Warum ich mich für die HPX171 entschieden habe…
8. Dezember 2008 | Bisher 7 Kommentare »Als Panasonic vor wenigen Tagen die HPX171 mit zwei 32 GB P2-Karten zu einem attraktiven Bundle geschnürt hat, war für mich die Entscheidung sehr schnell gefallen. Der Händler meines Vertrauens hat mir ein sehr gutes Angebot unterbreitet, so dass ich nicht lange überlegen musste.
Warum also nicht die HMC151? Vieles hatte zunächst für diese Kamera gesprochen: Die Ähnlichkeit zur DVX, der Preis (insbesondere für die SDHC-Karten), die bessere Unterstützung durch Final Cut Pro seit Version 6.0.5 (wandeln des AVCHD-Materials mit dem ProRes- oder Intermediate-Codec ohne Abstürze).
Was aber fehlt, ist die Möglichkeit zur nativen Bearbeitung des Rohmaterials auf einem recht modernen MacBook Pro. Und auch wenn es mit der nächsten Version von Final Cut Pro möglich sein sollte, dann wahrscheinlich nur mit ganz aktueller Hardware. Das hätte weitere Investitionen nach sich gezogen.
Die HPX171 bietet hingegen zahlreiche Aufzeichnungsformate, die allesamt nativ bearbeitet werden können. Mit Final Cut Pro werden sie via “Loggen und Übertragen”-Tool lediglich vom MXF-Dateicontainer in einen Quicktime-Container umgepackt, natürlich ohne das Material zu rekodieren.
Was für mich aber ein ganz entscheidendes Kriterium bleibt: Die Kamera unterstützt nach wie vor SD-Aufzeichnungsformate, dank DVCPRO wahlweise mit 25 oder 50 MBit. Auf zwei 32 GB-Karten passen in SD-Auflösung 276 Minuten (DVCPRO25) bzw. 138 Minuten (DVCPRO50).
Zu den Details der Kamera in der VJ-Praxis kann ich bisher wenig sagen, außer dass mir solche Details wie beispielsweise der neue Focus Assist oder die Pre-Record-Funktion außerordentlich nützlich erscheinen.
Für alle, die als Umsteiger ebenfalls mit dieser Kamera liebäugeln, empfehle ich den ausführlichen Test von Dan Brockett, der die Kamera in allen Details direkt mit der HVX200 und der DVX100 vergleicht.
Jetzt, nach Anschaffung der Kamera, müssen erstmal ein paar andere Fragen geklärt werden, zum Beispiel wie eine gute, kostengünstige und dauerhaft funktionierende Backup-Strategie für das kostbare Rohmaterial aussehen könnte.
Andererseits bin ich auf der Suche nach einer Hardware, die die Arbeit mit P2-Karten am Notebook etwas vereinfacht. Ich suche einen ExpressCard-zu-PCMCIA-Adapter, so dass ich die P2-Karten direkt anschließen kann. Bisher ist mir in diversen Foren nur der Duel Adapter aufgefallen, aber so richtig reibungslos scheint es damit bei einigen Usern nicht zu laufen (1,2).
Falls jemand Alternativen kennt: Hinweise wie immer gern in den Kommentaren.
