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	<title>r73.net - Weblog über Videojournalismus &#187; Mikrofon</title>
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	<description>Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Jun 2010 22:33:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Erste Dreherfahrungen mit der EOS 550D/Rebel T2i und einem Schulter-Rig</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 18:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[550D/Rebel T2i]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit rund zwei Wochen liegt sie nun hier herum, die Canon EOS 550D. Erst gestern bin ich spontan dazu gekommen, sie mal auf Praxistauglichkeit zu testen. Für das Videoblog meines geschätzten Fußballclubs habe ich einen kleinen Beitrag produziert, eine Art Stimmungsumfrage unter den Spielern zu Beginn der bevorstehenden Rückserie. Nichts Großes, wegen pünktlichen Trainingsbeginns in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit rund zwei Wochen liegt sie nun hier herum, die Canon EOS 550D. Erst gestern bin ich spontan dazu gekommen, sie mal auf Praxistauglichkeit zu testen.</p>
<p>Für das Videoblog meines geschätzten Fußballclubs habe ich einen kleinen <a href="http://reelkirchen.tv/2010/03/31/stimmungsbild-vor-dem-rueckrundenstart/">Beitrag</a> produziert, eine Art Stimmungsumfrage unter den Spielern zu Beginn der bevorstehenden Rückserie. Nichts Großes, wegen pünktlichen Trainingsbeginns in wenigen Minuten unter Zeitdruck entstanden &#8211; also fast wie im Berufsalltag.</p>
<p>Zuvor habe ich mir provisorisch ein Schulter-Rig aus Redrock Micro- und Zacuto-Komponenten zusammengebaut. Es ist zwar noch nicht ganz ausgereift, weil es eigentlich für den 35mm-Adapter und die HPX 171 gedacht ist. Doch das Drehen macht damit richtig Spaß, vor allem weil das Rig im Vergleich zum Adapter unglaublich leicht ist.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/eos550d_schulterrig.jpg" alt="Canon EOS 550D / Rebel T2i mit Schulterstativ aus Redrock Micro- und Zacuto-Komponenten" /></p>
<p>Da der Monitor dank des Kugelgelenks in alle Richtungen drehbar ist, kann ich das Rig sowohl links als auch rechts schultern &#8211; und somit für die nötige Abwechslung bei Umfragen sorgen (also das Gesicht mal links, mal rechts positionieren).</p>
<p>Mit dem über Composite angeschlossenen Marshall-Monitor (<a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">Modell V-LCD70P-HDA</a>), der eine Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten hat, kann ich die Schärfe der Bilder prima beurteilen (zumindest bei 720p-Aufnahmen; in 1080p habe ich bisher noch nichts aufgenommen).</p>
<p>Vor allem interessierte mich aber die Frage, wie gut wohl die O-Töne klingen werden, wenn ich mein Sennheiser ME64 (mit Windschutz) anschließe. Fast alle Statements in dem Video habe ich über eine Distanz von etwa anderthalb Metern aufgezeichnet, links und rechts gab&#8217;s ordentlich Nebengeräusche.</p>
<p>Dank der Nierencharakteristik des Mikrofons sind die O-Töne recht deutlich verständlich. Der Limiter hat immer kurz vor 0 dBFS abgeriegelt. Zu Übersteuerungen kam es bei diesem Test nicht.</p>
<p>Ansonsten das übliche Problem: Immer wenn kurze Sprechpausen auftreten, zieht die automatische Tonaussteuerung (AGC = Automatic Gain Control) die Stille deutlich hoch, was sich mit Rauschen bemerkbar macht. Klingt nicht so gut, ist für viele Online-Video-Produktionen aber vermutlich zu verschmerzen.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/nikon_linsen2.jpg" alt="Nikon AI-S-Linsen mit Blendenring" />Die alte <a href="http://www.kenrockwell.com/nikon/50f14ai.htm">Nikon AI 50mm f1.4-Linse</a>, die ich für den Dreh eingesetzt habe, ist wegen des APS-C-Sensors der 550D fast ein kleines Teleobjektiv (Faktor 1,6 = 80mm). Natürlich hat es keinen Bildstabilisator. Aber ich habe den Eindruck, dass man mit einem Schulterstativ trotzdem recht ruhige Aufnahmen hinbekommt. Das bisschen Gewackel bei den O-Tönen in meinem Video stört mich nicht, da es nicht dieses merkwürdige Rolling-Shutter-Gezittere ist.</p>
<p>Apropos alte Nikon-Linsen: Ich kann sie für die Arbeit mit Video-DSLRs nur wärmstens empfehlen. Ich hatte mir ein Set speziell für den 35mm-Adapter zusammengekauft, bin aber heilfroh, dass ich sie dank eines gerade mal 20,- Euro teuren Adapterrings ohne Einschränkungen auch an der 550D nutzen kann. Der Vorteil für die Videoarbeit ist der direkt am Objektiv angebrachte Blendenring sowie der angenehm gedämpft laufende Fokusring.</p>
<p>Obwohl das Drehen mit der 550D unglaublich Lust auf mehr macht, fehlt mir an der Kamera vor allem eins: Ein 70%-Zebra, um die korrekte Belichtung von Gesichtern besser feststellen zu können (wie im Video deutlich zu sehen ist). Der sehr hilfreiche Belichtungsmesser bezieht sich immer auf das gesamte Bild, ist also nur eine begrenzte Hilfe.</p>
<p>Der Marshall-Monitor hat übrigens eine zebra-ähnliche Funktion (&#8220;False Color&#8221;, siehe <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">hier</a>). Da ich ihn aber bisher immer nur mit der HPX 171 benutzt hatte, habe ich mich noch nicht damit auseinander gesetzt.</p>
<p>Erstes Fazit für mich: Die 550D macht soviel Spaß, dass ich gestern das erste Mal das Gefühl hatte, den 35mm-Adapter vermutlich nicht mehr einzusetzen. Mal schauen, wie sich&#8217;s beim ersten ernsthaften Beitragsdreh anfühlt.</p>
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		<title>HPX 171-Kamera-Rig deconstructed</title>
		<link>http://www.r73.net/2010/01/17/hpx-171-kamerarig-deconstructed/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[35mm-Adapter]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[HPX171]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Letus Extreme]]></category>
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		<description><![CDATA[Etwa ein Jahr mit zahlreichen 35mm-Adapter-Drehs und jede Menge Kopfzerbrechen habe ich gebraucht, um mein Kamera-Rig endlich so zu optimieren, dass damit effizientes Arbeiten möglich ist. Vor ein paar Wochen hatte ich hier bereits beschrieben, dass die Arbeit mit einem Adapter logischerweise viel statischer läuft. Für schnellen, tagesaktuellen Videojournalismus also völlig ungeeignet. Interessant aber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa ein Jahr mit zahlreichen 35mm-Adapter-Drehs und jede Menge Kopfzerbrechen habe ich gebraucht, um mein Kamera-Rig endlich so zu optimieren, dass damit effizientes Arbeiten möglich ist.</p>
<p>Vor ein paar Wochen hatte ich <a href="/2009/11/12/panasonic-hpx171-mit-letus-extreme-35mm-adapter/">hier bereits beschrieben</a>, dass die Arbeit mit einem Adapter logischerweise viel statischer läuft. Für schnellen, tagesaktuellen Videojournalismus also völlig ungeeignet. Interessant aber für aufwendigere Produktionen, vor allem Interviews, Magazinstücke, Imagefilme, Dokumentarfilme, Portraits etc.</p>
<p>Wegen des Gewichts der ganzen Konstruktion habe ich häufig nur noch vom Stativ gedreht. Schultern ließ sich die gesamte Konstruktion bisher noch nicht, so dass ich die Kamera maximal auf Brusthöhe halten konnte, und das auch immer nur für relativ kurze Zeit.</p>
<p>Die Idee, mein altes und durchaus bewährtes <a href="/2006/07/09/dvrig-pro-erste-erfahrungen/">DV Rig Pro</a> wieder einzusetzen, war schnell gegessen. Zwar funktionierte das mit Hilfe einer kleinen Adapterplatte gar nicht schlecht, doch zwei Aspekte hatten mich sofort gestört: Einerseits die nicht ganz ausgereifte Balance, andererseits die viele Herumschrauberei, wenn ich schnell mal wieder auf das Stativ wechseln wollte.</p>
<p>Die jetzige Konstruktion ist da wesentlich besser und durchdachter.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig.jpg" alt="Panasonic HPX 171 auf einem Stabilisierungssystem mit Zacuto- und Redrock Micro-Komponenten" /></p>
<p>Das bereits bestehende Zacuto-Rod-System habe ich mit dem <a href="http://www.redrockmicro.com/microShoulderMount/index.html">microShoulderMount-System</a> von Redrock Micro erweitert. Im Detail sind das zwei Griffe vorn, die durch ein querliegendes 15mm-Rohr verbunden sind, sowie eine Schulterstütze hinten.</p>
<p>Der Vorteil: In Sekundenschnelle kann ich zwischen Stativ und Schulter wechseln, ohne auch nur an irgendeiner Schraube zu drehen.</p>
<p>Nachfolgend die einzelnen Bausteine mal kurz vorgestellt:</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_followfocus.jpg" alt="MicroFollowFocus V2 von Redrock Micro" /></p>
<p>Obwohl ich anfangs fest davon überzeugt war, ausschließlich über die dafür vorgesehenen Ringe an den Nikon-Objektiven zu fokussieren, wurde mir später recht schnell klar, dass es ohne einen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Follow_focus">Follow Focus</a> wohl nicht geht. Naheliegend war für mich der <a href="http://www.redrockmicro.com/mff_product.htm">microFollowFocus V2</a> von Redrock Micro (einen kurzen Bericht <a href="http://philipbloom.co.uk/2009/06/06/redrock-micro-follow-focus-v2/">Bericht</a> dazu hat Philip Bloom verfasst). Weil der zusätzliche Kontrollmonitor vorn sehr viel Platz beansprucht, wäre es einerseits sehr schwierig gewesen, die Hand zum Fokussieren irgendwie noch ans Objektiv zu kriegen. Den Follow Focus habe ich so nah am linken Griff angebracht, dass ich kleinere Fokus-Korrekturen direkt mit dem Zeigefinger vornehmen kann, ohne dafür den Griff loszulassen (denn das ist immer mit leichten Wacklern verbunden).</p>
<p><img class="alignright" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_lcd_kontrollmonitor.jpg" alt="LCD der Panasonic HPX 171 mit Marshall-Kontrollmonitor" /></p>
<p>Der Marshall-Kontrollmonitor, den ich gerade bei HD-Aufnahmen und in Interview-Situationen immer mehr schätzen gelernt habe, hat seinen festen Platz vorn auf dem Rig. Wenn ich die Kamera auf der Schulter habe, ist zusätzlich das kleine LCD-Display ausgeklappt und ich habe die wesentlichen Infos wie Zebra und Focus-Assists genau im Blick. Gerade bei HD-Aufnahmen bin ich ein großer Freund der Kantenscharfzeichnung, die das interne Display der Kamera bietet. Bei SD-Aufnahmen funktioniert das Fokussieren damit absolut narrensicher, bei HD-Aufnahmen allein reicht es aber oft nicht. Dann sollte zusätzlich einer der Focus-Assists, z.B. die Frequenzverteilungskurve oder die Vergrößerung (oder beides) zugeschaltet sein. Doch diese Hilfen belegen wertvollen Platz auf dem Display, so dass der zusätzliche Blick auf das komplette und unverdeckte Bild auf dem externen Monitor wirklich hilfreich ist. Zudem bietet er eine zweite Sichtkontrolle, ob die wesentlichen Bildelemente wirklich scharf erscheinen. Und bei Bedarf lassen sich auch dort jederzeit diverse Fokussierhilfen zuschalten (die ich persönlich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig finde). Mehr Informationen zu dem Marshall-Monitor, den ich einsetze, gibt es <a href="http://www.lcdracks.com/monitors/v-lcd70p-hda.html">hier</a>.</p>
<p>Beim Verbindungskabel zwischen Kamera und Kontrollmonitor habe ich bewusst etwas Spiel gelassen, denn so ist es jederzeit möglich, schnell mal umzubauen. Wer als VJ oft allein Interviews führt, kennt das Dilemma: Meist steht die Kamera rechts, weil sich dort auch das Display befindet. Daher kann ich den Kontrollmonitor (der an einem <a href="http://www.bogenimaging.de/code/bide/482LCD">Manfrotto 482LCD-Kugelkopf</a> befestigt ist) jederzeit auf den Lichtschuh montieren und bleibe so beim Interview wesentlich flexibler.</p>
<p><img class="alignleft" src="/wp-content/uploads/hpx_kamerarig_jrod.jpg" alt="Der J-Rod Twin Mount mit Sennheiser-Funkstrecke und externem Mikrofon ME44" /></p>
<p>Um den Lichtschuh jederzeit für solche Umbauarbeiten oder eine zusätzliche Videokopfleuchte freizuhalten, habe ich den Empfänger für die Ton-Funkstrecke sowie ein externes Sennheiser ME64-Mikrofon am <a href="/2007/05/24/j-rod-twin-mount-mit-azden-mikrohalterung/">J-Rod Twin Mount</a> befestigt. Weil dadurch aber viel Gewicht auf der Mikrofonhalterung lastet, habe ich das Ganze noch mit ein wenig Gaffer-Tape stabilisiert. Inzwischen gibt es übrigens eine neue J-Rod-Lösung, die wesentlich stabiler zu sein scheint als die hier gezeigte (<a href="http://web.me.com/jeffyr/Jrod/Home.html">Super Strong Twin Mount</a>, u.a. für Kameras wie die EX1/EX3, HVX201/HPX171 usw.). Einziges Manko an der Sache: Das ME64 dient vor allem als Atmo-Mikro, soll in Run-and-Gun-Situationen aber auch spontan für kurze Interviews nutzbar sein. Dank der Nierencharakteristik wäre das über kurze Distanzen möglich. Da das Mikro sich aber zu nah am Letus-Adapter befindet und dessen Motor ja bekanntlich ein leichtes Brummen von sich gibt, ist dies auf der Aufnahme auch deutlich zu hören &#8211; zumindest dann, wenn in relativ ruhigen Räumen aufgenommen wird. Bei Hintergrundgeräuschen wie Straßenlärm fällt das nicht so ins Gewicht. Trotzdem: Ein echtes Problem. Und bei Tonaufnahmen gilt generell: Shit in, shit out. Auch wenn man mit Tricks einiges in der Postproduktion lösen kann.</p>
<p>Das ganze Rig ist wunderbar flexibel konfigurierbar und lässt sich natürlich jederzeit umbauen, zum Beispiel für den Einsatz ganz ohne 35mm-Adapter oder für eine Video-DSLR.</p>
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		<title>Zooming In on Online Video</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 11:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das umfangreiche Dossier der Newspaper Association of America, auf das Markus in seinem Blog verweist, ist wirklich eine feine Sache. Sehr detailliert werden viele wichtige Fragen rund um das Thema Online-Video aus journalistischer Perspektive abgehandelt, zum Beispiel wann und wie Online-Video eingesetzt werden sollte, welche Technik dafür benötigt wird, wie es hinter den Kulissen bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.naa.org/Resources/Articles/Digital-Media-Online-Video-Home/Digital-Media-Online-Video-Home.aspx">umfangreiche Dossier</a> der Newspaper Association of America, auf das Markus in seinem Blog <a href="http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/1902/">verweist</a>, ist wirklich eine feine Sache.</p>
<p>Sehr detailliert werden viele wichtige Fragen rund um das Thema Online-Video aus journalistischer Perspektive abgehandelt, zum Beispiel wann und wie Online-Video eingesetzt werden sollte, welche Technik dafür benötigt wird, wie es hinter den Kulissen bei verschiedenen US-Sites zugeht usw.</p>
<p>Lesestoff für die nächsten Tage&#8230;</p>
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		<title>BBC-Training: Jede Menge DV-Tutorials</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 18:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsweisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr hatte ich hier mal auf den Good Shooting Guide der BBC hingewiesen, einem erstklassigen Online-Tutorial, das VJ-Einsteigern notwendiges Basiswissen rund um die Dreh-Praxis anschaulich vermittelt. Es gibt viele weitere dieser Tutorials bei der BBC. Alle kostenlos, alle gut gemacht &#8211; ideal für Autodidakten. Im Einzelnen: DV Camera Shooting Guides DV Lighting Safety [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr hatte ich <a href="/2007/06/23/bbc-training-good-shooting-guide/">hier</a> mal auf den <a href="http://www.bbctraining.com/modules/5915/index.htm">Good Shooting Guide</a> der BBC hingewiesen, einem erstklassigen Online-Tutorial, das VJ-Einsteigern notwendiges Basiswissen rund um die Dreh-Praxis anschaulich vermittelt.</p>
<p>Es gibt viele weitere dieser Tutorials bei der BBC. Alle kostenlos, alle gut gemacht &#8211; ideal für Autodidakten. Im Einzelnen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=5160&#038;cat=2781">DV Camera Shooting Guides</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=6729&#038;cat=2781">DV Lighting Safety</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=5173&#038;cat=2781">DV Usage Guides</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=5914&#038;cat=2781">Good Shooting Guide: the basic principles</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=2117&#038;cat=2781">Introduction to Video Production</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=2145&#038;cat=2781">Post Production</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=2138&#038;cat=2781">Pre-production</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=5063&#038;cat=2781">Rigorous Recces</a></li>
<li><a href="http://www.bbctraining.com/onlineCourse.asp?tID=3594&#038;cat=2781">Television Glossary</a></li>
</ul>
<p>Viel Spaß beim Erkunden, Ausprobieren und Lernen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mikrofon-Kit für VJs</title>
		<link>http://www.r73.net/2007/11/27/mikrofon-kit-fuer-videojournalisten/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 08:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrofon]]></category>
		<category><![CDATA[Ton]]></category>

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		<description><![CDATA[Häufig steht die Frage im Raum, welche Mikrofone man als VJ braucht. Angela Grant hat dazu ein paar lesenswerte Gedanken zusammengefasst und stellt diverse Richtmikrofone vor, die man mit einem speziellen Adapter auch an kleinere Kameras ohne XLR-Anschlüsse (also Point-and-Shoot-Kameras, die oft in Zeitungs-Redaktionen eingesetzt werden) anschließen kann. Für alle, die sich demnächst ausrüsten wollen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Häufig steht die Frage im Raum, welche Mikrofone man als VJ braucht. Angela Grant hat dazu ein paar lesenswerte Gedanken <a href="http://newsvideographer.com/2007/11/22/best-fit-mic/">zusammengefasst</a> und stellt diverse Richtmikrofone vor, die man mit einem speziellen Adapter auch an kleinere Kameras ohne XLR-Anschlüsse (also Point-and-Shoot-Kameras, die oft in Zeitungs-Redaktionen eingesetzt werden) anschließen kann.</p>
<p>Für alle, die sich demnächst ausrüsten wollen: Sennheiser hat vor einigen Wochen eine Art <a href="http://www.film-tv-video.de/productsingle.html?&#038;no_cache=1&#038;uid=33564&#038;mQ=%2F">Mikrofon-Basis-Kit</a> geschnürt. Es besteht aus einer Funkstrecke samt Ansteckmikrofon mit Kugelcharakteristik (MKE2), einem Richtmikrofon (ME36), einem Rycote-Fellwindschutz, diversen Anschlusskabeln für XLR und Miniklinke sowie einem geschlossenen Kopfhörer.</p>
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		</item>
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		<title>Gannett Video Kit</title>
		<link>http://www.r73.net/2007/08/18/gannett-video-kit/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 13:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Stativ]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Gannett Company, einem US-Unternehmen mit 85 Tageszeitungen und 23 Fernsehstationen, werden zurzeit Printjournalisten als VJs ausgebildet. Mindy McAdams hat in ihrem Blog akribisch aufgelistet, womit jeder einzelne VJ bei Gannett ausgerüstet ist. Die Liste eignet sich wunderbar als Vorlage für Redaktionen, die ähnliches vorhaben und dabei nicht anspruchslos sind. Der Preis pro Set [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der <a href="http://www.gannett.com/about/company_profile.htm">Gannett Company</a>, einem US-Unternehmen mit 85 Tageszeitungen und 23 Fernsehstationen, werden zurzeit Printjournalisten als VJs ausgebildet.</p>
<p>Mindy McAdams hat in ihrem Blog akribisch <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2007/how-gannett-trains-video-shooters/">aufgelistet</a>, womit jeder einzelne VJ bei Gannett ausgerüstet ist. Die Liste eignet sich wunderbar als Vorlage für Redaktionen, die ähnliches vorhaben und dabei nicht anspruchslos sind. Der Preis pro Set liegt bei etwa 8000,- US-Dollar.</p>
<p>Herzstück der Ausrüstung ist die <a href="http://www.sundancemediagroup.com/articles/A1U/HVR-A1U.htm">Sony HVR-A1U</a>, ein sehr kompakter Camcorder, der über die wichtigsten Eigenschaften verfügt, die VJs für ihre Arbeit benötigen, u.a. leichter Zugriff auf Blende und Fokus sowie zwei separate Tonkanäle samt XLR-Anschlüssen.</p>
<p>Ein Lichtkoffer mit zwei Leuchten, eine kleine Videoleuchte sowie ein Mikrofon-Funkset mit Anstecker und Handmikro sind ebenso an Bord. Sogar Firestore-Festplatten, die direkt an die Kamera angeschlossen werden und die Aufnahme auf Tape ersetzen, werden in der Liste aufgeführt. Geschnitten wird mit Avid Xpress Pro in der Version 5.7.</p>
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		<item>
		<title>Video-Know-How für Einsteiger</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 18:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das unter Creative Commons Lizenz veröffentlichte E-Book &#8220;Journalism 2.0 &#8211; How to Survive and Thrive&#8221; (PDF-Download, 2 MB) enthält u.a. einige verständlich aufbereitete Informationen zum Video-Storytelling, die vor allem für Einsteiger interessant sein dürften. Im ersten der drei Kapitel geht es um die üblichen Fragen: Welche Kamera? Welches Zubehör? Wie zeichne ich brauchbaren Ton auf? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das unter Creative Commons Lizenz veröffentlichte E-Book &#8220;Journalism 2.0 &#8211; How to Survive and Thrive&#8221; (<a href="http://www.j-lab.org/Journalism_20.pdf">PDF-Download</a>, 2 MB) enthält u.a. einige verständlich aufbereitete Informationen zum Video-Storytelling, die vor allem für Einsteiger interessant sein dürften.</p>
<p>Im ersten der drei Kapitel geht es um die üblichen Fragen: Welche Kamera? Welches Zubehör? Wie zeichne ich brauchbaren Ton auf? Warum zoome ich erst und drücke dann auf den Aufnahmeknopf? Wie wähle ich den richtigen Bildausschnitt im Interview?</p>
<p>Ein weiteres Kapitel ist ganz dem Schnitt am Beispiel der beiden kostenlosen Programme iMovie (für Mac-User) und MovieMaker (für PC-User) gewidmet.</p>
<p>Und im letzten Kapitel gibt es noch ein paar Tipps, wie man authentischer beim Sprechen des Off-Textes rüberkommen kann.</p>
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		<title>Video-Starter-Kit für Zeitungs-Redakteure</title>
		<link>http://www.r73.net/2007/07/10/video-starter-kit-fuer-zeitungs-redakteure/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 06:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einigen US-Blogs und Fachpublikationen ist vor kurzem mehrfach diskutiert worden, wie Online-VJs technisch ausgerüstet sein sollten, um ihren Job vernünftig machen zu können. Die Ideen reichen von kleinen &#8220;Point-and-Shoot&#8221;-Kameras, also günstigen Vollautomatik-DV-Camcordern, bis hin zu Komplettausrüstungen für mehrere zehntausend Dollar. Das Ergebnis der Diskussion ist noch offen, aber Andy Dickinson hat ganz gut zusammengefasst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einigen US-Blogs und Fachpublikationen ist vor kurzem <a href="http://digitaljournalist.org/issue0705/just-say-wait-a-second.html">mehrfach</a> <a href="http://newsvideographer.com/2007/06/04/some-get-lower-quality-gear-some-high-quality/">diskutiert</a> <a href="http://newspaper-video.blogspot.com/2007/06/its-not-about-gear.html">worden</a>, wie Online-VJs technisch ausgerüstet sein sollten, um ihren Job vernünftig machen zu können.</p>
<p>Die Ideen reichen von kleinen <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2007/buying-a-point-and-shoot-for-video/">&#8220;Point-and-Shoot&#8221;-Kameras</a>, also günstigen Vollautomatik-DV-Camcordern, bis hin zu <a href="http://newspaper-video.blogspot.com/2007/06/great-video-gold-rush-reality-check_08.html">Komplettausrüstungen</a> für mehrere zehntausend Dollar.</p>
<p>Das Ergebnis der Diskussion ist noch offen, aber <a href="http://www.andydickinson.net/">Andy Dickinson</a> hat ganz gut <a href="http://www.andydickinson.net/2007/06/01/newspaper-video-expensive-kit-is-an-ethical-issueapparently/">zusammengefasst</a>, worum es eigentlich geht:</p>
<blockquote><p>
Newspapers are professionals and want to produce professional content. An expensive video camera or edit suite doesnt do that. By that argument I could be a millionaire just by putting some fancy pants on. You need to start with confidence. You have to start with training staff and getting them on board so you can get some of that &#8220;good stuff&#8221;. Otherwise you are left with a bunch of gear heads shooting big game.
</p></blockquote>
<p>Für Video-Equipment kann man wirklich eine Menge Geld ausgeben: Eine gute Kamera, ein oder mehrere Stative, unterschiedliche Mikrofone, zusätzliches Licht, Schnittsoftware &#8211; da kommen schnell Summen von mehreren tausend Euro zusammen.</p>
<p>Einige Zeitungs-Redaktionen stehen derzeit genau vor diesen Fragen: Welche Technik sollte angeschafft werden, was ist verzichtbar? Muss es eine HDV-Kamera sein oder reicht Mini-DV mit Standard-PAL-Auflösung? Welches zusätzliche Mikrofon wird benötigt? Womit soll geschnitten werden?</p>
<p>Dazu ein paar grundsätzliche Gedanken von mir, die in den Kommentaren hoffentlich weitergedacht werden.</p>
<p><em>Die Kamera</em></p>
<p>&#8230;ist das Herzstück der Arbeit von Videojournalisten. In die engere Auswahl kommen eigentlich nur 3-Chip-Camcorder (3CCD), da sie auch unter schwierigen Lichtbedingungen noch akzeptable Bildqualität liefern.</p>
<p>Die Kamera muss so konzipiert sein, dass man leicht auf die wesentlichen bildgestaltenden Parameter zugreifen kann und sich nicht erst durch irgendwelche Menues und Submenues navigieren muss. Dazu gehört vor allem das schnelle manuelle Fokussieren, genauso wie der zügige Zugriff auf die Blende.</p>
<p>Zudem sollte man ein externes Mikrofon anschließen und den Tonpegel selbst einstellen können. Von Vorteil ist, wenn sich beide Tonkanäle unabhängig voneinander pegeln lassen.</p>
<p>Der Zoom-Faktor, mit dem oft geworben wird, ist egal &#8211; denn gezoomt wird sowieso nur in Ausnahmefällen. Ob nun 10-fache oder 20-fache Vergrößerung: völlig nebensächlich. Digitalzoomfaktoren spielen gar keine Rolle.</p>
<p>Entscheidend kann die Frage sein, auf welches Medium die Kamera aufzeichnet. Auf MiniDV-Tape ist sehr verbreitet und entsprechend kostengünstig. Nachteil: Das Material muss noch auf den Rechner übertragen werden. Das kann bei tagesaktueller Arbeit wertvolle Minuten kosten. Vorteil: Das Rohmaterial wird gleich kostengünstig archiviert.</p>
<p>HD oder Standard-PAL? Schwer zu sagen. Videos im Web werden zurzeit noch in sehr kleinen Auflösungen und stark komprimiert veröffentlicht &#8211; Standard-PAL mit seinen 720 x 576 Pixeln im Halbbildverfahren reicht da völlig aus, es sein denn, man möchte die Videos auch noch als Download in sehr guter Qualität anbieten, wie es etwa die Washington Post <a href="/2007/04/12/washington-post-hd-video-podcast/">seit einiger Zeit tut</a>.</p>
<p>HD bietet mit seinen 1920 x 1080 Pixeln im Halbbildverfahren bzw. 1280 x 720 Pixeln im Vollbildverfahren eine üppige Auflösungsreserve, die sich vielseitig verwenden lässt.</p>
<p>Zum Beispiel im Schnitt: Wenn das veröffentlichte Video im Web wesentlich kleinere Abmessungen haben wird als das Rohmaterial, kann man ohne merklichen Qualitätsverlust beliebige Bildausschnitte vergrößern (z.B. den Interview-Partner näher heranholen). So können Fehler, die beim Dreh passiert sind, nachträglich korrigiert werden.</p>
<p>Einige Zeitungen gehen inzwischen sogar dazu über, Standbilder aus einem HDV-Video als Foto in ihrer Printausgabe zu <a href="/2007/04/11/dallas-morning-news-videoreporter/">verwenden</a>. Umstritten, wie ich finde &#8211; zu Recht kann man das Verfahren auch <a href="http://digitaljournalist.org/issue0705/warning-ethical-problems-ahead-perhaps-.html">aus ethischer Perspektive hinterfragen</a> (dann sollte man sich aber auch die Zeit für <a href="http://www.andydickinson.net/2007/06/01/newspaper-video-expensive-kit-is-an-ethical-issueapparently/">Gegenmeinungen</a> nehmen).</p>
<p>Die Größe der Kamera ist ebenfalls nicht unwichtig. Mit kleinen Camcordern, die gerade mal so groß sind wie die Hand, wird man vor allem bei frei geführter Kamera viel Wackliges produzieren. Besser &#8211; und teurer &#8211; sind da schon die Henkelmänner, die man mit beiden Händen einigermaßen stabil halten kann.</p>
<p>Von Vorteil sind zusätzliche Anschlussmöglichkeiten. Die meisten Low-Budget-Kameras bieten eine Miniklinke, um ein Mikrofon anschließen zu können. Das ist zwar störanfällig, aber besser als nichts. Geeigneter sind XLR-Anschlüsse, für jeden Tonkanal einen.</p>
<p>Auf jeden Fall sollte auch ein Erweiterungsschuh vorhanden sein, um ein Mikrofon oder eine Videoleuchte auf der Kamera installieren zu können.</p>
<p><em>Das Stativ</em></p>
<p>&#8230;gibt es in allen Preisklassen, angefangen beim billigen Plastik-Dreibeiner für 15,- Euro im Elektrodiscounter bis zur teueren Sachtler-Lösung mit fluidgedämpftem Kopf für weit über 1000,- Euro.</p>
<p>Es kommt &#8211; wie immer &#8211; darauf an, was man damit machen will. Wer mit einem Miniatur-Camcorder ausschließlich Interviews in geschlossenen Räumen aufzeichnen möchte, wird mit der 20,- Euro-Lösung sicher gut bedient sein.</p>
<p>Wer allerdings viel draußen arbeiten wird und mehr als nur die statische Einstellung von einem Gebäude dreht, muss entsprechend mehr investieren. Beim Kauf sollte man auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kameragewicht und Stativ achten, der Kopf sollte möglichst gedämpft sein, um Schwenks ohne Wackler zu ermöglichen.</p>
<p>Solche Stative gibt es u.a. von den Firmen Vinten, Manfrotto oder Velbon. Sachtler ist traditionell etwas teurer, aber dafür eine Anschaffung fürs Leben.</p>
<p><em>Das Mikrofon</em></p>
<p>&#8230;an der Kamera (&#8220;Japaner&#8221;) ist eigentlich nur für Atmo-Aufnahmen geeignet. Interviews sollte man damit besser nicht aufzeichnen.</p>
<p>Zum Basis-Set sollte daher ein Mikrofon gehören, dass man über den Zubehörschuh an der Kamera befestigen kann und das sich für verschiedene Einsatzbereiche eignet.</p>
<p>Idealerweise verfügt es über eine Nierencharakteristik, denn damit kann man Interviews auch in lauteren Umgebungen aufzeichen, vorausgesetzt man steht seinem Interviewpartner entsprechend nah gegenüber und im Hintergrund fährt nicht gerade eine Straßenbahn vorbei. Ein Windschutz ist Pflicht.</p>
<p><em>Licht</em></p>
<p>&#8230;kann man nie genug haben. Eine Videokopfleuchte halte ich für unverzichtbar, denn sie verleiht den Augen des Interviewpartners nicht nur ein lebendiges Funkeln, sondern hellt sein Gesicht angenehm auf. Gerade bei Innenaufnahmen, wo oft nur eine Funzel an der Decke hängt, ist das viel Wert.</p>
<p>Im Übrigen tut man dem Gesprächspartner auch keinen Gefallen damit, wenn man in schlechten Lichtsituation auf eine zusätzliche Leuchte verzichtet.</p>
<p><em>Schnittsoftware</em></p>
<p>&#8230;gibt es in allen Preislagen, angefangen bei der leicht zu bedienenden Lösung unter 100,- Euro für Hobby-Filmer, die standardmäßig alle möglichen Effekte und Spielereien bietet, bis hin zu professionellen Lösungen für weit über tausend Euro.</p>
<p>Verbreitet sind hier vor allem Avid Liquid (PC), Avid Xpress (PC und Mac; als DV- oder Pro-Version), Final Cut (Mac; als Express- oder Pro-Version) und Adobe Premiere (PC und Mac).</p>
<p>Für ganz einfachen Hartschnitt eignen sich bereits die Programme, die mit den Betriebsystemen ausgeliefert werden (MovieMaker für Windows und iMovie für den Mac).</p>
<p>Für einen professionellen Blick auf die Materie empfehle ich das kostenlose <a href="http://www.avid.de/products/freedv/">Avid Xpress Free DV</a>, eine sehr abgespeckte, aber funktionsfähige Version der Avid Xpress-Software (Registrierung auf der Hersteller-Website nötig). Wer später aufrüsten will, kann das immer noch tun &#8211; die Funktionsweise des Programms ist dann schon hinreichend bekannt.</p>
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		<title>BBC Training: Good Shooting Guide</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 06:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich erst seit kurzem für die Videoproduktion interessiert und sich noch in der frühen Experimentierphase befindet, sollte unbedingt einen Blick in den Good Shooting Guide der BBC werfen. Dort werden die Basics sehr verständlich, kurz und bündig erklärt. Was muss vor einem Dreh alles bedacht werden? Welches Equipment wird benötigt? Wann ist ein Bildausschnitt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich erst seit kurzem für die Videoproduktion interessiert und sich noch in der frühen Experimentierphase befindet, sollte unbedingt einen Blick in den <a href="http://www.bbctraining.com/modules/5915/index.htm">Good Shooting Guide</a> der BBC werfen. Dort werden die Basics sehr verständlich, kurz und bündig erklärt.</p>
<p>Was muss vor einem Dreh alles bedacht werden? Welches Equipment wird benötigt? Wann ist ein Bildausschnitt richtig gewählt? Wie zieht man die Schärfe? Wie lassen sich Handlungen in Bildsequenzen zerlegen? Mit welchem Mikrofon zeichne ich den Ton auf?</p>
<p>Wie von der BBC gewohnt, wurde das Tutorial natürlich vorbildlich mit Video- und Audiomaterial angereichert.</p>
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		<title>J-Rod Twin Mount mit Azden-Mikrohalterung</title>
		<link>http://www.r73.net/2007/05/24/j-rod-twin-mount-mit-azden-mikrohalterung/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 19:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[DVX 100]]></category>
		<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Monaten hatte ich hier und bei videojournalismus.net mal in die Runde gefragt, ob es einen Verteiler für den Beleuchtungsschuh der Kamera gibt. Denn das Problem ist: Wenn man eine Videokopfleuchte, ein Richtmikrofon und einen Funkempfänger fest an der Kamera installieren will, dann ist irgendein Teil immer zuviel und muss provisorisch befestigt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Monaten hatte ich <a href="/2007/02/28/verteiler-fuer-beleuchtungsschuh/">hier</a> und bei <a href="http://www.videojournalismus.net/2007/02/28/verteiler-fuer-beleuchtungsschuh/">videojournalismus.net</a> mal in die Runde gefragt, ob es einen Verteiler für den Beleuchtungsschuh der Kamera gibt.</p>
<p>Denn das Problem ist: Wenn man eine Videokopfleuchte, ein Richtmikrofon und einen Funkempfänger fest an der Kamera installieren will, dann ist irgendein Teil immer zuviel und muss provisorisch befestigt werden.</p>
<p>Dank des <a href="http://www.videojournalismus.net/2007/02/28/verteiler-fuer-beleuchtungsschuh/#comments">Hinweises</a> von Felix in den Kommentaren meines Eintrags bei videojournalismus.net habe ich mir vor einigen Wochen die Lösung des Problems bei einem US-Vertrieb bestellt.</p>
<p>Beim sogenannten <a href="http://www.thej-rod.com/">J-Rod Twin Mount</a> handelt es sich um ein kleines Aluminium-Röhrchen, an dem zwei Steckschuhe angebracht sind. Ich empfehle, gleich die Azden-Mikrofonhalterung mitzubestellen.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/jrod_twin_mount_azden.jpg" alt="J-Rod Twin Mount mit Azden-Mikrofonhalterung" width="366" height="256" /></p>
<p>Das Twin Mount-Rohr wird einfach in den Mikrofonhalter der Kamera gespannt (bei meiner DVX100A musste ich dazu allerdings eine der beiden Gummifederungen herausnehmen, weil das Rohr sonst zu dick wäre).</p>
<p>Der Funkempfänger kann jetzt beispielsweise rechts angebracht werden, das Richtmikrofon in der Azden-Halterung. Für die Kopfleuchte bleibt der Hauptsteckschuh an der Kamera frei.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/jrod_twin_mount_azden_dvx.jpg" alt="Kameraleuchte, Mikrofon und Funkempfänger haben genug Platz" width="366" height="292" /></p>
<p>Das ganze ist sehr stabil und es bleibt genug Platz zum Hantieren, auch wenn man die Kamera am Henkel trägt. Selbst die Geräusche, die sich normalerweise beim Gehen auf das Richtmikro übertragen, sind nahezu verschwunden.</p>
<p>Das Set kostet insgesamt 110,- US-Dollar, der Versand nach Deutschland nochmal 9,- Dollar extra. Außerdem werden beim Zoll in Deutschland 19 Prozent Mehrwertsteuer sowie drei Prozent Zollgebühr fällig.</p>
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