Geringe Schärfentiefe als gestalterisches Mittel einsetzen heißt, das Auge des Betrachters auf den wesentlichen Bildinhalt zu lenken und das Wichtige vom Unwichtigen trennen. Gezielt eingesetzt sieht das nicht nur ansprechend aus. Es erleichtert auch das Verstehen.
Frerk Lintz (Macher des Video-Interview-Magazins FOLGE) hat kürzlich in seinem Blog ein paar Gedanken zur DSLR-Technik und geringer Schärfentiefe aufgeschrieben, die ich sehr lesens- und weiterdenkenswert finde.
Entscheidender ist dann aber natürlich was mit dieser Technik veranstaltet wird. Und da hakts, und es entsteht viel Blödsinn oder aber auch nur handwerklich O.K.es. Aber das gehört für mich zum Prozess dazu. Es gibt einige Kameramänner, die vorher hauptsächlich für Nachrichtensender unterwegs waren und auf einmal epische Bilder hinbekommen, die Filmisches versprechen, aber nach dem xten Sonnenaufgang, der xten Zeitrafferaufnahme und beliebigen Wüstenbildern mit Polfilter nicht das Versprochene einlösen können, weil dann doch nicht nur die Technik dazugehört.
Die Frage, wie angemessen die Ästhetisierung der Realität durch geringe Schärfentiefe im Bewegtbildjournalismus ist oder welche Folgen ihr inflationärer Einsatz hat, klingt schon etwas wissenschaftlich, aber an den Antworten wäre ich brennend interessiert. Werden dank der neuen Technik jetzt bessere Geschichten erzählt? Oder landet derselbe Quatsch wie vorher auf YouTube, nur eben mit geringer Schärfentiefe?
Wer in den vergangenen Monaten hin und wieder mein Blog verfolgt hat, wird kaum überlesen haben, dass auch ich sehr fasziniert bin von den gestalterischen Möglichkeiten, die mir die DSLR-Technik eröffnet. Allerdings verbraucht sich das nach und nach und irgendwann haut mich auch der 100ste Philip Bloom-Film nicht mehr vom Hocker, weil mir neben den vielen schönen Bildern einfach die Story fehlt.
Klar, geringe Schärfentiefe kann sehr schön aussehen, ansprechend und edel wirken, den Zuschauer persönlich näher an Protagonisten heranführen und emotional mitreißen. Sie kann aber auch in die Irre leiten, einfach weil durch die permanente Ästhetisierung plötzlich ein Kontext hergestellt wird, der mit der Realität nicht mehr viel zu tun hat.
Was mich als Videojournalist im Berufsalltag fast immer von der verführerischen Arbeit mit der DSLR und der geringen Schärfentiefe abhält, sind ganz pragmatische Gründe. Ich arbeite allein, kümmere mich also um Inhalt, Bild und Ton. Das hat Grenzen, sehr deutliche sogar.
Gerade in Situationen, die schnell ablaufen und schwer vorhersehbar sind, wäre das ständige Nachziehen der Schärfe eine – zumindest für mich – nicht mehr zu bewältigende Zusatzbelastung. Abblenden auf f22 wäre also angesagt, um wieder maximale Schärfentiefe zu haben. Nur was bringt mir dann noch die DSLR außer den ganzen Nachteilen im Vergleich zu einer konventionellen Videokamera?
Schätzen gelernt habe ich die DSLR hingegen bei Interviewaufzeichnungen, wo sich alle Beteiligten irgendwie kontrollierbar verhalten: Der Gesprächspartner sowie ich sitzen jeweils, die Kamera ist fest auf dem Stativ. Neben der Hauptmotivation, nämlich durch die geringe Schärfentiefe eine angemessene persönliche Nähe herzustellen, kann ich nebenbei auch kleinere Fehler kaschieren, also etwa unvorteilhafte Reflektionen im Hintergrund, die durch die Ausleuchtung hervorgerufen werden. In solchen Fällen lohnt sich der Mehraufwand für mich.
Für meinen Lieblingsfußballverein, den TV Reelkirchen (für den ich selbst als Spieler aktiv bin), habe ich neulich in einer Hauruckaktion zwei Stunden vor Spielbeginn ein Video mit der Canon 550D / Rebel T2i gedreht. Hintergrund ist, dass die Mannschaft für die neue Saison ganz dringend neue Spieler braucht. Das Video, dort im Originalkontext, ist also ein Aufruf an potenzielle Mitspieler, die es da draußen ganz bestimmt gibt.
Bereits einige Zeit vor diesem Dreh hatte ich mein vor kurzem noch provisorisches Schulter-Rig deutlich verfeinert, einige Elemente hinzugefügt und insgesamt ein wenig an Erfahrung im Hinblick auf DSLR-Videoarbeit dazugewonnen.
Für alle, die sich etwas Ähnliches nachbauen möchten, gehe ich im folgenden mal kurz auf die Einzelteile meines – leider immer noch nicht kompletten – Sets ein (viele der Teile stammen übrigens aus meiner HPX171/35mm-Adapter-Konfiguration und werden künftig sicher auch für andere Kameratypen recyclebar sein).
(Die ganzen Einzelteile sind, nebenbei bemerkt, unverschämt teuer und vermutlich weges des Hypes um die ganze DSLR-Filmerei in jüngster Vergangenheit auch nicht unbedingtim Preis gesunken. )
Die 550D steht sicher und fest auf der DSLR-Baseplate. Montage und Demontage dauern nur wenige Sekunden. Leider ist das ungefähr im Stundentakt auch nötig, denn das Batteriefach der Kamera ist durch die Platte komplett verdeckt. Ist der Akku also leer, heißt es: Kamera abschrauben, Akku wechseln, wieder festschrauben. Das nervt gelegentlich. Soweit ich das überblicke, handelt es sich hierbei um ein 550D-spezifisches Problem, weil das Batteriefach hier längs und nicht quer verbaut ist. Bei der 7D könnte ein Akkuwechsel ohne abschrauben möglich sein, bin mir aber gerade nicht ganz sicher.
Den externen Monitor habe ich mit Hilfe des microMounts in Komination mit einem Manfrotto-Kugelkopf auf der rechten Seite angebracht. Weil ich Rechtshänder bin und das Rig auch rechts schultere, kann ich spontane Interviews im Stehen (so wie sie im Video zu sehen sind) immer mit freier Sicht aufzeichnen. Hätte ich den Monitor auf der linken Seite montiert, wäre die Situation für Interviewpartner wohl noch irritierender, denn dann müsste ich den Blickkontakt durch den kleinen Spalt zwischen Kamera und Monitor herstellen.
Schade nur, dass die 550D nichts mehr auf dem internen Display zeigt, sobald ein externer Monitor angeschlossen ist (vielleicht wird das ja irgendwann einmal mit einem Firmware-Update behoben). Zur Bildkontrolle muss ich während eines Interviews immer wieder den Kopf nach rechts drehen, um auf den externen Monitor schauen zu können. Das trägt nicht zum Gesprächsfluss bei. Beim Blick auf das interne Display hingegen wäre es nur eine kurze unscheinbare Augenbewegung.
Um das gesamte Schulter-Rig schnell und ohne Schrauberei auf das Stativ zu bringen, habe ich ein kleines Teil namens Z-Balance von Zacuto mit den 15mm-Rohren verbunden. Daran wiederum ist die Sachtler-Stativplatte befestigt. Der Wechsel von der Schulter zum Stativ dauert vielleicht drei Sekunden.
Die Sache mit dem Ton habe ich hingegen noch nicht befriedigend gelöst. Im Augenblick schließe ich ein Sennheiser K6/ME64-System direkt an der Kamera an und befestige es mit einer Azden-Mikrofonspinne am Blitzschuh. Die Qualität der O-Töne im Video oben ist wirklich mies, keine Frage. Aber in meinem Fall kam noch ein Panne dazu: Ich hatte nicht bemerkt, dass der 3,5mm-Klinkenstecker leicht aus der Buchse gerutscht war – wie auch, ohne Möglichkeit einen Kopfhörer anzuschließen und ohne Tonpegelanzeige. Das Ergebnis war Glück im Unglück: Die Kamera hatte immerhin noch einen der beiden Tonkanäle aufgezeichnet – doch der war leider in den Spitzen übersteuert.
Die professionellste Lösung ist nach wie vor ein externes Aufnahmegerät. Doch der Zoom H1 (danke an Axel für den Tipp seinerzeit) ist leider erst für Sommer angekündigt. Und ein teureres Gerät wie etwa den Zoom H4n werde ich nicht anschaffen, da ich mit der DSLR-Kamera ausschließlich Video produziere und die gesamte Arbeitsweise wohl spätestens in einem Jahr Schnee von gestern sein wird (u.a. wegen Panasonics angekündigter AG-AF100, siehe auch hier und hier). Kein Grund also, übertrieben viel Geld in Technik zu investieren, die ich demnächst nicht mehr brauche.
Ein paar Worte zum Follow Focus. Braucht man sowas überhaupt? Jein. Für alle, die szenisch arbeiten, ist er wohl unverzichtbar, weil er im wesentlichen dazu dient, dass man sich Start- und Stoppmarkierungen ans Rädchen malt, um so die Schärfe gezielt verlagern zu können.
Videojournalismus hat mit szenischem Arbeiten zwar nichts zu tun. Doch hilfreich sind solche Markierungen immer bei statischen Motiven, also beispielsweise bei Schwenks zwischen zwei unbewegten Objekten mit kombinierter Schärfenverlagerung.
Ansonsten geht das Arbeiten mit dem Follow Focus zügig von der Hand und, wie ich finde, auch wackelfreier. Es ist schon ein Unterschied, ob ich den linken Griff des Rigs loslasse und plötzlich vorn am Objektiv herumfummele um die Schärfe nachzuziehen, oder ob ich schnell zwischen linkem Griff und dem daneben montierten Follow Focus hantiere.
Deutlich weiter oben auf der Investitionsliste, wenn nicht sogar auf Platz 1, sollte ein variabler ND-Filter stehen, eine Art stufenlos abdunkelbare Sonnenbrille für das Objektiv der Kamera. Denn das Problem ist folgendes: Wer Video mit einer DSLR dreht, wird – wie bei gewöhnlichen Videokameras auch – nach der 180-Grad-Regel mit einer festen Belichtungszeit arbeiten, also bei 720p50 mit 1/100s oder bei 1080p25 mit 1/50s. Dann ist gewährleistet, dass Bewegungen flüssig aussehen. Bei grellem Sonnenlicht müsste man aber selbst bei ISO 100 stark abblenden – und damit ginge auch die geringe Schärfentiefe verloren. Jetzt kommt der variable ND-Filter ins Spiel, so dass man permanent mit offener Blende und fester Belichtungszeit drehen kann.
Weil man den Lichteinfall damit stufenlos regeln kann, ist es spielend möglich, das Bild mit Hilfe des Belichtungsmessers etwa eine halbe Blende unterzubelichten. So bleibt in der Postproduktion mehr Spielraum für eventuelle Farbkorrekturen. Weil solche variablen ND-Filter relativ teuer sind (über 100,- Euro), habe ich übrigens nur einen einzigen davon gekauft – und zwar für das Objektiv mit dem größten Durchmesser (in meinem Fall ein Tamron SP 17-50mm f2.8 mit 72mm Öffnung, sehr empfehlenswert übrigens). Mit Hilfe von vergleichsweise kostengünstigen Stepup-Ringen lässt sich der Filter dann auch an Objektiven mit geringeren Durchmessern montieren (bei mir sind das diverse Nikon AI-S-Linsen mit 52mm Durchmesser).
Seit einigen Wochen integriere ich die 550D mehr und mehr in meine Arbeit und nutze sie in Kombination mit der HPX171 vor allem für Interviewaufnahmen. Die HPX hat dabei zuletzt nur noch als Audio-Aufnahmegerät gedient und steht auf dem Boden, während die 550D den Platz auf dem Stativ einnimmt und fürs Bild zuständig ist (ich arbeite noch an einer Lösung, um beide Kameras unkompliziert und aus einem Guss nebeneinander auf dem Stativ zu befestigen, so dass ich das Bild doppelt aufzeichnen kann).
In der Summe ist die Arbeit mit zwei Kameras am Drehort zwar eine nicht zu unterschätzende Doppelbelastung, da mehr Technik eben auch mehr Aufmerksamkeit verlangt und möglicherweise von der Interviewführung zu sehr ablenkt (viele Interviews dauern zum Beispiel länger als das Aufnahmelimit von zwölf Minuten). Aber im Ergebnis lohnt es sich. Die Bilder sehen einfach sehr viel edler aus.
Zum späteren Synchronisieren von Bild und Ton lohnt sich der Einsatz von PluralEyes, das in der Trial-Version 30 Tage lang uneingeschränkt lauffähig ist.
Für die meisten Dreharbeiten ist und bleibt die HPX für mich aber die Hauptkamera, denn sehr viele Einstellungen muss ich schnell und ohne zweiten Versuch im Kasten haben. Allein solche kleinen Details wie den Weißabgleich zu erneuern, sind mit der 550D Frickelarbeit (wobei natürlich alles eine Frage der Gewöhnung ist).
Seit rund zwei Wochen liegt sie nun hier herum, die Canon EOS 550D. Erst gestern bin ich spontan dazu gekommen, sie mal auf Praxistauglichkeit zu testen.
Für das Videoblog meines geschätzten Fußballclubs habe ich einen kleinen Beitrag produziert, eine Art Stimmungsumfrage unter den Spielern zu Beginn der bevorstehenden Rückserie. Nichts Großes, wegen pünktlichen Trainingsbeginns in wenigen Minuten unter Zeitdruck entstanden – also fast wie im Berufsalltag.
Zuvor habe ich mir provisorisch ein Schulter-Rig aus Redrock Micro- und Zacuto-Komponenten zusammengebaut. Es ist zwar noch nicht ganz ausgereift, weil es eigentlich für den 35mm-Adapter und die HPX 171 gedacht ist. Doch das Drehen macht damit richtig Spaß, vor allem weil das Rig im Vergleich zum Adapter unglaublich leicht ist.
Da der Monitor dank des Kugelgelenks in alle Richtungen drehbar ist, kann ich das Rig sowohl links als auch rechts schultern – und somit für die nötige Abwechslung bei Umfragen sorgen (also das Gesicht mal links, mal rechts positionieren).
Mit dem über Composite angeschlossenen Marshall-Monitor (Modell V-LCD70P-HDA), der eine Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten hat, kann ich die Schärfe der Bilder prima beurteilen (zumindest bei 720p-Aufnahmen; in 1080p habe ich bisher noch nichts aufgenommen).
Vor allem interessierte mich aber die Frage, wie gut wohl die O-Töne klingen werden, wenn ich mein Sennheiser ME64 (mit Windschutz) anschließe. Fast alle Statements in dem Video habe ich über eine Distanz von etwa anderthalb Metern aufgezeichnet, links und rechts gab’s ordentlich Nebengeräusche.
Dank der Nierencharakteristik des Mikrofons sind die O-Töne recht deutlich verständlich. Der Limiter hat immer kurz vor 0 dBFS abgeriegelt. Zu Übersteuerungen kam es bei diesem Test nicht.
Ansonsten das übliche Problem: Immer wenn kurze Sprechpausen auftreten, zieht die automatische Tonaussteuerung (AGC = Automatic Gain Control) die Stille deutlich hoch, was sich mit Rauschen bemerkbar macht. Klingt nicht so gut, ist für viele Online-Video-Produktionen aber vermutlich zu verschmerzen.
Die alte Nikon AI 50mm f1.4-Linse, die ich für den Dreh eingesetzt habe, ist wegen des APS-C-Sensors der 550D fast ein kleines Teleobjektiv (Faktor 1,6 = 80mm). Natürlich hat es keinen Bildstabilisator. Aber ich habe den Eindruck, dass man mit einem Schulterstativ trotzdem recht ruhige Aufnahmen hinbekommt. Das bisschen Gewackel bei den O-Tönen in meinem Video stört mich nicht, da es nicht dieses merkwürdige Rolling-Shutter-Gezittere ist.
Apropos alte Nikon-Linsen: Ich kann sie für die Arbeit mit Video-DSLRs nur wärmstens empfehlen. Ich hatte mir ein Set speziell für den 35mm-Adapter zusammengekauft, bin aber heilfroh, dass ich sie dank eines gerade mal 20,- Euro teuren Adapterrings ohne Einschränkungen auch an der 550D nutzen kann. Der Vorteil für die Videoarbeit ist der direkt am Objektiv angebrachte Blendenring sowie der angenehm gedämpft laufende Fokusring.
Obwohl das Drehen mit der 550D unglaublich Lust auf mehr macht, fehlt mir an der Kamera vor allem eins: Ein 70%-Zebra, um die korrekte Belichtung von Gesichtern besser feststellen zu können (wie im Video deutlich zu sehen ist). Der sehr hilfreiche Belichtungsmesser bezieht sich immer auf das gesamte Bild, ist also nur eine begrenzte Hilfe.
Der Marshall-Monitor hat übrigens eine zebra-ähnliche Funktion (“False Color”, siehe hier). Da ich ihn aber bisher immer nur mit der HPX 171 benutzt hatte, habe ich mich noch nicht damit auseinander gesetzt.
Erstes Fazit für mich: Die 550D macht soviel Spaß, dass ich gestern das erste Mal das Gefühl hatte, den 35mm-Adapter vermutlich nicht mehr einzusetzen. Mal schauen, wie sich’s beim ersten ernsthaften Beitragsdreh anfühlt.
Einen großen Teil meiner Videos produziere ich nach wie vor in der PAL-Fernsehnorm mit Zeilensprungverfahren, also in 720 x 576 Bildpunkten mit 25 Bildern pro Sekunde, die sich aus 50 Halbbildern zusammensetzen. In Zukunft werde ich wohl häufiger HD-Material der Canon EOS 550D mit SD-Material der Panasonic HPX171 mischen.
Ideal eignet sich dazu der Aufnahmemodus 1280 x 720p50 der 550D. Die 50 Vollbilder der HD-Aufnahme lassen sich recht einfach in die 50 Halbbilder des SD-Formats wandeln. Dann sehen sämtliche Bewegungen auch auf einem Röhrenfernseher völlig flüssig aus.
Apples Compressor, der zum Final Cut Studio gehört, macht da einen guten Job – auch was die Umrechnung der quadratischen HD-Pixel in die anamorphen SD-Pixel betrifft.
Wenn ich mit der HPX171 also PAL SD in DVCPRO50 aufnehme, wandle ich das 550D-Material in Compressor später mit folgenden Einstellungen:
Bei den Video-Einstellungen wähle ich folgendes:
Bei den Ton-Einstellungen wähle ich “Linear PCM” als Format, Stereo-Kanäle und eine Abtastrate von 48 kHz.
Übrigens: Eine “beliebte” Fehlerquelle ist die Halbbildreihenfolge. Wenn Sie hier etwas Falsches eintragen, zappeln die Bilder sehr stark, was vor allem bei starker innerer Bewegung im Bild oder bei Kamerabewegungen (Schwenk, Fahrt) zu sehen ist.
Ob die Halbbildreihenfolge stimmt, können Sie aber nur auf einem Videomonitor oder Fernseher mit Bildröhre kontrollieren. Denn Flachbildschirme stellen keine Halbbilder dar.
Wer sich für Canons neue Video-DSLR 550D (in den USA “Rebel T2i”) interessiert: Den bisher umfangreichsten Testbericht habe ich auf cameralabs.com gefunden. Darin beschreibt Autor Gordon Laing auch sehr detailliert die Video-Funktion und ihre Handhabung.
Ansonsten halte ich folgende Quellen für lesens- und sehenswert:
Entscheidend vor der Anschaffung einer 550D / Rebel T2i ist für mich die Frage, wie ich sauber fokussieren kann. Reicht dazu das gegenüber der 7D leicht größere Liveview-Display?
Laut DVinfo.net und DVXuser.com gibt der HDMI-Port nur ein 480p-Signal aus, das auf angeschlossenen mobilen Monitoren – ähnlich wie bei der 5D MK II – schwarze Ränder oben und an der Seite zeigt. Zum Fokussieren ist das alles andere als ideal.
Persönlich würde mich interessieren, welches Signal der AV-Out-Anschluss liefert, da mein Marshall-Monitor eh nur über einen Komponenten- und einen Videoanschluss verfügt.