit für solche Umbauarbeiten oder eine zusätzliche Videokopfleuchte freizuhalten, habe ich den Empfänger für die Ton-Funkstrecke sowie ein externes Sennheiser ME64-Mikrofon am <a href="/2007/05/24/j-rod-twin-mount-mit-azden-mikrohalterung/">J-Rod Twin Mount</a> befestigt. Weil dadurch aber viel Gewicht auf der Mikrofonhalterung lastet, habe ich das Ganze noch mit ein wenig Gaffer-Tape stabilisiert. Inzwischen gibt es übrigens eine neue J-Rod-Lösung, die wesentlich stabiler zu sein scheint als die hier gezeigte (<a href="http://web.me.com/jeffyr/Jrod/Home.html">Super Strong Twin Mount</a>, u.a. für Kameras wie die EX1/EX3, HVX201/HPX171 usw.). Einziges Manko an der Sache: Das ME64 dient vor allem als Atmo-Mikro, soll in Run-and-Gun-Situationen aber auch spontan für kurze Interviews nutzbar sein. Dank der Nierencharakteristik wäre das über kurze Distanzen möglich. Da das Mikro sich aber zu nah am Letus-Adapter befindet und dessen Motor ja bekanntlich ein leichtes Brummen von sich gibt, ist dies auf der Aufnahme auch deutlich zu hören &#8211; zumindest dann, wenn in relativ ruhigen Räumen aufgenommen wird. Bei Hintergrundgeräuschen wie Straßenlärm fällt das nicht so ins Gewicht. Trotzdem: Ein echtes Problem. Und bei Tonaufnahmen gilt generell: Shit in, shit out. Auch wenn man mit Tricks einiges in der Postproduktion lösen kann.</p>
<p>Das ganze Rig ist wunderbar flexibel konfigurierbar und lässt sich natürlich jederzeit umbauen, zum Beispiel für den Einsatz ganz ohne 35mm-Adapter oder für eine Video-DSLR.</p>
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		<title>Magic Bullet Looks, Matrox MXO2 Mini, Monitor kalibrieren</title>
		<link>http://www.r73.net/2010/01/07/magic-bullet-looks-matrox-mxo2-mini-monitor-kalibrieren/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 19:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[DVX 100]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[[See post to watch Flash video] Dieses kleine Musikvideo meines geschätzten Fußballclubs haben wir irgendwann im Sommer 2009 mit der DVX100 gedreht, aber erst vor ein paar Tagen kam ich zum Schneiden (Original des Videos gibt&#8217;s hier inkl. Download-Möglichkeiten). Der Dreh kam recht spontan zustande, so dass wir uns vorab eigentlich keine Gedanken um einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[See post to watch Flash video]
<p>Dieses kleine Musikvideo meines geschätzten <a href="http://reelkirchen.tv/">Fußballclubs</a> haben wir irgendwann im Sommer 2009 mit der <a href="/kategorie/dvx-100/">DVX100</a> gedreht, aber erst vor ein paar Tagen kam ich zum Schneiden (Original des Videos gibt&#8217;s <a href="http://reelkirchen.tv/2010/01/03/the-tvr-ockers-strike-back/">hier</a> inkl. Download-Möglichkeiten).</p>
<p>Der Dreh kam recht spontan zustande, so dass wir uns vorab eigentlich keine Gedanken um einen speziellen Look gemacht haben. Erst später im Schnitt habe ich dann mal mit <a href="http://microfilmmaker.com/reviews/Issue27/MB_Looks.html">Magic Bullet Looks</a> probiert, was möglich ist.</p>
<p>Farbkorrekturen sind an sich eine komplizierte Sache, für die es Spezialisten gibt. Umso verführerischer sind natürlich Tools, die so einfach bedienbar wie Looks sind und mit wenigen Klicks schon beeindruckende Ergebnisse liefern.</p>
<p>Die Kreation des Looks im Video oben (der Versuch Super 8-Film zu imitieren mit möglichst warmen, teils überstrahlten Farben, Projektor-Flimmern und Störungen) hat wenige Minuten gedauert, das Rendern des drei Minuten langen Videos allerdings mit meinem nicht mehr ganz taufrischen MacBook Pro etwa eine halbe Stunde.</p>
<p>Ich kann übrigens nur dazu raten, farbkorrigierte Videos (bzw. alles, was man so an Videomaterial produziert) auf einem kalibrierten Monitor zu überprüfen. Denn was auf dem eigenen Screen im Schnittprogramm toll aussieht, kann auf anderen Geräten völlig anders wirken.</p>
<p>Da ich die meisten meiner Videos fürs TV bzw. DVD produziere und sie dementsprechend in SD-Qualität (720 x 576) liefern muss, kontrolliere ich meine Bilder auf einem alten JVC-Röhrenmonitor, der natürlich kalibriert ist. Wie man solche Geräte kalibriert, hat Glenn Chan sehr nachvollziehbar <a href="http://www.glennchan.info/broadcast-monitors/monitor-calibration/monitor-calibration.htm">beschrieben</a> (zwar anhand von NTSC-Monitoren, aber bei den einzelnen Schritten gibt es meines Wissens keinen Unterschied zu PAL-Geräten).</p>
<p>Um die Bilder aus dem Schnittprogramm überhaupt auf einem externen Monitor abspielen lassen zu können, ist eine Breakout-Box nötig. Ich habe mich für die <a href="http://www.videoaktiv.de/200904282468/News/Editing/Schnittbox-mit-HDMI-Matrox-MXO2-Mini.html">Matrox MXO2 Mini</a> entschieden.</p>
<p>Mit der Box kann man übrigens auch ganz normale Computer-Monitore via HDMI anschließen und als günstige HD-Kontrollmonitore verwenden. Kalibrieren ist mit der beiliegenden Matrox-Software möglich. Wie das geht, <a href="http://www.macvideo.tv/encoding/features/index.cfm?articleId=3207007">beschreibt Rick Young auf macvideo.tv</a>.</p>
<p>Übrigens: Die Matrox MXO2 Mini könnte die Ideallösung für alle diejenigen sein, die H.264-Material beispielsweise von Kameras wie der Canon EOS 5D Mark II oder der EOS 7D bearbeiten wollen. Denn dank des HDMI-Eingangs können die Videoclips direkt mit einem vernünftigen Codec wie ProRes oder DVCPROHD importiert werden &#8211; in Echtzeit.</p>
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		<title>Panasonic HPX171 mit Letus Extreme 35mm-Adapter</title>
		<link>http://www.r73.net/2009/11/12/panasonic-hpx171-mit-letus-extreme-35mm-adapter/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 23:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[35mm-Adapter]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Letus Extreme]]></category>

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		<description><![CDATA[Da es inzwischen DSLR-Kameras mit Videofunktion wie die Canon EOS 5D Mark II gibt, könnten 35mm-Adapter für Videokameras demnächst wohl ein wenig außer Mode kommen. Insofern bin ich mit der Anschaffung etwas spät dran. Aber nachdem ich lange damit geliebäugelt und mich immer wieder gefragt habe, ob es meine Arbeit wirklich nach vorne bringen könnte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da es inzwischen DSLR-Kameras mit Videofunktion wie die <a href="http://www.dphotojournal.com/canon-5d-mark-2-review-sample-photos-user-manual/">Canon EOS 5D Mark II</a> gibt, könnten 35mm-Adapter für Videokameras demnächst wohl ein wenig <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?t=186200">außer Mode</a> kommen.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx171_letus.jpg" alt="Panasonic HPX171 mit Letus Extreme und Marshall V-LCD70P-HDA" /></p>
<p>Insofern bin ich mit der Anschaffung etwas spät dran. Aber nachdem ich lange damit geliebäugelt und <a href="/2008/06/05/35mm-adapter-versus-videojournalismus/">mich immer wieder gefragt habe</a>, ob es meine Arbeit wirklich nach vorne bringen könnte, habe ich mir im Februar einen<a href="http://www.microfilmmaker.com/reviews/Issue28/Letus35.html"> Letus Exteme 35mm-Adapter</a> gekauft. Zunächst einmal vorab: Seitdem habe ich meine <a href="/2008/12/08/warum-ich-mich-fuer-die-panasonic-hpx171-entschieden-habe/">HPX171</a> nicht mehr ohne genutzt.</p>
<p>Die Höhe der Folgeinvestitionen nach einem Adapterkauf ist allerdings nicht von schlechten Eltern: Neben dem reinen Adapter braucht man natürlich zunächst mal <a href="http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?t=51963">gute Linsen</a>. Ich habe mir ausschließlich alte, gebrauchte Nikon-Festbrennweiten gekauft (Dank an <a href="http://www.westerholt-gysenberg.de/blog/">Florian</a> und <a href="http://bewegtbildarbeiter.blogspot.com/">Christian</a> für die Tipps): Eine <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/28f28ais.htm">28mm f2.8</a> (mehr oder minder weitwinklig), eine <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/50f14ai.htm">50mm Normalsicht f1.4</a> sowie eine <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/85f2ais.htm">85mm f2.0</a>.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/nikon_linsen.jpg" alt="28mm Nikon AI-S, 50mm Nikon AI, 85mm Nikon AI-S" /></p>
<p>Weil der Adapter mit Nikon-Linse sehr schwer ist und ohne weitere Stabilisierung das Objektiv der Kamera beschädigen würde, braucht man ein Support-Rod-System, also ein paar Rohre, Klemmen und Halterungen, mit denen man Kamera und Adapter ordentlich befestigt. Ich habe mich für Elemente von Zacuto entschieden, die zwar nicht gerade günstig, aber sehr gut verarbeitet und an allen Ecken und Enden erweiterbar sind.</p>
<p>Da die Kamera nun ein paar Kilo schwerer geworden ist, musste leider auch noch ein weiteres Stativ her, denn der gute, alte Sachtler DV 2 II-Kopf trägt das alles nicht mehr (genau genommen trägt er es schon, aber Schwenks sind einfach keine Freude mehr). Ich habe mich für den Sachtler FSB8-Kopf entschieden, das ganze auf DA 75 L-Beinen. Eine gute, stabile Konstruktion, die immer noch einigermaßen leicht ist.</p>
<p>Doch leider ist das immer noch nicht das Ende der Fahnenstange. Wer die HPX171 kennt, weiß, dass das LCD-Display nicht unbedingt für seine hohe Auflösung bekannt ist. Und gerade bei der Arbeit mit einem 35mm-Adapter sind einfach bestimmte Arbeitsweisen (wie beim Interview etwa die Schärfe auf der Augenpartie eines Interviewpartners zu ziehen) nicht mehr ohne weiteres möglich.</p>
<p>Um die Schärfe wesentlich besser kontrollieren zu können, habe ich nach einigen Überlegungen (Kosten vs. Nutzen) zu einem externen <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">Marshall-Videomonitor (Modell V-LCD70P-HDA)</a> gegriffen. Zwar bin ich auch hier nicht so richtig von der Abbildung auf dem Display begeistert, aber in Kombination mit dem HPX-Display und der darauf zugeschalteten Kantenscharfzeichnung liege ich eigentlich nie falsch, auch nicht bei HD-Aufnahmen.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/marshall_v-lcd70p-hda.jpg" alt="Marshall-Videomonitor V-LCD70P-HDA" /></p>
<p>Nach einem Dreivierteljahr der Arbeit mit diesem Setup ist es vielleicht noch etwas früh, ein abschließendes Fazit zu ziehen. Aber soviel für den Moment: Die Arbeit mit Adapter ist wesentlich komplizierter und läuft schon allein deshalb statischer, weil alles viel schwerer wiegt. Die Kamera mal eben aus der Hand zu führen ist Vergangenheit. Das meiste drehe ich daher vom Stativ.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx171_letus_dvrig_pro.jpg" alt="Panasonic HPX171 mit Letus Extreme und DVRig Pro" /></p>
<p>Um das zu ändern, versuche ich gerade, die HPX171 samt Letus Extreme mit dem <a href="/2006/07/09/dvrig-pro-erste-erfahrungen/">DVRig Pro</a> zu verheiraten. So ließe sich das ganze vermutlich etwas bequemer schultern. Da die HPX/Adapter-Konstruktion aber sehr frontlastig ist, kann ich die Kamera nicht mehr vernünftig ausbalancieren und auf dem Rig befestigen. Der Schwerpunkt der HPX samt Letus liegt ungefähr unter dem Adapter, so dass ich dort noch eine Halterung für die Kameraplatte installieren muss. Ich warte derzeit noch auf das Teil.</p>
<p>Auch Zoomen gibt&#8217;s nicht mehr, das heißt: Um die Einstellungsgröße zu ändern, muss ich näher ran &#8211; oder aber eine andere Linse mit entsprechender Brennweite montieren.</p>
<p>Also warum das alles, wenn&#8217;s die Arbeit nur komplizierter macht? Ganz einfach: Die Bilder entschädigen für alles.</p>
<p>Für mich lohnt sich der Einsatz des Adapters bisher vor allem bei Interviews für Magazinbeiträge sowie bei ruhigen Einstellungen, bei denen ich alle Zeit der Welt habe um das Bild einzurichten. Für schnellere Situationen drehe ich immer noch mit der guten, alten <a href="/2006/06/28/was-ich-an-der-dvx-100-schaetze/">DVX100</a> ganz ohne Adapter.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bei Regen drehen</title>
		<link>http://www.r73.net/2009/02/11/bei-regen-drehen-kamera-wetterfest-machen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 22:01:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter war am Dienstag ja nicht besonders berauschend: Morgens noch einigermaßen trocken, ab Mittag dann Dauerregen, der später in Schneeregen überging. Zum Glück war die Vorhersage für das Sauerland ziemlich präzise, so dass ich meine Kamera bereits am Montagabend wetterfest für einen mehrstündigen Dreh in den Wäldern rund um Schmallenberg machen konnte. Von verschiedenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wetter war am Dienstag ja nicht besonders berauschend: Morgens noch einigermaßen trocken, ab Mittag dann Dauerregen, der später in Schneeregen überging.</p>
<p>Zum Glück war die Vorhersage für das Sauerland ziemlich präzise, so dass ich meine Kamera bereits am Montagabend wetterfest für einen mehrstündigen Dreh in den Wäldern rund um Schmallenberg machen konnte.</p>
<p>Von verschiedenen Herstellern wie Porta Brace gibt es zwar <a href="http://www.portabrace.com/category_50_30">Regenmäntel für allerlei Kameratypen</a>, aber ich arbeite ungern damit.</p>
<p>Meine <a href="http://www.petrolbags.com/products/Cam_Protection_I/PRC-DVX/PRC-DVX.htm">Regenhaube von Petrol</a> verdeckt die wichtigen Schalter und Knöpfe am vorderen Teil der Kamera, durch das Sichtfenster zum LCD-Display kann man kaum die Bildschärfe kontrollieren. Zudem fühlt sich alles fürchterlich steif und ungelenk an. Möglich ist damit allenfalls Run and Gun im Vollautomatikmodus.</p>
<p>Daher habe ich die Kamera lieber selbst regenfest gemacht. Gebraucht habe ich dafür nicht viel mehr als ein paar Gefrierbeutel bzw. Plastiktüten, etwas Frischhaltefolie, ein paar Streifen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klebeband#Gaffer_Tape">Gaffer-Tape</a> sowie etwa eine Stunde Zeit. Das Ergebnis sah dann so aus:</p>
<p><img class="alignright" src="/wp-content/uploads/hpx171_wetterfest1.jpg" alt="Panasonic HPX171 wetterfest gemacht" /></p>
<p>Den Gefrierbeutel habe ich so weit wie möglich über das Objektiv und den Kamerabody gezogen, anschließend ein Loch für die Linse hineingeschnitten und die Ränder an der Gegenlichtblende verklebt.</p>
<p>Gefrierbeutel haben zwei Vorteile: Einerseits sind sie durchsichtig, andererseits ziemlich reißfest. Ideal also, um damit sämtliche Bereiche mit Schaltern und Knöpfen abzudecken.</p>
<p>Wichtig war für mich vor allem der Zugriff auf folgende Funktionen: Weißabgleich, ND-Filter, Blendenring sowie Push-Auto. Zudem am hinteren Teil der Kamera die Belegung der Tonkanäle, das Zebra sowie die Regler für den Tonpegel.</p>
<p>Um die Tasten, Schalter und Ringe noch einigermaßen gut bedienen zu können, habe ich die Folie nicht sehr stark gepannt, sondern relativ viel Spiel gelassen.</p>
<p>Einen Kompromiss musste ich beim Fokussierring und beim Zoomring eingehen. Unter der Folie lassen sie sich kaum vernünftig bedienen, also musste ich mich auf die Push-Auto-Taste verlassen sowie die Zoom-Wippe einschalten.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx171_wetterfest2.jpg" alt="Zugriff auf sämtliche Schalter bleibt erhalten" /></p>
<p>Da ich das interne Mikrofon gar nicht gebraucht habe, konnte ich es getrost komplett abkleben. Den O-Ton des Hauptprotagonisten habe ich per Funkstrecke abgenommen und den Empfänger an der Kamera entsprechend wasserdicht verklebt.</p>
<p>Die Atmo habe ich über ein externes Mikrofon (Sennheiser ME44) aufgezeichnet. Das war auch die einzig undichte Stelle an der gesamten Konstruktion, denn im Laufe des Tages hat sich der Windschutz mit Wasser vollgesogen. Das Mikro hat es aber überlebt, der Windschutz trocknet derzeit auf der Heizung.</p>
<p>Die Löcher in den Folien für Mikrofon- und Kopfhörerkabel habe ich genauso mit Gaffer-Tape abgedichtet wie sämtliche Nahtstellen.</p>
<p><img class="alignright" src="/wp-content/uploads/hpx171_wetterfest3.jpg" alt="Das Display mit Frischhaltefolie überzogen" /></p>
<p>Über das LCD-Display habe ich ein wenig Frischhaltefolie gezogen. Hier sollte man möglichst genau arbeiten (genauer als ich, wie auf dem Bild unten zu sehen ist), denn je strammer und faltenfreier die Folie sitzt, desto besser kann man das Bild erkennen.</p>
<p>Aber Vorsicht: Die Frischhaltefolie ist bei Weitem nicht so reißfest wie die Gefrierbeutel. Ungestüme Behandlung kann schnell ein Leck reißen.</p>
<p>Der Drehtag war wegen des miesen Wetters alles in allem ziemlich anstrengend. Aber die Konstruktion hat die Kamera absolut trocken gehalten.</p>
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		<title>Flip-Rohmaterial in der Postproduktion mit Final Cut Pro, Teil 2: Flip MinoHD</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 06:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Flip]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
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		<description><![CDATA[Während ich im ersten Teil dieser kleinen Serie die Nachbearbeitung von Videorohmaterial der Flip Ultra und der Flip Mino beschrieben habe, geht es in diesem Text um die Flip MinoHD. Sie zeichnet Video mit einer Auflösung von 1280&#215;720 Pixeln bei 30 Frames pro Sekunde auf. Statt des 3ivx-Codecs, der in den kleinen Flips werkelt, setzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich im <a href="/2009/01/18/flip-rohmaterial-in-der-postproduktion-mit-final-cut-pro-teil-1-flip-ultra-und-flip-mino/">ersten Teil</a> dieser kleinen Serie die Nachbearbeitung von Videorohmaterial der Flip Ultra und der Flip Mino beschrieben habe, geht es in diesem Text um die <a href="http://www.macworld.com/article/136915/2008/11/flipminohd.html">Flip MinoHD</a>.</p>
<p>Sie zeichnet Video mit einer Auflösung von 1280&#215;720 Pixeln bei 30 Frames pro Sekunde auf. Statt des 3ivx-Codecs, der in den kleinen Flips werkelt, setzt die HD-Version auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H.264">H.264-Kodierung</a> mit einer Bitrate von etwa 10 Mbps. Die Daten werden in einem MP4-Dateicontainer abgelegt.</p>
<p>In seiner aktuellen Version kann Final Cut Pro (FCP) H.264-Material direkt verarbeiten, auch wenn es auf vielen Rechnern (vor allem Notebooks) nicht gerade flüssig läuft.</p>
<p>Drei alternative Arbeitsweisen liegen also nahe: Die native Bearbeitung des Rohmaterials auf der Timeline (langsam), die Arbeit mit einem schnittfreundlichen Codec auf der Timeline (Rendern notwendig) oder die vorherige Wandlung in ein schnittfreundliches Format (analog zur Vorgehensweise in <a href="/2009/01/18/flip-rohmaterial-in-der-postproduktion-mit-final-cut-pro-teil-1-flip-ultra-und-flip-mino/">Teil 1</a>).</p>
<p><em>1. Native Bearbeitung</em></p>
<p>Nachdem Sie die Dateien von der Flip auf Ihre Festplatte kopiert haben, können Sie sie direkt in den FCP-Browser laden. Legen Sie eine neue Sequenz mit folgenden Voreinstellungen an:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/flip_sequenzeinstellungen2.gif" alt="Voreinstellungen für die Sequenz" /></p>
<p><em><small>Kleine Anmerkung dazu: Laut Hersteller soll die Flip MinoHD 30 Frames pro Sekunde aufzeichnen. Codec-Analyse-Tools wie <a href="http://mediainfo.massanti.com/">MediaInfo Mac</a> oder <a href="http://www.headbands.com/gspot/">GSpot</a> bestätigen das auch &#8211; lediglich FCP besteht darauf, dass die Bildwiederholrate bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NTSC#Bildwiederholrate">NTSC</a>-typischen 29,97 liegt. Nehmen wir es so hin.</small></em></p>
<p>Zwar können Sie jetzt auf der Timeline Ihre Clips anordnen, aber je nach Rechenpower läuft das Bewegen der Abspielposition sehr zäh. Einfache Effekte wie Überblendungen können oft nicht in Echtzeit dargestellt werden.</p>
<p>H.264 ist eben kein Codec für die Postproduktion, sondern eigentlich nur für die Distribution gedacht. Daher empfehle ich zur Nachbearbeitung die folgenden beiden Methoden.</p>
<p><em>2. Schnittfreundlicher Codec auf der Timeline</em></p>
<p>Wie bei der ersten Methode laden sie zunächst die zu bearbeitenden Flip-Dateien in den FCP-Browser. Legen Sie eine Sequenz mit folgenden Einstellungen an:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/flip_sequenzeinstellungen3.gif" alt="Voreinstellungen für die Sequenz" /></p>
<p>Auf der Timelime muss jeder neu hinzugefügte Clip vor dem Abspielen gerendert werden. Das kostet Zeit und macht vor allem bei größeren Projekten wenig Spaß, doch anschließend können Sie sich butterweich durch die Sequenz bewegen.</p>
<p>Natürlich können Sie auf der Timeline auch andere Codecs verwenden, Apple ProRes ist aber generell eine gute Wahl.</p>
<p>Wenn Sie Ihre Videos ausschließlich für das Web bearbeiten wollen und in einer bestimmten Auflösung ausspielen, liegt es natürlich nahe, sie bereits auf der Timeline in dieser Auflösung zu bearbeiten.</p>
<p>Ändern Sie in den Sequenz-Einstellungen also einfach die Bildgröße im Verhältnis 16:9 auf zum Beispiel 480&#215;270 Pixel. Nun fallen beim Rendern wesentlich weniger Daten an als würden Sie Ihr Material in der ursprünglichen HD-Größe editieren. Folglich läuft alles ein wenig geschmeidiger, vor allem wenn Sie langsame Festplatten einsetzen.</p>
<p><em>3. Vorherige Wandlung des Rohmaterials</em></p>
<p>Das Rohmaterial vorher in ein schnittfreundliches Format zu wandeln, ist sicherlich die aufwändigste Methode, lohnt sich aber immer, wenn Sie später im Schnitt zügig voran kommen wollen.</p>
<p>Wie das Wandeln mit Quicktime Pro funktioniert, habe ich im <a href="/2009/01/18/flip-rohmaterial-in-der-postproduktion-mit-final-cut-pro-teil-1-flip-ultra-und-flip-mino/">ersten Teil</a> dieser Serie beschrieben. Alternativ können Sie auch das kostenlose Tool <a href="http://www.squared5.com/">MPEG Streamclip</a> (gibt&#8217;s für Mac und Windows) dazu verwenden. Stapelverarbeitung ist damit auch möglich.</p>
<p>Verwenden Sie zum Exportieren (als Quicktime-Film) zum Beispiel folgende Einstellungen, wenn Sie später in FCP mit deutlich herunter skaliertem Material für das Web arbeiten möchten:</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/flip_mpeg_streamclip.gif" alt="Voreinstellungen für den Export aus MPEG Streamclip" /></p>
<p>Laden Sie die neuen Dateien in den FCP-Browser, legen Sie eine Sequenz mit den gleichen Einstellungen an, und los geht&#8217;s &#8211; ohne Rendern, ohne Ruckeln.</p>
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