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	<title>r73.net - Weblog über Videojournalismus &#187; Finanzierung</title>
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	<description>Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist</description>
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		<title>Zooming In on Online Video</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 11:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das umfangreiche Dossier der Newspaper Association of America, auf das Markus in seinem Blog verweist, ist wirklich eine feine Sache. Sehr detailliert werden viele wichtige Fragen rund um das Thema Online-Video aus journalistischer Perspektive abgehandelt, zum Beispiel wann und wie Online-Video eingesetzt werden sollte, welche Technik dafür benötigt wird, wie es hinter den Kulissen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.naa.org/Resources/Articles/Digital-Media-Online-Video-Home/Digital-Media-Online-Video-Home.aspx">umfangreiche Dossier</a> der Newspaper Association of America, auf das Markus in seinem Blog <a href="http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/1902/">verweist</a>, ist wirklich eine feine Sache.</p>
<p>Sehr detailliert werden viele wichtige Fragen rund um das Thema Online-Video aus journalistischer Perspektive abgehandelt, zum Beispiel wann und wie Online-Video eingesetzt werden sollte, welche Technik dafür benötigt wird, wie es hinter den Kulissen bei verschiedenen US-Sites zugeht usw.</p>
<p>Lesestoff für die nächsten Tage&#8230;</p>
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		<title>Online-Video, DJV-Honorarempfehlung</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 20:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat seine Honorarempfehlungen für freiberufliche Journalisten (PDF, 632 kB) aktualisiert. Für Online-Videobeiträge empfiehlt der DJV eine Beitragspauschale von 500,- bis 600,- Euro bzw. alternativ einen Minutenpreis von 200,- Euro (siehe Seite 31). Leider sind die Beträge nicht weiter aufgeschlüsselt. So bleibt also alles weiter Verhandlungssache, aber wenigstens ist jetzt einmal eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat seine <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Journalismus_praktisch/Arbeitsfelder/Arbeitsfelder_Freie/Honorare/DJVWissen_2-2008.pdf">Honorarempfehlungen für freiberufliche Journalisten</a> (PDF, 632 kB) aktualisiert. Für Online-Videobeiträge empfiehlt der DJV eine Beitragspauschale von 500,- bis 600,- Euro bzw. alternativ einen Minutenpreis von 200,- Euro (siehe Seite 31).</p>
<p>Leider sind die Beträge nicht weiter aufgeschlüsselt. So bleibt also alles weiter Verhandlungssache, aber wenigstens ist jetzt einmal eine offizielle Hausnummer genannt worden (die, gemessen am Aufwand gerade für komplexe Themen oder besondere Umsetzung, ganz sicher umstritten bleibt &#8211; siehe in diesem Zusammenhang auch den thematisch verwandten <a href="/2007/06/26/honorarhoehe-fuer-einen-online-videobeitrag/">Eintrag inkl. der Kommentare</a> vom vergangenen Jahr).</p>
<p><em>(Vielen Dank an <a href="http://netzjournalist.twoday.net/">Thomas Mrazek</a> für den Hinweis.)</em></p>
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		<title>Hyperlinks und Video</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 10:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf NewTeeVee habe ich gerade gelesen, dass das US-Startup Asterpix eine Hyperlink-Technik entwickelt hat, an der auch andere Unternehmen zurzeit fleißig werkeln: Beliebige Objekte innerhalb eines Video-Streams können während der gesamten Spieldauer angeklickt und mit weiteren Informationen versehen werden, siehe Beispiel. Einerseits lässt sich diese Technik &#8211; sparsam eingesetzt &#8211; vermutlich ganz gut für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://newteevee.com/2007/09/05/asterpix-says-forget-hypertext-think-hypervideo/">NewTeeVee</a> habe ich gerade gelesen, dass das US-Startup <a href="http://www.asterpix.com/">Asterpix</a> eine Hyperlink-Technik entwickelt hat, an der auch <a href="http://www.economist.com/science/tq/displayStory.cfm?story_id=7904166">andere Unternehmen</a> zurzeit fleißig werkeln: Beliebige Objekte innerhalb eines Video-Streams können während der gesamten Spieldauer angeklickt und mit weiteren Informationen versehen werden, <a href="http://www.asterpix.com/console/?avi=7648411">siehe Beispiel</a>.</p>
<p>Einerseits lässt sich diese Technik &#8211; sparsam eingesetzt &#8211; vermutlich ganz gut für das Story-Telling verwenden. Im laufenden Video könnten User z.B. weitere Informationen über einen Protagonisten abrufen oder in einen anderen Handlungsstrang wechseln.</p>
<p>Verlinkte Personen bzw. Objekte werden mit einen sog. &#8220;Hotspot&#8221; (ein kleiner, animierter Kreis) markiert, der sich &#8220;motion-tracking&#8221;-ähnlich permanent mit der Person durch die Szene bewegt (auf Dauer kann das optisch natürlich sehr ablenken). Beim Klick wird das Video angehalten und ein neues Browser-Fenster mit Zusatzinformationen geöffnet.</p>
<p>Wem es um die Möglichkeiten geht, mit Videos Geld zu verdienen, wird mit dieser Technik natürlich auch ganz neue Chancen wittern.</p>
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		<title>Angemessenes Honorar für Online-Videos?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 16:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit frage ich mich, welchen Einfluss der Online-Video-Boom auf die Höhe der Honorare nehmen wird. Die Qualitätsansprüche scheinen bei verschiedenen Redaktionen ja sehr unterschiedlich zu sein, wenn man sich die Formate auf einigen Seiten mal so ansieht. Viele Videos sind absolute Schnellschüsse, bei denen weder auf Text, Bild oder Ton Wert gelegt wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit frage ich mich, welchen Einfluss der Online-Video-Boom auf die Höhe der Honorare nehmen wird. Die Qualitätsansprüche scheinen bei verschiedenen Redaktionen ja sehr unterschiedlich zu sein, wenn man sich die Formate auf einigen Seiten mal so ansieht.</p>
<p>Viele Videos sind absolute Schnellschüsse, bei denen weder auf Text, Bild oder Ton Wert gelegt wird &#8211; also eigentlich auf gar nichts.</p>
<p>Leider fehlt mir der Überblick, wie gut oder schlecht einzelne Redaktionen ihre freien VJs bezahlen. Daher würden mich Eure Erfahrungen mal interessieren.</p>
<p>Zum Vergleich: Nehmen wir den WDR mal als Maßstab, weil Honorarhöhen dort in der Regel das Ergebnis tariflicher Verhandlungen sind. Dort zahlt man &#8211; sofern der öffentlich einsehbare <a href="http://www.freienseiten.de/wdr/wdr_honorarrahmen_fernsehen.pdf">Honorarrahmen</a> (PDF, 70 kB) auf den <a href="http://www.freienseiten.de/">Freienseiten</a> keine falschen Informationen enthält &#8211; für einen 2&#8217;30er ein Honorar von 459,05 Euro.</p>
<p>Hinzu kommt laut <a href="http://www.dju-nrw.de/archiv/download/freibrief58.pdf">verdi-Freibrief Nr. 58</a> (PDF, 60 kB) ein Zuschlag von 110,- Euro für die Produktion (also Schnitt, Tonmischung) sowie 50,- Euro für den Einsatz eigener Technik (Kamera, Stativ, Licht, Mikro). Macht insgesamt: 619,05 Euro.</p>
<p>Die Produktion eines Videos fürs Web läuft im Grunde genauso wie fürs Fernsehen &#8211; der Aufwand ist also identisch.</p>
<p>Aber wie sieht&#8217;s mit den Honoraren aus?</p>
<p><em>(Update am 04.02.2008: Der DJV hat eine Honorarempfehlung für Online-Video veröffentlicht, <a href="/2008/02/04/online-video-djv-honorarempfehlung/">siehe hier</a>.)</em></p>
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		<title>tiva.tv</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 06:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang des Jahres hatte ich mal ein paar Zeilen dazu geschrieben, welche Online-Modelle sich gerade für freie Videojournalisten entwickeln. Darin ging es unter anderem um eine Berliner Agentur, die &#8211; damals noch unter dem Namen vodboxx.tv &#8211; eine Plattform starten wollte, die als Schnittstelle zwischen Produzenten und redaktionellen Abnehmern von Video-Beiträgen steht. Damals gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang des Jahres hatte ich mal <a href="/2007/01/19/online-modelle-fuer-freie-vjs/">ein paar Zeilen dazu geschrieben</a>, welche Online-Modelle sich gerade für freie Videojournalisten entwickeln. Darin ging es unter anderem um eine Berliner Agentur, die &#8211; damals noch unter dem Namen vodboxx.tv &#8211; eine Plattform starten wollte, die als Schnittstelle zwischen Produzenten und redaktionellen Abnehmern von Video-Beiträgen steht. Damals gab es unter vodboxx.tv noch nichts zu sehen.</p>
<p>Inzwischen ist die Plattform in einem sehr frühen Stadium da und heißt jetzt <a href="http://www.tiva.tv/">tiva.tv</a>.</p>
<p>Auf den ersten Blick sieht tiva.tv aus wie die direkte Konkurrenz zum Anbieter <a href="http://www.zoomin.tv/site/index.cfm?cid=4">Zoom.in</a>: tiva.tv will ein weltweites Netz von professionellen, freien Videojournalisten aufbauen, die ihre Beiträge auf die Website hochladen können. Redaktionen können dieses Material sichten und bei Bedarf für die eigene Website lizenzieren.</p>
<p>Das Lizenzmodell hinter tiva.tv ist auf der Website zwar nicht veröffentlicht, wurde mir aber von einem Mitarbeiter zugemailt. Ein Beispiel: Möchte eine Redaktion ein etwa drei- bis fünfminütiges Stück exklusiv lizenzieren, kostet das für 5000 Abrufe 2000,- Euro. Zum Vergleich: Non-exklusiv würde es 800,- Euro kosten. Der VJ wird an den Erlösen prozentual beteiligt.</p>
<p>Bestehen besondere Wünsche, sollen Redaktionen auch Aufträge erteilen können, die tiva.tv dann an bestimmte VJs weitergibt. Preise sind dann Verhandlungssache.</p>
<p>Ich kann mir vorstellen, dass das Konzept aufgeht, wenn von vornherein Wert auf eine bestimmte Qualität gelegt wird und die Videos sich wirklich stark unterscheiden von Reuters, Zoom.in oder anderen Anbietern.</p>
<p>Wirkliche Exklusivität und eine eigene Handschrift sichern sich Redaktionen auf Sicht vermutlich aber nur mit eigenen Autoren, die sie &#8211; und niemand anders &#8211; unter Vertrag haben.</p>
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		<title>90 Sekunden</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 18:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;A video has to grab you by the neck in about five seconds — otherwise people lose interest [...] The maximum length is about 90 seconds.&#8221; Mit diesen Worten wird Arik Czerniak, Mitbegründer des Video-Portals Metacafe, in der New York Times zitiert. In dem Artikel geht es um zahlreiche Beispiele, wie User mit Video-Clips im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;A video has to grab you by the neck in about five seconds — otherwise people lose interest [...] The maximum length is about 90 seconds.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit diesen Worten wird Arik Czerniak, Mitbegründer des Video-Portals <a href="http://www.metacafe.com/">Metacafe</a>, in der New York Times <a href="http://www.nytimes.com/2007/02/15/technology/15video.html?pagewanted=1&#038;_r=2">zitiert</a>.</p>
<p>In dem <a href="http://www.nytimes.com/2007/02/15/technology/15video.html?pagewanted=1&#038;_r=2">Artikel</a> geht es um zahlreiche Beispiele, wie User mit Video-Clips im Netz Geld verdient haben (siehe in diesem Zusammenhang auch die <a href="http://www.nytimes.com/2007/02/15/technology/15videotable.html">Liste</a> mit zehn Websites, die ihre User an Werbeerlösen beteiligen).</p>
<p>Also fünf Sekunden für einen knackigen Einstieg, maximal 90 Sekunden für die Story. Und am Ende eine Werbeeinblendung, wenn man beispielsweise auf das <a href="/2006/06/25/revver-mit-videos-geld-verdienen/">Revver-Modell</a> setzt.</p>
<p>Heißt das: Wer eine Story in etwa sechs Minuten erzählen und dabei maximale Werbeeinnahmen erzielen möchte, sollte sie in vier Clips unterteilen, mit jeweils einem starken Einstieg und einem Cliffhanger auf den nächsten Teil am Ende?</p>
<p><em>(siehe auch &#8220;<a href="/2006/11/26/online-video-laenge/">45 Minuten Video &#8211; zu lang?</a>&#8220;)</em></p>
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		<title>Online-Modelle für freie VJs?</title>
		<link>http://www.r73.net/2007/01/19/online-modelle-fuer-freie-vjs/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 12:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Zukunft des Videojournalismus eher im Web als im klassischen Fernsehen liegt, kann ich nur unterstreichen. Doch in nächster Zeit wird zu klären sein, welche Möglichkeiten es für frei arbeitende Videojournalisten gibt, mit ihrer Arbeit im Web Geld zu verdienen. Mit Spaß-Plattformen wie YouTube scheint das weder auf den ersten Blick noch auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die <a href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=613">Zukunft des Videojournalismus</a> eher im Web als im klassischen Fernsehen liegt, kann ich nur unterstreichen.</p>
<p>Doch in nächster Zeit wird zu klären sein, welche Möglichkeiten es für frei arbeitende Videojournalisten gibt, mit ihrer Arbeit im Web Geld zu verdienen. Mit Spaß-Plattformen wie YouTube scheint das weder auf den ersten Blick noch auf den zweiten Blick möglich zu sein.</p>
<p><a href="/2006/06/25/revver-mit-videos-geld-verdienen/">Revver</a> oder die <a href="http://de.sevenload.com/specials">Sevenload-Specials</a> bieten sicher Alternativen, aber das ausgeklügelte Modell fehlt irgendwie noch. Und als VJ dauerhaft am Tropf einiger Redaktionen zu hängen, ist wahrscheinlich auch nicht jedermanns Sache.</p>
<p>Heute berichtet Fiete Stegers auf onlinejournalismus.de über die <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2007/01/19/holtzbrinck-kreativ-und-billig/">Holtzbrinck-Pläne</a>, in Kürze ein eigenes Video-Portal mit journalistischem Profil ins Leben zu rufen. Dort sollen sich, fernab von Freizeit-Videos, junge Journalisten und Volontäre ausprobieren können.</p>
<p>Betram Gugel fasst übersichtlich und einordnend zusammen, welche <a href="http://www.gugelproductions.de/blog/2007/die-professionalisierung-der-produktion-beginnt.html">Formen die Professionalisierung der Video-Produktion</a> jetzt annimmt. Unter anderem verliert er ein paar Worte zu <a href="http://www.vodboxx.tv/">vodboxx.tv</a>, einer Agentur, die demnächst als Schnittstelle zwischen Produzenten und redaktionellen Abnehmern stehen will.</p>
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		<title>Revver.com / Videos tarifieren</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/06/25/revver-mit-videos-geld-verdienen/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jun 2006 16:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Citizen Media]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Videos auf Seiten wie YouTube veröffentlicht, ist in erster Linie vermutlich daran interessiert, damit Aufmerksamkeit zu erlangen. Den meisten Usern mag das reichen. Wer aber Geld mit Videos im Internet verdienen möchte, müsste sich sein eigenes Vermarktungsmodell ausdenken &#8211; also zum Beispiel Werbepartner finden, denen man attraktive Werbeformen anbietet. So etwas ist mühsam und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Videos auf Seiten wie <a href="http://www.youtube.com/">YouTube</a> veröffentlicht, ist in erster Linie vermutlich daran interessiert, damit Aufmerksamkeit zu erlangen. Den meisten Usern mag das reichen.</p>
<p>Wer aber Geld mit Videos im Internet verdienen möchte, müsste sich sein eigenes Vermarktungsmodell ausdenken &#8211; also zum Beispiel Werbepartner finden, denen man attraktive Werbeformen anbietet. So etwas ist mühsam und kommt daher für viele wohl nicht in Frage.</p>
<p>An dieser Stelle kommt <a href="http://www.revver.com/">Revver.com</a> ins Spiel. Revver funktioniert ähnlich wie YouTube: User laden ihre Clips hoch, versehen sie mit Tags usw. Der Unterschied: Revver bietet seinen Usern das Vermarktungsmodell, das YouTube bisher fehlt.</p>
<p>Am Ende jedes Clips soll Werbung eingeblendet werden &#8211; allerdings kein mehrsekündiger Clip (der, wie auf vielen anderen Websites klassischerweise vor das Video geschaltet wird und erstmal vom User ertragen werden muss), sondern lediglich ein Standbild mit Links. Ganz egal, wo das Video auftaucht &#8211; der Werbelink bleibt ständiger Teil des Clips.</p>
<p>Revver sieht darin eine innovative Werbeform, <a href="http://www.revver.com/advertise/">denn</a>:</p>
<blockquote><p>Unlike most online video ads, which appear before a video, a Revver ad does not stand between a viewer and the content that they care about. When a viewer sees a revver ad, they have already watched the content they are interested in and are far more willing to pay attention to sponsorship messaging.</p></blockquote>
<p>Jedes Mal, wenn auf einen solchen Link am Ende des Videos geklickt wird, wird der Urheber dafür mit 20 Prozent am Erlös <a href="http://www.revver.com/affiliates/">beteiligt</a>.</p>
<p>Obwohl Revver längst nicht so populär ist wie YouTube, dürfte das Beteiligungsmodell viele User &#8211; vor allem professionelle Video-Autoren oder Video-Blog-Betreiber &#8211; ansprechen. Vermutlich wird YouTube nachziehen und seinen Usern ein ähnliches Modell anbieten &#8211; der Zeitpunkt wäre gerade richtig.</p>
<p>Videoblogger wie der in den USA bereits sehr populäre <a href="http://www.zefrank.com/theshow/">ZeFrank</a> veröffentlichen ihre Videos bereits ausschließlich über Revver und bitten die User sogar, die Clips nicht auf Seiten wie YouTube hochzuladen. Das würde das ganze Modell nämlich wieder kaputt machen.</p>
<p>Revver setzt übrigens bei der Video-Kodierung ausschließlich auf Quicktime. Eine Flash-Lösung wäre &#8211; gerade bei der immensen Verbreitung von Flash &#8211; auf Sicht vermutlich besser.</p>
<p>Weitere Infos zu Revver.com bei <a href="http://www.gugelproductions.de/blog/2006/revver-und-brightcove-nehmen-fahrt-auf-erste-groessere-videoeinnahmen-fuer-amateure.html">Digitaler Film</a> und <a href="http://www.basicthinking.de/blog/?p=4972">Basic Thinking</a>.</p>
<p>Ein sehenswertes <a href="http://nytimes.feedroom.com/?fr_story=c6bc3a3add5740b12bc8f490af760e3480993468">Video-Portrait über ZeFrank</a> gibt es bei der <a href="http://www.nytimes.com/2006/06/18/fashion/sundaystyles/18ze.html">New York Times</a>.</p>
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