Neues Jahr, neue Technik

Vor einigen Wochen bin ich umgestiegen von der Panasonic HPX171 auf zwei neue Kameras: Die Panasonic AC160 und die Panasonic AF101. Ein nettes Paar, das sich wunderbar ergänzen wird, hoffe ich.

Warum das ganze?

Weil ich nie spürbar vom P2-Workflow der HPX171 profitiert habe. Zwar bietet die Kamera mit DVCPRO bzw. DVCPRO HD einen Video-Codec, der dank seiner hohen Bitrate und der 4:2:2-Farbauflösung wunderbar zu den technischen Mindestvoraussetzungen vieler TV-Sender passt. Die AC160 mit ihrem AVCHD-Codec bei 21 Mbps und 4:2:0-Farbauflösung ist da objektiv sicher deutlich unterlegen, vor allem wenn es um nachträgliche Farbkorrekturen geht. Aber rein subjektiv ist die Bildqualität wirklich gut. Und im Endeffekt ist es doch das, was zählt.

Dann die Frage, ob die CCD-Sensoren der HPX171 besser sind als die 3MOS-Sensoren der AC160. Was Lichtempfindlichkeit und Auflösung betrifft, sicher nicht. Wenn es um unerwünschte Rolling Shutter-Effekte geht, eben doch.

Ausschlaggebendes Argument für den Umstieg war für mich am Ende die Kombination der AC160 mit der AF101, einer Kamera mit großem Aufnahmesensor und Wechselobjektiven, die ebenfalls in AVCHD aufzeichnet. Die AF101 für die Interviews, für die ruhigen Bilder, für die geringe Schärfentiefe. Und die AC160 immer dann, wenn’s zügig zugeht, wenn das Gestalten mit geringer Schärfentiefe nur hinderlich ist.

In den vergangenen zwei Jahren hatte ich immer wieder versucht, die Bilder der HPX171 mit denen der Canon EOS 550D zu mischen. Mit den Ergebnissen war ich eigentlich nie so richtig zufrieden. Die AC160 und die AF101 passen auch da viel besser zusammen. Im Grunde ist die AC160 nichts anderes als eine AF101, nur eben mit kleinen Aufnahmesensoren und einem fest verbauten Objektiv. Software und Handling sind nahezu identisch.

Der nächste Schritt wird sein, das Bild beider Kameras anhand der Scenefile-Einstellungen bestmöglich aufeinander abzustimmen, so dass ich das Material in Videobeiträgen mischen kann. Mehr dazu demnächst hier im Blog.

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