Ifra-Training im März: Kostengünstige Online-Videoproduktion mit der Flip

Flip Ultra

Wie ich bereits hier beschrieben hatte, halte ich Videokameras wie die kleine Flip für eine gute Ergänzung des Online-Videojournalismus: Reporter sollten sie auf ihren zahlreichen Terminen dabei haben, um damit bei Gelegenheit O-Töne oder kurze Sequenzen einzufangen. Mit diesem Material können Online-Redaktion ihre Berichterstattung gezielt anreichern – und das auf eine kostengünstige Art und Weise.

Gemeinsam mit der Ifra biete ich am 30. und 31. März ein Einsteiger-Training zur Online-Videoproduktion mit der Flip an. Ein paar Plätze sind noch frei.

Das Training wird sehr praxislastig sein: Jeder Teilnehmer wird einen kompletten Videobeitrag mit Handlungssequenzen und O-Tönen produzieren.

In verschiedenen, aufeinander aufbauenden Modulen geht es zunächst um die Grundlagen der Videogestaltung und -produktion, stets mit Blick auf die Besonderheiten der Flip-Kamera. Schneiden werden wir mit Final Cut Express (das ähnlich funktioniert wie zahlreiche andere Programme aus dem PC- oder Mac-Bereich).

Damit die erworbenen Kenntnisse in der Redaktion direkt umgesetzt werden können, gehört jedem Teilnehmer die Kamera direkt nach dem Seminar.

Weitere Details sowie die Möglichkeit zur Anmeldung auf der Ifra-Website.

Wer sich in das Thema Flip und Postproduktion mit der Flip schon mal einlesen möchte:

2 Kommentare

  1. Mich würde mal interessieren, wie die Schulung angekommen ist. Wie wäre es mit einem Bericht ?
    In USA ist die Flip ja nicht mehr wegzudenken….

  2. Das Training habe ich bereits einige Male mit Gruppen bis zu jeweils zehn Teilnehmern gemacht. Mit der Flip-Kamera funktionieren solche Kurztrainings sehr gut, viel besser, als würde man mit komplexen Prosumer-Camcordern arbeiten (extreme Lernkurve) oder mit den ganzen Frickelcamcordern, die prinzipiell zwar manuell bedienbar sind (Blende, Fokus etc.), einen aber früher oder später in den Wahnsinn treiben. Man kann sich eben sehr auf die Basics der Bewegtbildgestaltung konzentrieren, statt dass man einen reinen Technikkurs absolviert.

    Mit der Flip (oder auch den Modellen anderer Hersteller, beispielsweise der Kodak Zi8) ist es zweifelsohne möglich, einwandfreie O-Ton-Statements und gut verwertbares Bildmaterial zum Schneiden aufzuzeichnen. Man muss eben nur mit Konzept und handwerklich an die Sache herangehen. Und natürlich erkennen, wo die Grenzen der Vollautomatik der Flip liegen.

    Ein Beispiel: Die Flip liefert bei O-Ton-Statements nur dann eine kontrollierbar gute Qualität, wenn man das vorhandene Raumlicht gezielt einsetzt, die Raumakustik einschätzen kann (störende Nebengeräusche, Mikrofon mit Kugelcharakteristik) und man als Bildausschnitt ausschließlich die Naheinstellung wählt (also von den Schultern an aufwärts), sprich eine Distanz zum O-Ton-Geber von ca. 50 bis 80 cm einhält. Normal laut gesprochener Ton kommt dann mit einem Pegel von etwa -12 dB an und das Bild wird absolut scharf dargestellt. Näher geht nicht, weil der Unschärfebereich vor der Linse der Flip eben recht groß ist. Weiter weg geht nicht, weil der Ton sonst unterpegelig ist. Sowas kann man ganz gezielt trainieren und verfeinern (zum Beispiel Statements vom Einbeinstativ aufzeichnen). Man kommt also zu wesentlich besseren Ergebnissen, als würde man einfach drauflos filmen.

Schreibe einen Kommentar

Bitte bleib beim Thema. Ich lege großen Wert auf einen freundlichen und sachlichen Umgangston. Persönliche Angriffe und Beleidigungen werden gelöscht. Gleiches gilt für Beiträge, die erkennbar nur verfasst wurden, um einen Link auf das eigene Angebot zu setzen.

Kommentare werden moderiert. Bis zur Freischaltung kann es gelegentlich etwas dauern.

Wenn du hier nicht unter deinem richtigen Namen in Erscheinung treten möchtest, dann ist das völlig in Ordnung. Gern kannst du einen Link auf dein Blog bzw. deine Website hinterlassen.

Und bitte schau dir vor dem Absenden eines Kommentars meine Hinweise zum Datenschutz an.