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	<title>r73.net - Weblog über Videojournalismus &#187; Interview</title>
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	<description>Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Jun 2010 22:33:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Erste Dreherfahrungen mit der EOS 550D/Rebel T2i und einem Schulter-Rig</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 18:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit rund zwei Wochen liegt sie nun hier herum, die Canon EOS 550D. Erst gestern bin ich spontan dazu gekommen, sie mal auf Praxistauglichkeit zu testen. Für das Videoblog meines geschätzten Fußballclubs habe ich einen kleinen Beitrag produziert, eine Art Stimmungsumfrage unter den Spielern zu Beginn der bevorstehenden Rückserie. Nichts Großes, wegen pünktlichen Trainingsbeginns in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit rund zwei Wochen liegt sie nun hier herum, die Canon EOS 550D. Erst gestern bin ich spontan dazu gekommen, sie mal auf Praxistauglichkeit zu testen.</p>
<p>Für das Videoblog meines geschätzten Fußballclubs habe ich einen kleinen <a href="http://reelkirchen.tv/2010/03/31/stimmungsbild-vor-dem-rueckrundenstart/">Beitrag</a> produziert, eine Art Stimmungsumfrage unter den Spielern zu Beginn der bevorstehenden Rückserie. Nichts Großes, wegen pünktlichen Trainingsbeginns in wenigen Minuten unter Zeitdruck entstanden &#8211; also fast wie im Berufsalltag.</p>
<p>Zuvor habe ich mir provisorisch ein Schulter-Rig aus Redrock Micro- und Zacuto-Komponenten zusammengebaut. Es ist zwar noch nicht ganz ausgereift, weil es eigentlich für den 35mm-Adapter und die HPX 171 gedacht ist. Doch das Drehen macht damit richtig Spaß, vor allem weil das Rig im Vergleich zum Adapter unglaublich leicht ist.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/eos550d_schulterrig.jpg" alt="Canon EOS 550D / Rebel T2i mit Schulterstativ aus Redrock Micro- und Zacuto-Komponenten" /></p>
<p>Da der Monitor dank des Kugelgelenks in alle Richtungen drehbar ist, kann ich das Rig sowohl links als auch rechts schultern &#8211; und somit für die nötige Abwechslung bei Umfragen sorgen (also das Gesicht mal links, mal rechts positionieren).</p>
<p>Mit dem über Composite angeschlossenen Marshall-Monitor (<a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">Modell V-LCD70P-HDA</a>), der eine Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten hat, kann ich die Schärfe der Bilder prima beurteilen (zumindest bei 720p-Aufnahmen; in 1080p habe ich bisher noch nichts aufgenommen).</p>
<p>Vor allem interessierte mich aber die Frage, wie gut wohl die O-Töne klingen werden, wenn ich mein Sennheiser ME64 (mit Windschutz) anschließe. Fast alle Statements in dem Video habe ich über eine Distanz von etwa anderthalb Metern aufgezeichnet, links und rechts gab&#8217;s ordentlich Nebengeräusche.</p>
<p>Dank der Nierencharakteristik des Mikrofons sind die O-Töne recht deutlich verständlich. Der Limiter hat immer kurz vor 0 dBFS abgeriegelt. Zu Übersteuerungen kam es bei diesem Test nicht.</p>
<p>Ansonsten das übliche Problem: Immer wenn kurze Sprechpausen auftreten, zieht die automatische Tonaussteuerung (AGC = Automatic Gain Control) die Stille deutlich hoch, was sich mit Rauschen bemerkbar macht. Klingt nicht so gut, ist für viele Online-Video-Produktionen aber vermutlich zu verschmerzen.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/nikon_linsen2.jpg" alt="Nikon AI-S-Linsen mit Blendenring" />Die alte <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/50f14ai.htm">Nikon AI 50mm f1.4-Linse</a>, die ich für den Dreh eingesetzt habe, ist wegen des APS-C-Sensors der 550D fast ein kleines Teleobjektiv (Faktor 1,6 = 80mm). Natürlich hat es keinen Bildstabilisator. Aber ich habe den Eindruck, dass man mit einem Schulterstativ trotzdem recht ruhige Aufnahmen hinbekommt. Das bisschen Gewackel bei den O-Tönen in meinem Video stört mich nicht, da es nicht dieses merkwürdige Rolling-Shutter-Gezittere ist.</p>
<p>Apropos alte Nikon-Linsen: Ich kann sie für die Arbeit mit Video-DSLRs nur wärmstens empfehlen. Ich hatte mir ein Set speziell für den 35mm-Adapter zusammengekauft, bin aber heilfroh, dass ich sie dank eines gerade mal 20,- Euro teuren Adapterrings ohne Einschränkungen auch an der 550D nutzen kann. Der Vorteil für die Videoarbeit ist der direkt am Objektiv angebrachte Blendenring sowie der angenehm gedämpft laufende Fokusring.</p>
<p>Obwohl das Drehen mit der 550D unglaublich Lust auf mehr macht, fehlt mir an der Kamera vor allem eins: Ein 70%-Zebra, um die korrekte Belichtung von Gesichtern besser feststellen zu können (wie im Video deutlich zu sehen ist). Der sehr hilfreiche Belichtungsmesser bezieht sich immer auf das gesamte Bild, ist also nur eine begrenzte Hilfe.</p>
<p>Der Marshall-Monitor hat übrigens eine zebra-ähnliche Funktion (&#8220;False Color&#8221;, siehe <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">hier</a>). Da ich ihn aber bisher immer nur mit der HPX 171 benutzt hatte, habe ich mich noch nicht damit auseinander gesetzt.</p>
<p>Erstes Fazit für mich: Die 550D macht soviel Spaß, dass ich gestern das erste Mal das Gefühl hatte, den 35mm-Adapter vermutlich nicht mehr einzusetzen. Mal schauen, wie sich&#8217;s beim ersten ernsthaften Beitragsdreh anfühlt.</p>
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		<title>HPX 171-Kamera-Rig deconstructed</title>
		<link>http://www.r73.net/2010/01/17/hpx-171-kamerarig-deconstructed/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[35mm-Adapter]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Letus Extreme]]></category>
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		<description><![CDATA[Etwa ein Jahr mit zahlreichen 35mm-Adapter-Drehs und jede Menge Kopfzerbrechen habe ich gebraucht, um mein Kamera-Rig endlich so zu optimieren, dass damit effizientes Arbeiten möglich ist. Vor ein paar Wochen hatte ich hier bereits beschrieben, dass die Arbeit mit einem Adapter logischerweise viel statischer läuft. Für schnellen, tagesaktuellen Videojournalismus also völlig ungeeignet. Interessant aber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa ein Jahr mit zahlreichen 35mm-Adapter-Drehs und jede Menge Kopfzerbrechen habe ich gebraucht, um mein Kamera-Rig endlich so zu optimieren, dass damit effizientes Arbeiten möglich ist.</p>
<p>Vor ein paar Wochen hatte ich <a href="/2009/11/12/panasonic-hpx171-mit-letus-extreme-35mm-adapter/">hier bereits beschrieben</a>, dass die Arbeit mit einem Adapter logischerweise viel statischer läuft. Für schnellen, tagesaktuellen Videojournalismus also völlig ungeeignet. Interessant aber für aufwendigere Produktionen, vor allem Interviews, Magazinstücke, Imagefilme, Dokumentarfilme, Portraits etc.</p>
<p>Wegen des Gewichts der ganzen Konstruktion habe ich häufig nur noch vom Stativ gedreht. Schultern ließ sich die gesamte Konstruktion bisher noch nicht, so dass ich die Kamera maximal auf Brusthöhe halten konnte, und das auch immer nur für relativ kurze Zeit.</p>
<p>Die Idee, mein altes und durchaus bewährtes <a href="/2006/07/09/dvrig-pro-erste-erfahrungen/">DV Rig Pro</a> wieder einzusetzen, war schnell gegessen. Zwar funktionierte das mit Hilfe einer kleinen Adapterplatte gar nicht schlecht, doch zwei Aspekte hatten mich sofort gestört: Einerseits die nicht ganz ausgereifte Balance, andererseits die viele Herumschrauberei, wenn ich schnell mal wieder auf das Stativ wechseln wollte.</p>
<p>Die jetzige Konstruktion ist da wesentlich besser und durchdachter.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig.jpg" alt="Panasonic HPX 171 auf einem Stabilisierungssystem mit Zacuto- und Redrock Micro-Komponenten" /></p>
<p>Das bereits bestehende Zacuto-Rod-System habe ich mit dem <a href="http://www.redrockmicro.com/microShoulderMount/index.html">microShoulderMount-System</a> von Redrock Micro erweitert. Im Detail sind das zwei Griffe vorn, die durch ein querliegendes 15mm-Rohr verbunden sind, sowie eine Schulterstütze hinten.</p>
<p>Der Vorteil: In Sekundenschnelle kann ich zwischen Stativ und Schulter wechseln, ohne auch nur an irgendeiner Schraube zu drehen.</p>
<p>Nachfolgend die einzelnen Bausteine mal kurz vorgestellt:</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_followfocus.jpg" alt="MicroFollowFocus V2 von Redrock Micro" /></p>
<p>Obwohl ich anfangs fest davon überzeugt war, ausschließlich über die dafür vorgesehenen Ringe an den Nikon-Objektiven zu fokussieren, wurde mir später recht schnell klar, dass es ohne einen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Follow_focus">Follow Focus</a> wohl nicht geht. Naheliegend war für mich der <a href="http://www.redrockmicro.com/mff_product.htm">microFollowFocus V2</a> von Redrock Micro (einen kurzen Bericht <a href="http://philipbloom.co.uk/2009/06/06/redrock-micro-follow-focus-v2/">Bericht</a> dazu hat Philip Bloom verfasst). Weil der zusätzliche Kontrollmonitor vorn sehr viel Platz beansprucht, wäre es einerseits sehr schwierig gewesen, die Hand zum Fokussieren irgendwie noch ans Objektiv zu kriegen. Den Follow Focus habe ich so nah am linken Griff angebracht, dass ich kleinere Fokus-Korrekturen direkt mit dem Zeigefinger vornehmen kann, ohne dafür den Griff loszulassen (denn das ist immer mit leichten Wacklern verbunden).</p>
<p><img class="alignright" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_lcd_kontrollmonitor.jpg" alt="LCD der Panasonic HPX 171 mit Marshall-Kontrollmonitor" /></p>
<p>Der Marshall-Kontrollmonitor, den ich gerade bei HD-Aufnahmen und in Interview-Situationen immer mehr schätzen gelernt habe, hat seinen festen Platz vorn auf dem Rig. Wenn ich die Kamera auf der Schulter habe, ist zusätzlich das kleine LCD-Display ausgeklappt und ich habe die wesentlichen Infos wie Zebra und Focus-Assists genau im Blick. Gerade bei HD-Aufnahmen bin ich ein großer Freund der Kantenscharfzeichnung, die das interne Display der Kamera bietet. Bei SD-Aufnahmen funktioniert das Fokussieren damit absolut narrensicher, bei HD-Aufnahmen allein reicht es aber oft nicht. Dann sollte zusätzlich einer der Focus-Assists, z.B. die Frequenzverteilungskurve oder die Vergrößerung (oder beides) zugeschaltet sein. Doch diese Hilfen belegen wertvollen Platz auf dem Display, so dass der zusätzliche Blick auf das komplette und unverdeckte Bild auf dem externen Monitor wirklich hilfreich ist. Zudem bietet er eine zweite Sichtkontrolle, ob die wesentlichen Bildelemente wirklich scharf erscheinen. Und bei Bedarf lassen sich auch dort jederzeit diverse Fokussierhilfen zuschalten (die ich persönlich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig finde). Mehr Informationen zu dem Marshall-Monitor, den ich einsetze, gibt es <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">hier</a>.</p>
<p>Beim Verbindungskabel zwischen Kamera und Kontrollmonitor habe ich bewusst etwas Spiel gelassen, denn so ist es jederzeit möglich, schnell mal umzubauen. Wer als VJ oft allein Interviews führt, kennt das Dilemma: Meist steht die Kamera rechts, weil sich dort auch das Display befindet. Daher kann ich den Kontrollmonitor (der an einem <a href="http://www.bogenimaging.de/code/bide/482LCD">Manfrotto 482LCD-Kugelkopf</a> befestigt ist) jederzeit auf den Lichtschuh montieren und bleibe so beim Interview wesentlich flexibler.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_jrod.jpg" alt="Der J-Rod Twin Mount mit Sennheiser-Funkstrecke und externem Mikrofon ME44" /></p>
<p>Um den Lichtschuh jederzeit für solche Umbauarbeiten oder eine zusätzliche Videokopfleuchte freizuhalten, habe ich den Empfänger für die Ton-Funkstrecke sowie ein externes Sennheiser ME64-Mikrofon am <a href="/2007/05/24/j-rod-twin-mount-mit-azden-mikrohalterung/">J-Rod Twin Mount</a> befestigt. Weil dadurch aber viel Gewicht auf der Mikrofonhalterung lastet, habe ich das Ganze noch mit ein wenig Gaffer-Tape stabilisiert. Inzwischen gibt es übrigens eine neue J-Rod-Lösung, die wesentlich stabiler zu sein scheint als die hier gezeigte (<a href="http://web.me.com/jeffyr/Jrod/Home.html">Super Strong Twin Mount</a>, u.a. für Kameras wie die EX1/EX3, HVX201/HPX171 usw.). Einziges Manko an der Sache: Das ME64 dient vor allem als Atmo-Mikro, soll in Run-and-Gun-Situationen aber auch spontan für kurze Interviews nutzbar sein. Dank der Nierencharakteristik wäre das über kurze Distanzen möglich. Da das Mikro sich aber zu nah am Letus-Adapter befindet und dessen Motor ja bekanntlich ein leichtes Brummen von sich gibt, ist dies auf der Aufnahme auch deutlich zu hören &#8211; zumindest dann, wenn in relativ ruhigen Räumen aufgenommen wird. Bei Hintergrundgeräuschen wie Straßenlärm fällt das nicht so ins Gewicht. Trotzdem: Ein echtes Problem. Und bei Tonaufnahmen gilt generell: Shit in, shit out. Auch wenn man mit Tricks einiges in der Postproduktion lösen kann.</p>
<p>Das ganze Rig ist wunderbar flexibel konfigurierbar und lässt sich natürlich jederzeit umbauen, zum Beispiel für den Einsatz ganz ohne 35mm-Adapter oder für eine Video-DSLR.</p>
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		<title>BBC-Training: Jede Menge DV-Tutorials</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 18:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr hatte ich hier mal auf den Good Shooting Guide der BBC hingewiesen, einem erstklassigen Online-Tutorial, das VJ-Einsteigern notwendiges Basiswissen rund um die Dreh-Praxis anschaulich vermittelt. Es gibt viele weitere dieser Tutorials bei der BBC. Alle kostenlos, alle gut gemacht &#8211; ideal für Autodidakten. Im Einzelnen: DV Camera Shooting Guides DV Lighting Safety [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr hatte ich <a href="/2007/06/23/bbc-training-good-shooting-guide/">hier</a> mal auf den <a href="http://www.bbctraining.com/modules/5915/index.htm">Good Shooting Guide</a> der BBC hingewiesen, einem erstklassigen Online-Tutorial, das VJ-Einsteigern notwendiges Basiswissen rund um die Dreh-Praxis anschaulich vermittelt.</p>
<p>Es gibt viele weitere dieser Tutorials bei der BBC. Alle kostenlos, alle gut gemacht &#8211; ideal für Autodidakten. Im Einzelnen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=5160&#038;cat=2781">DV Camera Shooting Guides</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=6729&#038;cat=2781">DV Lighting Safety</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=5173&#038;cat=2781">DV Usage Guides</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=5914&#038;cat=2781">Good Shooting Guide: the basic principles</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=2117&#038;cat=2781">Introduction to Video Production</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=2145&#038;cat=2781">Post Production</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=2138&#038;cat=2781">Pre-production</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=5063&#038;cat=2781">Rigorous Recces</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=3594&#038;cat=2781">Television Glossary</a></li>
</ul>
<p>Viel Spaß beim Erkunden, Ausprobieren und Lernen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FOLGE Magazin</title>
		<link>http://www.r73.net/2007/06/29/folge-magazin/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 09:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Hätte Frerk hier nicht einen Kommentar hinterlassen, wer weiß, wann ich auf sein FOLGE Magazin gestoßen wäre. Frerk beschreibt FOLGE als &#8220;ein Interview-Magazin über die interessantesten zeitgenössischen Köpfe&#8221;. Drei Portraits kann man sich bereits ansehen. Im ersten Eintrag des begleitenden Blogs schreibt er: &#8220;Wir reden mit unseren Interviewpartnern über das Leben, was es ausmacht und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte Frerk hier nicht einen Kommentar <a href="/2007/06/26/honorarhoehe-fuer-einen-online-videobeitrag/#comment-1757">hinterlassen</a>, wer weiß, wann ich auf sein <a href="http://www.folge-mag.com/">FOLGE Magazin</a> gestoßen wäre.</p>
<p>Frerk beschreibt FOLGE als &#8220;ein Interview-Magazin über die interessantesten zeitgenössischen Köpfe&#8221;. Drei Portraits kann man sich bereits ansehen.</p>
<p>Im <a href="http://www.folge-mag.com/blog/?p=13">ersten Eintrag</a> des begleitenden Blogs schreibt er:</p>
<blockquote><p>
&#8220;Wir reden mit unseren Interviewpartnern über das Leben, was es ausmacht und warum es so ist, wie es ist. Wir wollen eine neue Qualität der intelligenten Unterhaltung verwirklichen, die wir ansonsten kaum noch vorfinden.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Die Videos sind auf ihre eigene Art und Weise Hochglanz, und dabei trotzdem intim &#8211; das ist mir vor allem bei dem <a href="http://www.folge-mag.com/axel_prahl.html">Portrait über den Schauspieler Axel Prahl</a> aufgefallen.</p>
<p>Gedreht wird ganz offensichtlich mit zwei Kameras und &#8211; <a href="http://www.folge-mag.com/blog/?p=75">wie beim Prahl-Interview</a> &#8211; im Team, was in der Montage abwechslungsreiche Blickwinkel ermöglicht.</p>
<p>Die Musik kommt vom Netlabel <a href="http://www.aerotone.net/">Aerotone</a>, das unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.5/se/deed.de">Creative Commons-Bedingungen</a> veröffentlicht, die auch eine Weiterbearbeitung erlauben.</p>
<p>Anklicken, zurücklehnen, wirken lassen. FOLGE ist eine echte Perle unter den Video-Formaten da draußen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Gründe für Teamarbeit, Teil 1</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/12/02/10-gruende-fuer-teamarbeit-teil1-lichtaufbau/</link>
		<comments>http://www.r73.net/2006/12/02/10-gruende-fuer-teamarbeit-teil1-lichtaufbau/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2006 15:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich als Videojournalist merke, nah an den Grenzen des Machbaren zu sein. Gestern war es wieder einmal soweit: Eine Verabredung zu einem Interview, maximale Dauer: eine halbe Stunde inkl. Auf- und Abbau der Technik. Mehr Zeit hatte der Gesprächspartner leider nicht. Das aufgezeichnete Material soll in einem Magazinbeitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich als Videojournalist merke, nah an den Grenzen des Machbaren zu sein. Gestern war es wieder einmal soweit: Eine Verabredung zu einem Interview, maximale Dauer: eine halbe Stunde inkl. Auf- und Abbau der Technik. Mehr Zeit hatte der Gesprächspartner leider nicht.</p>
<p>Das aufgezeichnete Material soll in einem Magazinbeitrag verwendet werden, das heißt: die Qualität soll sich nach Möglichkeit von einem schnell aufgezeichneten O-Ton unterscheiden.</p>
<p>Die redaktionellen Anforderungen lauten dann in etwa wie folgt: Der Interviewpartner wird in seiner passenden Umgebung gezeigt, der Hintergrund der gewählten Umgebung verschwimmt leicht in der Unschärfe und sein Gesicht wird plastisch konturiert dargestellt, was mit Hilfe klassischer Drei-Punkt-Ausleuchtung (also Führungslicht, Aufheller und Kante) erreicht werden kann.</p>
<p>Für solche Ansprüche ist eine halbe Stunde für mich <a href="/2006/08/23/o-toene-sauber-aufnehmen-teil-2/">die magische Grenze</a>, um den gesamten Technikaufbau noch hinbekommen zu können, wenn ich einplane, dass noch etwa zehn Minuten Zeit für das eigentliche Interview verbleiben sollen. Das alles ist so knapp kalkuliert, dass jeder Handgriff sitzen muss und keine Pannen passieren dürfen.</p>
<p>Das Ganze lief gestern so ab: Nachdem ich einen Parkplatz in der Düsseldorfer Innenstadt gefunden und die etwa 20 Kilo schwere Ausrüstung (Rucksack mit Kamera, Kabeln, Akkus, Tapes, div. Zubehör; Kamerastativ; drei Lichtstative; kompakter Lichtkoffer) ins etwa 500 Meter entfernte Gebäude (5. und damit letzter Stock) getragen hatte, lernte ich kurz meinen Interview-Partner kennen, der gleich aber schon wieder zum nächsten Termin musste.</p>
<p>Parallel dazu sah ich mir den Raum an, in dem die Aufzeichnung stattfinden sollte. Folgende Fragen mussten mit wenigen Blicken geklärt werden:</p>
<ul>
<li>Lässt sich der Raum komplett abdunkeln um die Ausleuchtung ausschließlich mit Kunstlicht hinzubekommen? Oder muss ich das Tageslicht miteinbeziehen und dementsprechend mit Blaufolien vor den Lampen arbeiten?</li>
<li>Wo sitzt der Gesprächspartner, wo sitze ich? Ist mein Abstand zum Gesprächspartner und wiederum sein Abstand von den Hintergrundobjekten groß genug, um diese in der Unschärfe verschwimmen zu lassen?</li>
<li>Habe ich genug Platz, das Stativ mit der Kamera neben mir zu positionieren (idealerweise auf der rechten Seite, um stets ins ausgeklappte Display sehen zu können)?</li>
<li>Ist genug Platz für die drei Lampenstative vorhanden?</li>
<li>Ist der Raum ruhig (also weitgehend ohne störende Nebengeräusche, die durch Türen oder Fenster dringen)? Wenn ja, so kann ich bedenkenlos mit einem Ansteckmikrofon samt Kugelcharakteristik arbeiten. Wenn nein, dann muss ich versuchen, die störenden Schallquellen zu isolieren (Fenster schließen, ggfs. einen anderen Raum suchen) oder den Ton mit einem Richtmikrofon (samt Supernierencharakteristik) selbst zu angeln (absolut nicht empfehlenswert, weil das allein sehr anstrengend ist)</li>
</ul>
<p>In diesem Fall waren die Bedingungen nahezu optimal. Keine störenden Geräusche, kein Hall, genug Platz im Raum, die Fenster konnten verdunkelt werden.</p>
<p>Nachdem alles aufgebaut war (was etwas länger als zehn Minuten dauerte), schaltete ich die Lampen der Reihe nach ein. Leider hauchten zwei der drei Brenner in diesem Moment ihr Leben aus. Und genau das brachte das gesamte Konzept durcheinander.</p>
<p>Zwar ist es ein Leichtes die Brenner kurz auszutauschen, aber nicht in dieser Situation. Außerdem waren die Sicherungen in den Lampen ebenfalls hin. Und an die komme ich nur mit einem kleinen Schraubendreher ran.</p>
<p>Eine Reparatur hätte kostbare Minuten gekostet, in Verzug war ich sowieso und der Interviewpartner schaute auf seine Uhr. Ich entschied mich für Plan B, also mit dem funktionierenden Rest und der gegebenen Beleuchtung am Ort zu arbeiten.</p>
<p>So zog ich die Rolläden wieder hoch und setzte das hereinfallende Tageslicht als Führung ein, schaltete die Deckenbeleuchtung (Leuchtstoffröhren) zu und funktionierte den eigentlich als Kante gedachten Scheinwerfer zum Aufheller um. Weil das Tageslicht im Raum nun dominierte, habe ich eine blaue Folie vor dem Aufheller befestigt. Mit dem anschließenden Weißabgleich habe ich dann die Kamera auf die vorherrschende Lichttemperatur eingestellt.</p>
<p>Erst jetzt &#8211; endlich &#8211; konnte ich mich ums Inhaltliche kümmern.</p>
<p>Später am Videomonitor zeigte sich dann, dass die Ausleuchtung insgesamt zwar nicht optimal, aber dennoch ganz passabel (oder zumindest sendbar) ist.</p>
<p>In einem gut abgestimmten VJ-Zweier-Team wäre so etwas sicher anders abgelaufen. Während sich einer zum Beispiel um die Lichtaufbauten kümmert, kann der andere die etwas leichteren Kameraaufbauten erledigen und sich dabei trotzdem noch angeregt mit dem Interviewpartner unterhalten. Das trägt zur Auflockerung bei. Und ganz sicher hätten dabei kostbare Minuten eingespart werden können, um die Lichttechnik direkt am Ort wieder fit zu machen.</p>
<p>Insofern kann ich die Arbeitsweise, die VJ <a href="http://www.videojournalismus.net/">Markus Böhnisch</a> in seiner vor zwei Jahren verfassten <a href="http://www.boehnisch.de/videojournalismus2-0.pdf">Diplomarbeit</a> (PDF; 1.4 MB) zeitgemäß als VJ 2.0 beschreibt (S. 61 ff.), nur unterstreichen. Videojournalismus heißt nicht, dass man um jeden Preis allein arbeitet.</p>
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		<title>Einblicke in WKRN-TV</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/10/13/einblicke-in-wkrn-tv/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 09:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte ich hier ja mal etwas über WKRN-TV, einen lokalen Fernsehsender aus Nashville, geschrieben. Dort wird das Programm hauptsächlich von Videojournalisten gestaltet. Amanda Congdom, bekannt geworden durch das Videoblog Rocketboom, hat WKRN-TV besucht und in ihrem Blog AmandaAcrossAmerica ein Video darüber veröffentlicht (via Notebook &#124; Onlinejournalismus). In dem Video kommt auch WKRN-Chef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit hatte ich hier ja mal etwas über <a href="http://www.wkrn.com/">WKRN-TV</a>, einen lokalen Fernsehsender aus Nashville, <a href="/2006/07/07/wkrn-tv-videoblogger/">geschrieben</a>. Dort wird das Programm hauptsächlich von Videojournalisten gestaltet.</p>
<p>Amanda Congdom, bekannt geworden durch das Videoblog <a href="http://www.rocketboom.com/vlog/">Rocketboom</a>, hat WKRN-TV besucht und in ihrem Blog <a href="http://amandacongdon.com/roadblog/">AmandaAcrossAmerica</a> ein <a href="http://amandacongdon.com/roadblog/2006/10/04/wkrn-nashville/">Video darüber</a> veröffentlicht (via <a href="http://www.notebook-onlinejournalismus.de/2006/10/12/wie-wkrn-lokales-fernsehen-neu-definiert/">Notebook | Onlinejournalismus</a>).</p>
<p>In dem Video kommt auch WKRN-Chef <a href="http://www.wkrngm.com/">Mike Sechrist</a> zu Wort. Er erzählt, dass der Sender damals mit 13 Betacam-Kameras gearbeitet habe, heute stattdessen aber 30 kleine Sony-DV-Kameras einsetzt. Wenn Reporter damals rausgingen, mussten sie eine Story mitbringen, auch wenn gar keine da war &#8211; schließlich war der Aufwand sehr groß. Dank der kleinen DV-Kameras könne man das heute alles viel lockerer angehen.</p>
<p>Mit Videojournalisten wird Fernsehen bezahlbarer, demokratischer, authentischer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Straßenumfragen solo aufnehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Oct 2006 15:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[DVX 100]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofon]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Stativ]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>

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		<description><![CDATA[Straßenumfragen sind ja immer wieder gern genommene, belebende Elemente in TV-Beiträgen. Dabei werden kurze Antworten mehrerer Befragter in schneller Folge hintereinander geschnitten. Beim Drehen solcher Umfragen sind mehrere Dinge zu beachten, damit sich das Material später gut schneiden lässt: Im Wechsel sollten die Befragten leicht von links, dann wieder leicht von rechts ins Bild schauen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Straßenumfragen sind ja immer wieder gern genommene, belebende Elemente in TV-Beiträgen. Dabei werden kurze Antworten mehrerer Befragter in schneller Folge hintereinander geschnitten.</p>
<p>Beim Drehen solcher Umfragen sind mehrere Dinge zu beachten, damit sich das Material später gut schneiden lässt:</p>
<ul>
<li>Im Wechsel sollten die Befragten leicht von links, dann wieder leicht von rechts ins Bild schauen. Bei klassischer Teamarbeit stellt sich der Reporter also mal links neben den Kameramann, beim nächsten Befragten wieder rechts.</li>
<li>Die Größe der Bildeinstellungen sollte variieren, also auf einen kleinen Kopf folgt ein großer Kopf. Gleiche oder ähnliche Einstellungsgrößen wirken oft wie ein störender Bildsprung.</li>
<li>Außerdem macht es manchmal Sinn, die Frage des Reporters im On zu hören. Dabei muss er aber nicht unbedingt zu sehen sein.</li>
</ul>
<p>Im Teamwork ist eine solche Umfrage leichte Arbeit und meistens schnell gemacht. Aber solo als VJ sind sie eine echte Herausforderung, wie ich finde.</p>
<p>Vor ein paar Tagen wollte ich wissen, wie Verbraucher mit ihren persönlichen Daten umgehen, wenn sie sich im Internet oder in Supermärkten bewegen. Dabei bin ich folgendermaßen vorgegangen:</p>
<ul>
<li>Zunächst habe ich die Kamera auf einem mehrfach ausziehbaren Einbein-Stativ befestigt. Um möglichst gute Tonqualität zu erreichen, habe ich das Richtmikrofon Sennheiser ME66 direkt an der Kamera angebracht und den Ton &#8211; <a href="/2006/08/08/o-toene-sauber-aufnehmen/">wie hier beschrieben</a> &#8211; auf beide Kanäle gelegt sowie unterschiedlich gepegelt.</li>
<li>Ich wusste, dass ich am besten mit einer möglichst weit geschlossenen Blende drehen sollte. Denn dadurch erreiche ich, dass die Schärfentiefe groß ist. So ist gewährleistet, dass sowohl Personen im Vordergrund als auch im Hintergrund scharf erscheinen. Oder anders gesagt: Egal, wie nah ich an einem Objekt bin, es wird immer scharf dargestellt.</li>
<li>Da es draußen sehr hell war, habe ich die erste Stufe des ND-Filters zugeschaltet (so wurde der Lichteinfall auf 1/8 reduziert). Gesichter ließen sich damit im Mittel mit einer Blende von F11 aufnehmen, ohne dass sie über- oder unterbelichtet erschienen.</li>
</ul>
<p>Nachdem ich die Blende fixiert und den Autofocus also abgeschaltet hatte, ging&#8217;s los. Zunächst dachte ich, dass die Leute mich als Solo-Befrager nicht so ernst nehmen wie ein Team. Völlig unbegründet, wie sich herausstellen sollte. Alle Befragten waren offen und nahmen meine Fragen und meine Art zu arbeiten offenbar ernst.</p>
<p>Jedes Mal, wenn ich einen Umfragepartner gewonnen hatte, musste ich ganz schnell kurz kontrollieren, ob die fest eingestellten Bildparameter auch wirklich passten (nur selten musste ich die Blende nachregulieren, um das <a href="/2006/08/23/o-toene-sauber-aufnehmen-teil-2/">optimale Zebra</a> im Gesicht des Befragten zu sehen). Klar war, dass das Einstellen sehr, sehr schnell gehen musste, um die Spontanität der Umfragesituation nicht zu gefährden.</p>
<p>Schwierig waren die Fragen, bei denen ich das Stativ links von mir platzierte. Ich hatte gar keinen Blick auf das Display, konnte also während des gesamten Gesprächs den Ausschnitt nicht kontrollieren. So war klar, dass die Bildeinstellungen sämtlicher Aufnahmen von links möglichst total sein mussten.</p>
<p>Zudem standen nicht alle Gesprächspartner wirklich ruhig, sondern bewegten sich mal etwas nach links, dann wieder nach rechts. Im Blindflug musste ich also die Kamera hinterherbewegen.</p>
<p>Was den Ton betrifft, musste ich ebenfalls Kompromisse eingehen. Da das Mikro fest auf der Kamera installiert war und somit zwar immer direkt in die Richtung des Befragten zeigte, waren die O-Töne allesamt sendbar. Durch die Richtwirkung des ME66 war aber auch das Getümmel in der Fußgängerzone hinter den Befragten deutlich zu hören. Da ich seitlich zum Mikrofon stand, waren meine Fragen zwar noch zu hören, aber nicht in sendbarer Qualität.</p>
<p>Besser ist natürlich ein handgeführtes Mikro. Denn dabei hält man es so nah wie möglich an den Mund des Gesprächspartners, und zwar von unten. Das heißt: Umgebungsgeräusche werden aufgrund der Richtwirkung des Mikros weitgehend ausgeblendet, denn oben über dem Befragten ist es in der Regel ruhiger als hinter ihm.</p>
<p>Fazit: Direkt nach der Umfrage hatte ich zunächst das Gefühl, dass davon nichts zu gebrauchen sein wird &#8211; fürs Web vielleicht, weil in Clips in Briefmarkengröße Unschärfen kaum auffallen. Da ich die Umfrage aber für einen TV-Bericht benötige, wird jeder Fehler sofort auffallen.</p>
<p>Als ich mir das Material später am Videomonitor ansah, war ich positiv überrascht. Größtenteils ist die Umfrage sendbar, zumindest wenn sie entsprechend geschnitten wird und es nicht auf meine Fragen ankommt. Unbrauchbar sind allenfalls die Passagen, in denen ich bei allzu lebhaften Gesprächspartnern die Kamera im Blindflug nachschwenken musste. Da ruckelts dann sehr unprofessionell.</p>
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		<title>Vom Fotografen zum Videoreporter</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/09/19/vom-fotografen-zum-videoreporter/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 10:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Fabian hat mich auf dieses lesenswerte Interview mit Travis Fox, Videojournalist bei der New York Times, aufmerksam gemacht. Fox war ursprünglich als Fotograf tätig und begann früh mit der Video-Produktion für das Web zu experimentieren. Im Interview werden viele Facetten der Arbeit von Videojournalisten angesprochen, unter anderem ob man als VJ für das Web anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.notebook-onlinejournalismus.de/">Fabian</a> hat mich auf <a href="http://www.ojr.org/ojr/stories/600916Junnarkar/">dieses lesenswerte Interview</a> mit Travis Fox, <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/photo/bestofthepost/foxtravis/">Videojournalist bei der New York Times</a>, aufmerksam gemacht. Fox war ursprünglich als Fotograf tätig und begann früh mit der Video-Produktion für das Web zu experimentieren.</p>
<p>Im <a href="http://www.ojr.org/ojr/stories/600916Junnarkar/">Interview</a> werden viele Facetten der Arbeit von Videojournalisten angesprochen, unter anderem ob man als VJ für das Web anders dreht als für das Fernsehen:</p>
<blockquote><p>
In the beginning, there was the notion that you should have everything on a tripod to be stable because any sort of camera shake would cause the pixels to be refreshed, which would slow down your processor, which would slow down your computer. So that&#8217;s still a concern, if you are dealing with slower computers.</p>
<p>I would shoot it the same way, whether it was for television or whether it was for the web. I have a certain style and a certain way of shooting, that&#8217;s considered a Web style or Web way of shooting perhaps because that&#8217;s where I learnt how to do video. But it also works on television.
</p></blockquote>
<p>Spannend und von großem Interesse auch für einige deutsche Redaktionen ist die Frage nach der Zusammenarbeit zwischen VJs und klassischen Zeitungsreportern, die Fox so beantwortet:</p>
<blockquote><p>
[...] I would say the direction we are headed in is that I will continue to do my own video reporting, but at the same time probably become more integrated with the newsroom &#8211; both the dotcom and Post newsrooms are becoming more integrated. [...]
</p></blockquote>
<p>Auffällig finde ich, dass offenbar oft Zeitungs-Fotografen zu Videojournalisten werden. Das liegt natürlich nahe, weil der Blick durch den Sucher bzw. ins digitale Display gewohnt ist und vermutlich sowieso Spaß macht.</p>
<p>Einen vergleichbaren Weg wie Travis Fox ist zum Beispiel Colin Mulvany gegangen, der für <a href="http://www.spokesmanreview.com/">The Spokesman Review</a>, eine Zeitung im Nordwesten der USA, arbeitet. Seine Entwicklung vom Fotografen zum Videographer beschreibt er in einem <a href="http://www.sportsshooter.com/news/1538">Interview</a> mit dem Online-Magazin Sports Shooter. Seine Storys veröffentlicht er <a href="http://www.spokesmanreview.com/blogs/video/">hier</a>.</p>
<p>Wie Videojournalismus in die Redaktion der Zeitung <a href="http://www.dallasnews.com/">Dallas Morning News</a> integriert wird, dokumentiert Cade White in einer mehrteilen Serie in seinem <a href="http://digicade.blogspot.com/">Blog</a> (<a href="http://digicade.blogspot.com/2006/07/newspaper-video-journalism-part-i.html">Teil 1</a>, <a href="http://digicade.blogspot.com/2006/07/newspaper-video-journalism-part-ii.html">Teil 2</a>, <a href="http://digicade.blogspot.com/2006/07/newspaper-video-journalism-part-iii.html">Teil 3</a>, <a href="http://digicade.blogspot.com/2006/08/newspaper-video-journalism-part-iv.html">Teil 4</a>). Zu jedem Teil gibt es ein kleines Video.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>O-Töne sauber aufnehmen, Teil 2</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/08/23/o-toene-sauber-aufnehmen-teil-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 17:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[DVX 100]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofon]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es die Zeit meiner Interview-Partner zulässt, dann nehme ich das Gespräch mit ihnen am liebsten in ruhiger Atmosphäre auf, möglichst im Sitzen und adäquat ausgeleuchtet. Telefonisch kläre ich vorher natürlich ab, ob soviel Zeit vorhanden ist. Denn allein für Auf- und Abbau der Technik gehen locker mindestens 20 Minuten drauf, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es die Zeit meiner Interview-Partner zulässt, dann nehme ich das Gespräch mit ihnen am liebsten in ruhiger Atmosphäre auf, möglichst im Sitzen und adäquat ausgeleuchtet.</p>
<p>Telefonisch kläre ich vorher natürlich ab, ob soviel Zeit vorhanden ist. Denn allein für Auf- und Abbau der Technik gehen locker mindestens 20 Minuten drauf, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert und die Konzentration hoch ist.</p>
<p>Für solche Fälle nehme ich folgendes Equipment mit:</p>
<ul>
<li>die <a href="/2006/06/28/was-ich-an-der-dvx-100-schaetze/">Kamera</a> samt Akkus, Tapes, Kabeln und Mikrofonen</li>
<li>einen sehr kompakten Lichtkoffer mit drei 300-Watt-Leuchten und verschiedenen <a href="http://www.movie-college.de/filmschule/kamera/filter.htm">Filter-Folien</a>, die mit Wäscheklammern an den Flügeltoren vor den Leuchten befestigt werden können</li>
<li>das Stativ für die Kamera</li>
<li>drei leichte Lampen-Stative</li>
</ul>
<p>Das alles sollte natürlich möglichst gut und transportabel verpackt sein. Der Transport des gesamten Equipments ohne Auto ist auch solo zwar möglich, aber sehr anstrengend und absolut nicht empfehlenswert.</p>
<p class="fotosubline"><img width="366" height="292" alt="Dieses Equipment ist an einem ganz normalen Drehtag dabei." src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/equipment_drehtag.jpg" /><br />
Dieses Equipment ist an einem ganz normalen Drehtag dabei.</p>
<p>Heute morgen hatte ich das gesamte Equipment dabei, als ich kurz einen O-Ton für einen Beitrag aufzeichnen wollte. Doch mein Interview-Partner hatte leider nur 15 Minuten Zeit, womit ich nicht gerechnet hatte. Viel zu wenig Zeit auf jeden Fall, um den ganzen Lichtaufbau vernünftig hinzukriegen.</p>
<p>Wir zeichneten den O-Ton dann im Stehen auf, und zwar auf einem langen Flur in dem Verwaltungsgebäude, in dem wir uns befanden. In der kurzen Zeit ist mir leider kein besserer Ort eingefallen.</p>
<p>Dort waren unter der Decke in regelmäßigen Abständen relativ schwache Leuchten platziert, an einer Stelle fiel links durch ein Fenster natürliches Licht.</p>
<p>Ich bat meinen Interview-Partner, sich direkt unter eine der Deckenleuchten seitlich in die Nähe dieses Fensters zu stellen. Dort vermischten sich zwar Tages- und Kunstlicht, was jedoch durch einen <a href="http://www.allaryfilm.de/movie-college/filmschule/kamera/weissabgleich.htm">Weißabgleich</a> in den Griff zu bekommen ist.</p>
<p>Auf die Kamera habe ich dann schnell noch eine kleine 20-Watt-Kopfleuchte installiert, mit der ich das Gesicht des Interview-Partners etwas aufhellen konnte.</p>
<p>Der Workflow in dieser Situation war wie folgt:</p>
<ul>
<li>einen vernünftigen Hintergrund finden (in diesem Fall die Flucht des langen Flures)</li>
<li>Lichtquellen am Ort finden, die das Gesicht des Interview-Partners möglichst gut ausleuchten</li>
<li>die Kamera auf dem Stativ auf Augenhöhe des Interview-Partners bringen und ihn kurz darum bitten, sich während des Gesprächs nicht zuviel zu bewegen, da man die Kamera während des Gesprächs nicht bedienen kann</li>
<li>Kopflicht zuschalten</li>
<li>Weißabgleich direkt vor dem Gesicht des Interview-Partners</li>
<li>Sprechprobe nehmen, <a href="/2006/08/08/o-toene-sauber-aufnehmen/">Ton pegeln</a></li>
<li>optimale Blendenzahl wählen und fest einstellen (dazu die Zebra-Funktion nutzen: bei 80 Prozent Intensität sollte der hellste Teil des Gesichts, zum Beispiel die Nase oder die Stirn, mit einem Zebra dargestellt werden)</li>
<li>den Fokus auf manuell schalten und die Schärfe ziehen (dazu möglichst nah auf die Augenpartie zoomen, dann scharf stellen und wieder aufziehen auf den optimalen Bildausschnitt)</li>
<li>Aufnahme starten und möglichst schlaue Fragen stellen</li>
</ul>
<p>Während des Interviews stand ich &#8211; wie meistens &#8211; links hinter der Kamera, denn dort habe ich den besten Blick auf das ausklappbare Display. So kann ich den Bildausschnitt sowie die Tonpegel ständig aus dem Augenwinkel kontrollieren.</p>
<p>Das Mikrofon (in diesem Fall das Richtmikro Sennheiser ME66) halte ich in solchen Situationen nicht mit der bloßen Hand, sondern mit einer kleinen Tonangel, quasi ein verlängerter Arm. An deren Ende ist eine Spinne befestigt, die das Mikro hält.</p>
<p>So werden einerseits störende Griffgeräusche unterbunden (das ME66 ist da sehr empfindlich). Andererseits kann ich eine entspannte Körperhaltung einnehmen und bequem hinter der Kamera stehen bleiben, weil ich das Mikro auch über ein wenig Distanz an den Interview-Partner heranführen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>O-Töne sauber aufnehmen</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/08/08/o-toene-sauber-aufnehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Aug 2006 22:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[DVX 100]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrofon]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich ein Interview aufzeichne, will ich mich so gut wie möglich auf den Gesprächspartner einlassen können. Das setzt voraus, dass die Bedienung der Technik dabei möglichst zur Nebensache wird und &#8211; einmal passend eingestellt &#8211; verlässlich im Hintergrund läuft. Die meisten DV-Kameras bieten die Möglichkeit, den Eingangspegel für den Ton automatisch oder manuell auszusteuern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich ein Interview aufzeichne, will ich mich so gut wie möglich auf den Gesprächspartner einlassen können. Das setzt voraus, dass die Bedienung der Technik dabei möglichst zur Nebensache wird und &#8211; einmal passend eingestellt &#8211; verlässlich im Hintergrund läuft.</p>
<p>Die meisten DV-Kameras bieten die Möglichkeit, den Eingangspegel für den Ton automatisch oder manuell auszusteuern. Automatisch hat den Vorteil, dass das aufgezeichnete Signal selten zu laut oder zu leise ist.</p>
<p>Spricht der Interview-Partner aber zum Beispiel insgesamt relativ leise und wird dann plötzlich mal sehr laut, kommt die Automatik der Kamera nicht hinterher &#8211; mit dem Resultat, dass der aufgezeichnete Ton an dieser Stelle vermutlich übersteuert ist.</p>
<p>Um ein gutes, sauberes Tonsignal aufzuzeichnen, gehe ich daher folgendermaßen vor: Das jeweils eingesetzte Mikrofon schließe ich stets an der unteren der beiden XLR-Buchsen <a href="/2006/06/28/was-ich-an-der-dvx-100-schaetze/">meiner Kamera</a> an.</p>
<p>Anschließend lege ich die Eingangssignale für Kanal 1 und Kanal 2 zusammen auf den unteren XLR-Anschluss und pegle sie unterschiedlich aus &#8211; den ersten etwas stärker, den zweiten schwächer.</p>
<p class="fotosubline"><img width="366" height="292" alt="Mögliche Einstellungen für die Aufnahme eines O-Tons mit der Panasonic DVX 100" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/ch1ch2.gif" /><br />
Mögliche Einstellungen für die Aufnahme eines O-Tons mit der Panasonic DVX 100.</p>
<p>Dazu lasse ich den Interview-Partner natürlich ein paar Worte sagen. Am besten klappt es, so meine Erfahrung, wenn man eine ernst gemeinte Frage stellt (&#8220;Was haben Sie heute morgen gefrühstückt?&#8221;). Oft spricht er/sie dann frei von der Leber weg und mit einer vergleichbaren Lautstärke wie bei der anschließenden Aufzeichnung.</p>
<p>Die <a href="/2006/06/28/was-ich-an-der-dvx-100-schaetze/">DVX</a> hat einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Headroom">Headroom</a> von 12 dB &#8211; das heißt: Die Balken der Pegel-Anzeige auf dem Display für Kanal 1 und 2 werden ab einem Eingangssignal von -12 dB rot. Erst bei 0 dB, also dem Ende des roten Balkens, setzt das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Clipping#Signalverarbeitung">Clipping</a>, also die digitale Verzerrung ein. Das aufgezeichnete Signal ist ab dort unbrauchbar. Das bestmöglich aufgezeichnete Signal ist kurz vor 0 dB.</p>
<p class="fotosubline"><img width="366" height="292" alt="Tonpegel-Anzeige im Display der Panasonic DVX 100" src="http://www.r73.net/wp-content/uploads/headroom_kameradisplay.jpg" /><br />
Tonpegel-Anzeige im Display der Panasonic DVX 100. Das Eingangssignal auf Kanal 1 ist in diesem Fall am Ende des Headrooms angekommen und übersteuert, das Signal auf Kanal 2 liegt genau am Anfang des Headrooms, also -12 dB.</p>
<p>Auf diese Weise erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, mindestens eine gute Tonspur aufzunehmen. Anschließend im Schnitt nehme ich dann die bessere der beiden.</p>
]]></content:encoded>
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