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	<title>r73.net - Weblog über Videojournalismus &#187; Usability</title>
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	<description>Roman Mischel, freiberuflicher Videojournalist</description>
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		<title>Hyperlinks und Video</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 10:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf NewTeeVee habe ich gerade gelesen, dass das US-Startup Asterpix eine Hyperlink-Technik entwickelt hat, an der auch andere Unternehmen zurzeit fleißig werkeln: Beliebige Objekte innerhalb eines Video-Streams können während der gesamten Spieldauer angeklickt und mit weiteren Informationen versehen werden, siehe Beispiel. Einerseits lässt sich diese Technik &#8211; sparsam eingesetzt &#8211; vermutlich ganz gut für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://newteevee.com/2007/09/05/asterpix-says-forget-hypertext-think-hypervideo/">NewTeeVee</a> habe ich gerade gelesen, dass das US-Startup <a href="http://www.asterpix.com/">Asterpix</a> eine Hyperlink-Technik entwickelt hat, an der auch <a href="http://www.economist.com/science/tq/displayStory.cfm?story_id=7904166">andere Unternehmen</a> zurzeit fleißig werkeln: Beliebige Objekte innerhalb eines Video-Streams können während der gesamten Spieldauer angeklickt und mit weiteren Informationen versehen werden, <a href="http://www.asterpix.com/console/?avi=7648411">siehe Beispiel</a>.</p>
<p>Einerseits lässt sich diese Technik &#8211; sparsam eingesetzt &#8211; vermutlich ganz gut für das Story-Telling verwenden. Im laufenden Video könnten User z.B. weitere Informationen über einen Protagonisten abrufen oder in einen anderen Handlungsstrang wechseln.</p>
<p>Verlinkte Personen bzw. Objekte werden mit einen sog. &#8220;Hotspot&#8221; (ein kleiner, animierter Kreis) markiert, der sich &#8220;motion-tracking&#8221;-ähnlich permanent mit der Person durch die Szene bewegt (auf Dauer kann das optisch natürlich sehr ablenken). Beim Klick wird das Video angehalten und ein neues Browser-Fenster mit Zusatzinformationen geöffnet.</p>
<p>Wem es um die Möglichkeiten geht, mit Videos Geld zu verdienen, wird mit dieser Technik natürlich auch ganz neue Chancen wittern.</p>
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		<title>Weniger Video ist mehr</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 22:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Matthias Kretschmer hatte vor einiger Zeit einmal treffend beschrieben, wie Videos zurzeit in Online-Angebote integriert werden: Sie sind Fremdkörper, haben wenig mit korrespondierenden Texten zu tun, stehen als eigene Werke für sich und werden in einem separaten Bereich abgelegt. &#8220;Der User muss in solchen Fällen auf der Site von Sektion zu Sektion springen, wenn er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.print-to-inter.net/">Matthias Kretschmer</a> hatte vor einiger Zeit einmal <a href="http://www.print-to-inter.net/weblog/archives/2007/01/videos_auf_nachrichtensites_nachschlag.html">treffend beschrieben</a>, wie Videos zurzeit in Online-Angebote integriert werden: Sie sind Fremdkörper, haben wenig mit korrespondierenden Texten zu tun, stehen als eigene Werke für sich und werden in einem separaten Bereich abgelegt.</p>
<blockquote><p>
&#8220;Der User muss in solchen Fällen auf der Site von Sektion zu Sektion springen, wenn er sich zu einem Thema umfassend mittels Text und Video informieren möchte.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Video online zu gucken hat also viel mit dem guten Willen des Nutzers zu tun: Er muss gerade in der Stimmung dazu sein, über die nötige Zeit verfügen und dann auch noch <a href="/2006/07/10/videos-anschauen-ist-online-glueckssache/">eine Hohe Frusttoleranzgrenze</a> haben.</p>
<p>Die BBC will die Sache jetzt anders angehen. Texte und Video sollen mehr zu einer Einheit verschmelzen, sich gegenseitig ergänzen und nicht &#8211; wie so oft auf den Nachrichtenseiten &#8211; redundante Informationen liefern. </p>
<p>Tests der BBC haben ergeben, dass sich die Nutzungsquoten von eingebetten und speziell aufbereiteten Videos deutlich von denen unterscheiden, die in Mediatheken versteckt sind. Daher will man künftig weniger Videos einsetzen, die wenigen aber viel gezielter.</p>
<p>Pete Clifton, BBC News Interactive-Chef, <a href="http://www.journalism.co.uk/news/story3407.shtml">sagt</a>:</p>
<blockquote><p>
&#8220;The results from the trial we did with embedded video were hugely positive in terms of the conversion rate of people reading the stories and watching the video. [...] With the embedded video, up to 40 per cent of people were watching it. In its normal format, when you watch it in a different place [in a standalone player], it&#8217;s about two per cent.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Und er fasst das Dilemma noch einmal gut zusammen:</p>
<blockquote><p>
&#8220;What irritates the hell out of people is if they click a story which says &#8216;Britain buys 100 new tanks for the war in Afghanistan&#8217; they then click on the video and it&#8217;s just a bloke standing in Whitehall saying &#8216;they’re going to buy 100 new tanks for the war in Afghanistan&#8217;. The viewer could say &#8216;you&#8217;ve wasted my time.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Nur so eine Vermutung: Wenn die erste Video-Welle abgeebbt ist und die großen Nachrichtenanbieter über einen bevorstehenden Relaunch ihrer Sites nachdenken, werden sie sicher keinen separat ausgewiesen Navigationspunkt &#8220;Video&#8221; mehr führen.</p>
<p>(gefunden bei <a href="http://www.wortfeld.de/2007/07/eingebettet/">Alexander Svensson</a>)</p>
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		<title>Kapitelweise durch Videos navigieren</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 20:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flash]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
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		<description><![CDATA[Web-Video ist zurzeit eine lineare Angelegenheit, entspricht also eigentlich gar nicht den Möglichkeiten des Web. Vor und zurück, Pause und Lautstärke regeln &#8211; mehr geht bei den meisten Playern nicht. Wolfgang Blau hat mich auf einen besseren Ansatz hingewiesen: Die langen Flash-Videos auf der TED-Website sind in Kapitel unterteilt, die dem User angezeigt werden, sobald [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Web-Video ist zurzeit eine lineare Angelegenheit, entspricht also eigentlich gar nicht den Möglichkeiten des Web. Vor und zurück, Pause und Lautstärke regeln &#8211; mehr geht bei den meisten Playern nicht.</p>
<p><a href="http://www.wolfgangblau.de/">Wolfgang Blau</a> hat mich auf einen besseren Ansatz hingewiesen: Die langen <a href="http://www.ted.com/index.php/talks/view/id/16">Flash-Videos auf der TED-Website</a> sind in Kapitel unterteilt, die dem User angezeigt werden, sobald er mit der Maus über die Bildfläche fährt. Eine super Lösung vor allem für längere Videos.</p>
<p>Das ganze kann technisch natürlich nur einwandfrei funktionieren, wenn das Video über einen echten Streaming-Server ausgeliefert wird. Bei einem progressiven Download (so werden die meisten Flash-Videos zurzeit angeboten) könnten die Kapitel erst angesprungen werden, wenn die Datei bis zur entsprechenden Stelle schon heruntergeladen wurde. Bei 23 Minuten Länge &#8211; wie im Beispiel &#8211; kann das dauern.</p>
<p>Ein nettes Gimmick ist auch die Bewertungsfunktion. Während das Video läuft, können User aus einer vorgegebenen Liste wählen, wie sie das Video finden. Das Ergebnis wird anschließend als Tag-Wolke angezeigt.</p>
<p>Einen Schritt weiter ging <a href="/2006/06/22/click-tv/">bereits im letzten Jahr</a> der Service <a href="http://www.click.tv/">click.tv</a>. User konnten dort an beliebigen Stellen Kommentare in den Videos hinterlassen. click.tv ist inzwischen leider offline. War wohl seiner Zeit voraus.</p>
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		<title>45 Minuten Video &#8211; zu lang?</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 08:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
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		<description><![CDATA[Während wir uns zur Jahrtausendwende noch Gedanken machten, wie man Texte optimal für das Web aufbereitet, zerbricht man sich heute den Kopf über Gestaltung und Längen von Videos fürs Web. Wenn ich in diesem Zusammenhang lese, dass die Mehrzahl der User nach etwa 15 Prozent der Gesamtspielzeit eines etwa sieben Minuten kurzen Videos schon abbricht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während wir uns zur Jahrtausendwende noch <a href="http://old.onlinejournalismus.de/schreibe/regeln.html#regel4">Gedanken</a> machten, wie man Texte optimal für das Web aufbereitet, zerbricht man sich heute den Kopf über Gestaltung und Längen von Videos fürs Web.</p>
<p>Wenn ich in diesem Zusammenhang <a href="http://clickz.com/showPage.html?page=3623989">lese</a>, dass die Mehrzahl der User nach etwa 15 Prozent der Gesamtspielzeit eines etwa sieben Minuten kurzen Videos schon abbricht, frage ich mich, wie erfolgversprechend die Idee ist, unseren Film <a href="/2006/06/19/alltag-ueberwachung/">Alltag Überwachung</a> online am gesamten Stück zu veröffentlichen.</p>
<p>Ich bin für jeden konstruktiven Vorschlag dankbar, wie man ein Video von etwa 45 Minuten Länge so im Web veröffentlichen kann, dass es sich auch jemand anschaut.</p>
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		<title>Welche Technologie für das Video-Encoding nutzen?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Aug 2006 13:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<description><![CDATA[Redaktionen, die Videos in ihre Angebote integrieren möchten, werden sich auch mit der Frage auseinandersetzen, in welchem Format sie ihr Material veröffentlichen. Denn es gibt ganz unterschiedliche Encoding- und Streaming-Technologien, die jeweils Vor- und Nachteile haben. Eine aktuelle Studie der Indiana University-Purdue University Indianapolis ist da eine gute Enscheidungshilfe, denn sie bewertet ausführlich die fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Redaktionen, die Videos in ihre Angebote integrieren möchten, werden sich auch mit der Frage auseinandersetzen, in welchem Format sie ihr Material veröffentlichen. Denn es gibt ganz unterschiedliche Encoding- und Streaming-Technologien, die jeweils Vor- und Nachteile haben.</p>
<p>Eine aktuelle <a href="http://www.iupui.edu/~nmstream/index.php">Studie</a> der Indiana University-Purdue University Indianapolis ist da eine gute Enscheidungshilfe, denn sie bewertet ausführlich die fünf verschiedenen Technologien</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Adobe Flash 8 On2 VP6 Video Encoder</li>
<li>Apple QuickTime Pro 7</li>
<li>Microsoft Windows Media Encoder 9 Series</li>
<li>Real Network RealProducer Plus 11</li>
<li>VX30 Zentu Encoder 1.0</li>
</ul>
</blockquote>
<p>unter folgenden Fragestellungen:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Lassen sich die Videos für User problemlos abspielen? Wie verbreitet sind die Player?</li>
<li>Wie schnell startet der Stream und wie oft treten Verzögerungen während des Abspielens auf?</li>
<li>Wie hoch ist die dargestellte Qualität der Videos?</li>
<li>Wie hoch sind die Kosten für das Encoding und die evtl. vorausgesetzte Server-Software?</li>
<li>Wie lange dauert es, verschiedene Versionen der Videos für unterschiedliche Bandbreiten zu kodieren?</li>
<li>Wie groß sind die kodierten Dateien?</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Die Studie <a href="http://www.iupui.edu/~nmstream/study/findings.html">bescheinigt</a> der <a href="http://www.vx30.com/">VX30-Technologie</a> das größte Potenzial: VX30 kommt ohne speziellen Player aus (das Video wird über ein Java-Applet abgespielt), das Streaming kann über HTTP (also ohne speziellen Server) erfolgen und der Encoder arbeitet sehr zügig. Mir ist allerdings keine Redaktion bekannt, die auf VX30 setzt.</p>
<p>Anders sieht es bei der Flash-Technologie aus, dem Zweitplatzierten der Studie. Flash ist nach <a href="http://www.adobe.com/products/player_census/flashplayer/">Angaben</a> des Herstellers Adobe ziemlich weit verbreitet.</p>
<p>Der Studie zufolge ist die Qualität von Flash-Videos hoch, was jedoch erkauft werde durch hohe Kosten für den Betrieb spezieller Streaming-Server (auch wenn Flash Pseudo-Streaming über HTTP beherrscht). Zudem dauere das Encoding ziemlich lange und die generierten Dateien seien sehr groß.</p>
<p>Auf den Plätzen folgen Windows Media, Real und Quicktime. Getestet wurde sowohl auf einem Windows-PC als auch auf einem Mac.</p>
<p>Auf der Website der Studie haben die Macher für jede getestete Technologie ein <a href="http://www.iupui.edu/~nmstream/tutorials/index.php">Tutorial</a> veröffentlicht. Darin geht es um die Wahl der richtigen Parameter wie etwa Bitrate, Framerate, Sound-Settings usw.</p>
<p>Gefunden bei <a href="http://tojou.blogspot.com/2006/08/web-video-streaming-which-is-best.html">Mindy McAdams</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>K-Lite Codec Pack für PC</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/07/14/k-lite-codec-pack-fur-pc/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 13:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer davon genervt ist, für jedes erdenkliche Video-Format den richtigen Player bereit halten zu müssen, kann sich zum Beispiel mit dem K-Lite Codec Pack helfen. Damit lassen sich so ziemlich alle denkbaren Formate mit einem einzigen Player abspielen &#8211; offline sowieso, aber auch online gestreamtes Material dank eines Plugins für die gängigsten Browser. Also keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer davon genervt ist, für jedes erdenkliche Video-Format den richtigen Player bereit halten zu müssen, kann sich zum Beispiel mit dem <a href="http://www.netzwelt.de/software/3970-klite-codecpack.html">K-Lite Codec Pack</a> helfen. Damit lassen sich so ziemlich alle denkbaren Formate mit einem einzigen Player abspielen &#8211; offline sowieso, aber auch online gestreamtes Material dank eines Plugins für die gängigsten Browser. Also keine Nerverei mehr mit Real, WMV, Quicktime etc.</p>
<p>Das Codec Pack ist Freeware und in mehreren Versionen erhältlich, die sich ganz nach den Bedürfnissen des Anwenders richten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Videos anschauen ist online Glückssache</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/07/10/videos-anschauen-ist-online-glueckssache/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jul 2006 14:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
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		<description><![CDATA[Fast überall dasselbe: Wer auf den großen Nachrichtenseiten Videos angucken will, macht das meist auf gut Glück. Denn was den User erwartet, wenn er eines der Videos anklickt, ist kaum absehbar. Beispiel 1: heute.de Auf der Startseite sind alle möglichen Videos in der rechten Spalte &#8220;Mediathek&#8221; mit einem Thumbnail und einer Schlagzeile versehen. Mehr nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast überall dasselbe: Wer auf den großen Nachrichtenseiten Videos angucken will, macht das meist auf gut Glück. Denn was den User erwartet, wenn er eines der Videos anklickt, ist kaum absehbar.</p>
<p><strong>Beispiel 1:</strong> <a href="http://www.heute.de/">heute.de</a><br />
Auf der Startseite sind alle möglichen Videos in der rechten Spalte &#8220;Mediathek&#8221; mit einem Thumbnail und einer Schlagzeile versehen. Mehr nicht. In ganz wenigen Fällen mag das ausreichen, um wenigstens eine Ahnung zu bekommen, worum es sich in dem Videoclip drehen kann. Doch Thumbnails, die zum Beispiel zwei Häuser im Grünen zeigen mit der Erklärung &#8220;Besenrein für Bush&#8221; daneben, lassen die User im Dunkeln. Erst wenn man draufklickt, <a href="http://www.heute.de/ZDFmediathek/inhalt/17/0,4070,3954577-5,00.html">öffnet sich die Mediathek</a> in einem separaten Fenster &#8211; mit ein wenig mehr Infos, die immer noch dürftig sind.</p>
<p>Verbesserungsvorschlag: Warum nicht eine kurze Anmoderation (so wie sie auch im TV lief) bzw. einen für das Web optimierten Teaser mit den wichtigsten Infos direkt neben das Thumbnail stellen? Die User würden es wahrscheinlich dankend annehmen, zumal in der rechten Spalte ohnehin vielmehr Platz vorhanden ist als bislang genutzt.</p>
<p><strong>Beispiel 2:</strong> <a href="http://www.tagesschau.de/">tagesschau.de</a><br />
Obwohl Bewegtbilder doch eigentlich das Kerngeschäft &#8220;Deutschlands seriösester Nachrichtensendung&#8221; (<a href="http://www.daserste.de/50jahre/dieerstenjahre.asp">ARD-Eigenwerbung</a>) sind, werden auch hier die Videos bestenfalls an die Artikel drangetackert. Beides bildet keine Einheit, sondern lässt vermuten, dass ein Video eher nach Dienstvorschrift online gestellt wird &#8211; naja, immerhin in die thematische Nähe. Doch auch hier wären zwei, drei erklärende Zeilen hilfreich, wenn man das Video unbedingt am unteren Ende des Artikels unterbringen will.</p>
<p>Besser wäre es noch, das Video zum wesentlich bereichernden Bestandteil des Textes zu machen, indem man gezielt darauf hintextet. In <a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5699578_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html">diesem Artikel</a> über die Stimmung in Italien nach dem WM-Titel-Gewinn hätte man das erst unten verlinkte <a href="http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID5699806_RES_NAV_BAB,00.html">Video</a> zum Beispiel direkt in den Absatz mit der Überschrift &#8220;Wir sind alle sehr stolz&#8221; einbinden können. Denn an dieser Stelle des Artikels geht es um dasselbe wie in dem Clip. Und wenn man ihn aus technischen Gründen nicht direkt einbinden kann, dann wenigstens ein Thumbnail samt erklärender Unterzeile mit einem Link darauf.</p>
<p><strong>Beispiel 3:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/">Spiegel Online</a><br />
Spiegel Online bindet seine Videos direkt in die Artikel ein, benutzt sie sogar teilweise <a href="http://rufposten.de/weblog/Journalismus/Multimedia-Reportagen/spon_video_eingebettet.html">wie Aufmacher-Fotos auf der Startseite</a>. Doch oft bleiben auch hier die User im Dunkeln.</p>
<p>In einem <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,425872,00.html">Artikel</a> über Zidanes rote Karte im WM-Finale ist mitten in den Text ein Video von Spiegel TV Online eingebettet &#8211; ohne weitere Erklärung, ohne jeden Hinweis, worum es geht. Wenn man es anklickt, wird man enttäuscht: Nichts was auch nur annähernd mit der Aktion Zidanes auf dem Fußballplatz zu tun hat. Stattdessen eine stimmungsvolle Umfrage, was für die deutschen Fans nach der WM übrig bleibt.</p>
<p>Hier wäre zumindest so etwas wie eine Video-Unterzeile (analog zur Bild-Unterzeile bei Fotos) sinnvoll, um für mehr Orientierung zu sorgen.</p>
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		<title>click.tv</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 22:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flash]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
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		<description><![CDATA[click.tv ist einer der innovativsten Ansätze in Sachen Web-Video, von denen ich in letzter Zeit gelesen habe. Das Prinzip ist einfach: Statt ein linear streamendes Video zu veröffentlichen, bei dem man maximal vor- und zurückspulen kann, lassen sich über das Flash-Interface von click.tv an beliebigen Stellen Kommentare im Video von Usern hinterlegen. Diese dienen dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.click.tv/">click.tv</a> ist einer der innovativsten Ansätze in Sachen Web-Video, von denen ich in letzter Zeit <a href="http://www.notebook-onlinejournalismus.de/2006/05/28/web-videos-aufbohren/">gelesen</a> habe.</p>
<p>Das Prinzip ist einfach: Statt ein linear streamendes Video zu veröffentlichen, bei dem man maximal vor- und zurückspulen kann, lassen sich über das Flash-Interface von click.tv an beliebigen Stellen Kommentare im Video von Usern hinterlegen. Diese dienen dann gleichzeitig als Sprungmarken und werden direkt unter dem Video angezeigt.</p>
<p>Was zurzeit noch nicht funktioniert, aber sicher demnächst möglich sein wird: Deep Links aus einem x-beliebigen Dokument im Internet heraus auf bestimmte Stellen im Video, also zum Beispiel auf den O-Ton eines Politikers.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wann Video online funktioniert</title>
		<link>http://www.r73.net/2006/06/21/wann-video-online-funktioniert/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 21:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Mischel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Citizen Media]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele nachvollziehbare Tipps und Anregungen, die Steve Bryant in seinem Artikel What works in online video news? für das Online Journalism Review zusammengetragen hat. Wie könnte ein Nachrichtenangebot wie beispielsweise heute.de aussehen, wenn nur ein paar der Anregungen dort konsequent umgesetzt würden? Vermutlich wäre die rechte Spalte (&#8220;Mediathek&#8221;) viel länger als jetzt. Denn statt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele nachvollziehbare Tipps und Anregungen, die Steve Bryant in seinem Artikel <a href="http://www.ojr.org/ojr/stories/060522bryant/">What works in online video news?</a> für das <a href="http://www.ojr.org/">Online Journalism Review</a> zusammengetragen hat.</p>
<p>Wie könnte ein Nachrichtenangebot wie beispielsweise <a href="http://www.heute.de/">heute.de</a> aussehen, wenn nur ein paar der Anregungen dort konsequent umgesetzt würden?</p>
<p>Vermutlich wäre die rechte Spalte (&#8220;Mediathek&#8221;) viel länger als jetzt. Denn statt der wenigen Schlagworte, die das Video beschreiben, stünde dort für jedes Video ein aussagekräftiger Teaser, der den Nutzern verrät, was sie erwartet, wenn sie das Video aufrufen.</p>
<p>Wahrscheinlich würden auch die Artikel, die mit Videos &#8220;angereichert&#8221; werden, etwas anders aussehen. Denn bisher macht das Ganze den Eindruck von &#8220;Shovelware&#8221;, herübergeschaufelten Beiträgen aus dem Fernsehen, die 1:1 ins Netz gehoben wurden.</p>
<p>Warum wird auf Videos nicht gezielt hingetextet? Warum werden sie nicht zum bereichernden Bestandteil des Artikels gemacht, statt sie einfach nur in der linken Spalte dranzuflanschen?</p>
<blockquote><p>Site editors and producers agree that context is the most important element in drawing consumers in. Since news sites cover a wide range of topics, and because watching video is a relatively large time investment, its important to help the user identify exactly what she will be watching.</p></blockquote>
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