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Porträt einer starken Frau

16. Februar 2010 | Bisher 2 Kommentare »

Die Begegnung mit Sigrid hat mich wirklich schwer beeindruckt. Ob ich ihr und allem, was sie erlebt hat und was sie bewegt, mit diesem zehnminütigen Porträt auch nur ansatzweise gerecht werde, bezweifle ich. Für mich bleibt nach dieser Arbeit nur das Gefühl einen Menschen kennen gelernt zu haben, über den ich immer wieder nachdenke. Immer wieder mit großem Respekt.

Sigrid bloggt übrigens.

Gedreht habe ich das Porträt mit meiner HPX 171 und dem Letus Extreme. Die meisten Bilder sind, wie man unschwer erkennen kann, handheld entstanden. Um das einigermaßen hinzubekommen, habe ich das komplette Rig soweit wie möglich abgespeckt: Also kein zusätzlicher Monitor, keine Mattebox, kein Follow Focus.

Aufgezeichnet habe ich das Porträt nur in SD-Auflösung, ganz einfach deshalb, weil ich für HD-Aufnahmen den externen Monitor gebraucht hätte, um vernünftig zu fokussieren.

Die meiste Zeit habe ich mit einer 50mm Nikon-Festbrennweite gearbeitet, für einige totalere Aufnahmen auch mal die 28mm-Linse aufgeschraubt. Die richtige Schärfe gerade in bewegten Situationen zu treffen und zu halten, ist bei frei aus der Hand geführter Kamera eine wirkliche Herausforderung. Ich habe eine Menge Ausschuss produziert.

Die Musik für dieses Porträt stammt von Thomas Peters, auch bekannt unter dem Namen Cantaloup. Aufmerksam geworden bin ich auf ihn über das Netlabel Aerotone. Herzlichen Dank für die unkomplizierte Lizenzierung der beiden Songs!

Das Porträt habe ich übrigens im Auftrag des Deutschen Caritasverbandes produziert.

Magic Bullet Looks, Matrox MXO2 Mini, Monitor kalibrieren

7. Januar 2010 | Kommentieren Sie diesen Artikel »

Dieses kleine Musikvideo meines geschätzten Fußballclubs haben wir irgendwann im Sommer 2009 mit der DVX100 gedreht, aber erst vor ein paar Tagen kam ich zum Schneiden (Original des Videos gibt’s hier inkl. Download-Möglichkeiten).

Der Dreh kam recht spontan zustande, so dass wir uns vorab eigentlich keine Gedanken um einen speziellen Look gemacht haben. Erst später im Schnitt habe ich dann mal mit Magic Bullet Looks probiert, was möglich ist.

Farbkorrekturen sind an sich eine komplizierte Sache, für die es Spezialisten gibt. Umso verführerischer sind natürlich Tools, die so einfach bedienbar wie Looks sind und mit wenigen Klicks schon beeindruckende Ergebnisse liefern.

Die Kreation des Looks im Video oben (der Versuch Super 8-Film zu imitieren mit möglichst warmen, teils überstrahlten Farben, Projektor-Flimmern und Störungen) hat wenige Minuten gedauert, das Rendern des drei Minuten langen Videos allerdings mit meinem nicht mehr ganz taufrischen MacBook Pro etwa eine halbe Stunde.

Ich kann übrigens nur dazu raten, farbkorrigierte Videos (bzw. alles, was man so an Videomaterial produziert) auf einem kalibrierten Monitor zu überprüfen. Denn was auf dem eigenen Screen im Schnittprogramm toll aussieht, kann auf anderen Geräten völlig anders wirken.

Da ich die meisten meiner Videos fürs TV bzw. DVD produziere und sie dementsprechend in SD-Qualität (720 x 576) liefern muss, kontrolliere ich meine Bilder auf einem alten JVC-Röhrenmonitor, der natürlich kalibriert ist. Wie man solche Geräte kalibriert, hat Glenn Chan sehr nachvollziehbar beschrieben (zwar anhand von NTSC-Monitoren, aber bei den einzelnen Schritten gibt es meines Wissens keinen Unterschied zu PAL-Geräten).

Um die Bilder aus dem Schnittprogramm überhaupt auf einem externen Monitor abspielen lassen zu können, ist eine Breakout-Box nötig. Ich habe mich für die Matrox MXO2 Mini entschieden.

Mit der Box kann man übrigens auch ganz normale Computer-Monitore via HDMI anschließen und als günstige HD-Kontrollmonitore verwenden. Kalibrieren ist mit der beiliegenden Matrox-Software möglich. Wie das geht, beschreibt Rick Young auf macvideo.tv.

Übrigens: Die Matrox MXO2 Mini könnte die Ideallösung für alle diejenigen sein, die H.264-Material beispielsweise von Kameras wie der Canon EOS 5D Mark II oder der EOS 7D bearbeiten wollen. Denn dank des HDMI-Eingangs können die Videoclips direkt mit einem vernünftigen Codec wie ProRes oder DVCPROHD importiert werden – in Echtzeit.

Blasen

20. Januar 2009 | Kommentieren Sie diesen Artikel »

Traumhaftes Video, auf das mich Kollege Thomas heute morgen per E-Mail aufmerksam gemacht hat. Einfach schön zu sehen, wie Text und Bild auf Inhaltsebene verschmelzen :-)

Video-Portrait: Rena Tangens und padeluun

25. Oktober 2008 | Kommentieren Sie diesen Artikel »

Wer sich mit dem Thema Datenschutz beschäftigt, wird früher oder später auf Rena Tangens und padeluun treffen.

Die beiden Künstler leben und arbeiten in Bielefeld, das sie die “Hauptstadt des Datenschutzes” nennen – vielleicht zu Recht, denn hier verleihen sie jedes Jahr die Big Brother Awards, ein Negativpreis für alle Institutionen und Personen, die es mit dem Datenschutz nicht so genau nehmen.

Für DerWesten.de habe ich ein etwa neun Minuten langes Video-Portrait über die beiden Netzaktivisten produziert.

Eigene Handschrift

15. Juli 2008 | Kommentieren Sie diesen Artikel »

Kurzer Hinweis auf diesen sehenswerten Vierminüter. Nach etwa einer Minute hatte ich eine Vermutung, wer ihn produziert haben könnte. Im Abspann wurde meine Vermutung dann bestätigt.

Schön, dass solche Perlen auf ZEIT ONLINE immer mal wieder zu sehen sind.