Alle Beiträge der Kategorie 'Ton'

BBC-Training: Jede Menge DV-Tutorials

7. Januar 2008 | Bisher 1 Kommentar »

Im vergangenen Jahr hatte ich hier mal auf den Good Shooting Guide der BBC hingewiesen, einem erstklassigen Online-Tutorial, das VJ-Einsteigern notwendiges Basiswissen rund um die Dreh-Praxis anschaulich vermittelt.

Es gibt viele weitere dieser Tutorials bei der BBC. Alle kostenlos, alle gut gemacht - ideal für Autodidakten. Im Einzelnen:

Viel Spaß beim Erkunden, Ausprobieren und Lernen!

Mikrofon-Kit für VJs

27. November 2007 | Kommentieren Sie diesen Artikel »

Häufig steht die Frage im Raum, welche Mikrofone man als VJ braucht. Angela Grant hat dazu ein paar lesenswerte Gedanken zusammengefasst und stellt diverse Richtmikrofone vor, die man mit einem speziellen Adapter auch an kleinere Kameras ohne XLR-Anschlüsse (also Point-and-Shoot-Kameras, die oft in Zeitungs-Redaktionen eingesetzt werden) anschließen kann.

Für alle, die sich demnächst ausrüsten wollen: Sennheiser hat vor einigen Wochen eine Art Mikrofon-Basis-Kit geschnürt. Es besteht aus einer Funkstrecke samt Ansteckmikrofon mit Kugelcharakteristik (MKE2), einem Richtmikrofon (ME36), einem Rycote-Fellwindschutz, diversen Anschlusskabeln für XLR und Miniklinke sowie einem geschlossenen Kopfhörer.

Video-Know-How für Einsteiger

25. Juli 2007 | Bisher 4 Kommentare »

Das unter Creative Commons Lizenz veröffentlichte E-Book “Journalism 2.0 - How to Survive and Thrive” (PDF-Download, 2 MB) enthält u.a. einige verständlich aufbereitete Informationen zum Video-Storytelling, die vor allem für Einsteiger interessant sein dürften.

Im ersten der drei Kapitel geht es um die üblichen Fragen: Welche Kamera? Welches Zubehör? Wie zeichne ich brauchbaren Ton auf? Warum zoome ich erst und drücke dann auf den Aufnahmeknopf? Wie wähle ich den richtigen Bildausschnitt im Interview?

Ein weiteres Kapitel ist ganz dem Schnitt am Beispiel der beiden kostenlosen Programme iMovie (für Mac-User) und MovieMaker (für PC-User) gewidmet.

Und im letzten Kapitel gibt es noch ein paar Tipps, wie man authentischer beim Sprechen des Off-Textes rüberkommen kann.

BBC Training: Good Shooting Guide

23. Juni 2007 | Kommentieren Sie diesen Artikel »

Wer sich erst seit kurzem für die Videoproduktion interessiert und sich noch in der frühen Experimentierphase befindet, sollte unbedingt einen Blick in den Good Shooting Guide der BBC werfen. Dort werden die Basics sehr verständlich, kurz und bündig erklärt.

Was muss vor einem Dreh alles bedacht werden? Welches Equipment wird benötigt? Wann ist ein Bildausschnitt richtig gewählt? Wie zieht man die Schärfe? Wie lassen sich Handlungen in Bildsequenzen zerlegen? Mit welchem Mikrofon zeichne ich den Ton auf?

Wie von der BBC gewohnt, wurde das Tutorial natürlich vorbildlich mit Video- und Audiomaterial angereichert.

Schnelle Tonbearbeitung mit dem Levelator

2. Juni 2007 | Bisher 1 Kommentar »

Benutzeroberfläche des LevelatorEigentlich bin ich grundsätzlich skeptisch, wenn Software so einfach zu bedienen ist, dass man nur auf einen Knopf drücken muss und der Rest geschieht dann von selbst. Bei der Freeware The Levelator ist das genau so. Das Programm (erhältlich für Windows und Mac; kostenlos bei nicht-kommerzieller Nutzung) optimiert eine einfache Tonspur und versucht, den Pegel auf einen konstanten Level zu bringen.

Wer also beispielsweise einen Podcast veröffentlicht und darin O-Töne verwendet, die entscheidend lauter oder leiser sind als der eigene Kommentar, zieht die unbearbeitete Tondatei (im WAVE- oder AIFF-Format) auf die Benutzeroberfläche. Die Software speichert dann im selben Verzeichnis eine optimierte Version.

Mit einer kleinen Testdatei habe ich es mal ausprobiert.

So sah die Waveform vorher aus:

unbearbeitetes Tonsignal

Und so hinterher:

mit dem Levelator bearbeitetes Tonsignal

Klar, das Ergebnis hört sich besser an. Die Software zieht die lautesten Stellen aber generell auf 0 dB, was für die Veröffentlichung im Web ja auch okay ist. Wer allerdings Beiträge bspw. für ein Radio oder einen Fernsehsender liefert, wird in der Regel eine Aussteuerungsreserve von z.B. 9 dB einhalten müssen (es sei denn, der Sender gleicht das selbst nochmal an).

Die Software eignet sich also für Quick&Dirty-Lösungen, kann aber eine differenzierte Tonbearbeitung keinesfalls ersetzen. Auch wenn die Macher auf ihrer Website schreiben, dass das Tonsignal irgendwie komprimiert wird - an der Dynamik der Tonkurve lässt sich das jedenfalls nicht ablesen.

(gefunden beim MultimediaShooter)