FOLGE Magazin

Hätte Frerk hier nicht einen Kommentar hinterlassen, wer weiß, wann ich auf sein FOLGE Magazin gestoßen wäre.

Frerk beschreibt FOLGE als „ein Interview-Magazin über die interessantesten zeitgenössischen Köpfe“. Drei Portraits kann man sich bereits ansehen.

Im ersten Eintrag des begleitenden Blogs schreibt er:

„Wir reden mit unseren Interviewpartnern über das Leben, was es ausmacht und warum es so ist, wie es ist. Wir wollen eine neue Qualität der intelligenten Unterhaltung verwirklichen, die wir ansonsten kaum noch vorfinden.“

Die Videos sind auf ihre eigene Art und Weise Hochglanz, und dabei trotzdem intim – das ist mir vor allem bei dem Portrait über den Schauspieler Axel Prahl aufgefallen.

Gedreht wird ganz offensichtlich mit zwei Kameras und – wie beim Prahl-Interview – im Team, was in der Montage abwechslungsreiche Blickwinkel ermöglicht.

Die Musik kommt vom Netlabel Aerotone, das unter Creative Commons-Bedingungen veröffentlicht, die auch eine Weiterbearbeitung erlauben.

Anklicken, zurücklehnen, wirken lassen. FOLGE ist eine echte Perle unter den Video-Formaten da draußen.

5 Kommentare

  1. danke, roman, für die freundlichen worte!!

    wir drehen tatsächlich mit zwei kameras, teilweise im team, teilweise ich alleine, kommt ganz auf die drehsituation an. das letzte interview mit mario lombardo habe ich alleine mit zwei kameras gedreht, was erstaunlicherweise auch funktioniert, aber dann natürlich nur eine starre kadrierung zulässt, weil interview und kamera gleichzeitig flexibel führen bei unserer art von gespräch nicht wirklich geht. wir drehen auf HDV, wenn möglich mit kleinem licht, aber auch dies von der interviewsituation abhängig.
    1ste kamera meistens Z1, 2te kleine HDV oder miniDV, anstecker und zweites externes mikro. beim Otto Pfeiffer portrait hatte die 1te kamera Movietube adapter mit 35mm aufsätzen. ich hoffe, man sieht es den bildern an.

  2. Ich hatte mich schon gefragt, wie Du das mit der selektiven Schärfe beim Otto Pfeiffer-Portrait hinbekommen hast. Erst dachte ich, Du hättest absichtlich viel mit langer Brennweite und möglichst offener Blende gedreht, aber der 35mm-Aufsatz erklärt einiges. Das Portrait hat einen sehr interessanten Look, steckt sehr viel Dynamik drin.

  3. Sieht sehr gut aus.
    Was mich allerdings bei allem HDV interessieren würde:
    Wenn ich auf HDV drehe, was nützt mir dies für das Fernsehen? Kein Sender kann HDV abspielen. Also muss ich das im Schnitt wieder zu DV konvertieren mit dem entsprechenden Qualitätsverlust.

  4. ich will mit unseren portraits gar nicht kurzfristig ins fernsehen. ich bilde mir schon ein, dass unser projekt ein im moment noch nicht finanziertes, aber langfristig angelegtes vorhaben ist. und irgendwann werden sich auch die fernsehsender von PAL verabschieden, deshalb HDV. für das anschauen auf dem rechner macht es eh mehr als sinn, in einer höheren auflösung als PAL zu drehen.

  5. Achso, danke für die Info.
    Die Bildqualität ist schon beeindruckend. Gerade das finde ich bei HDV so schade. Man kann gute Bilder machen, aber leider nützt es (jedenfalls für mich beim Fernsehen) nichts, da halt momentan noch PAL vorhanden ist.

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